Aushilfe am Weg der Entscheidung

Dieses Thema "Aushilfe am Weg der Entscheidung - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von trebis, 21. Februar 2012.

  1. trebis

    trebis Boardneuling 21.02.2012, 23:03

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    Aushilfe am Weg der Entscheidung

    Guten Abend zusammen!

    Draußen ist es dunkel, mondlos und frostig, der Wind pfeift durch jede Gasse und jede Ritze - kurzum: es ist so ungemütlich, dass selbst das mutigste Käuzchen sich nicht mehr vor seine Höhle traut um zu schreien. Rücken wir also ganz dicht zusammen, lauschen dem Knistern des Kaminfeuers und folgender, zutiefst gruseliger Geschichte:

    Es war einmal vor fünf Jahren, da entschloss sich ein junger Kerl, eine Aushilfstätigkeit in einer großen Fabrik anzunehmen. Um seine Arbeit überhaupt aufnehmen zu dürfen, musste er ersteinmal tief in die leeren Taschen greifen, um sich ein Paar Sicherheitsschuhe kaufen zu können, denn ohne die durfte er nicht arbeiten.
    Egal!
    Er tat wie ihm geheissen und trat seine auf 6 Monate befristete Arbeit-auf-Abruf-Anstellung zur Abfederung von Auftragsspitzen ohne Anspruch auf Arbeitseinsatz frohgemut an. Doch auch ohne Anspruch auf Arbeitseinsatz gab es viel zu tun. So arbeitete er fünf lange Jahre zu jeweils ca. 260 Arbeitstagen zu je 8 oder 12 Stunden im Schichtdienst, stets aufs neue für sechs Monate befristet, denn die Auftragsspitzen wollten und wollten nicht weniger werden. Und er war nicht alleine. Er traf in dieser Zeit noch auf viele, viele andere Aushilfen, von denen einige sogar noch mehr arbeiteten als er selbst. Hin und wieder kaufte man sich ein neues paar Schuhe, weil die alten auseinanderfielen, hin und wieder lernte man neue Arbeitskräfte an, hin und wieder war man 'an seiner Maschine' auch völlig alleine, arbeitete eigenverantwortlich in wohlvertrauter Umgebung. Etwas neidisch war man allerdings schon, denn es gab die Festangestellten. Also auch die, die man teilweise zu allem Überdruss selbst angelernt hatte. Die Aufstiegen, während man selbst am Boden blieb. Die zu Festen eingeladen wurden, zu denen man selbst nicht kommen durfte. Und die Festen lebten so in Saus und in Braus, während unsere arme Aushilfe am Hungertuch nagte. Wo er nur 7€50 die Stunde bekam, war das Einstiegsgehalt der Festen bei 10€. Wo sie ihren monatlichen Tankgutschein bekamen, bekam er nichts. Wenn sie stolz ein neues paar Schuhe vorführten, bemerkte er, dass seine schon wieder auseinanderfielen. Wo sie dank Urlaubsgeld in ferne Länder verreisten, musste er vor und nach seinem 'Urlaub' noch mehr arbeiten, um sich seinen Urlaub überhaupt leisten zu können, denn wenn er denn überhaupt mal im Urlaub war, dann bekam er kein Geld in dieser Zeit. Auch wenn er mal krank war, dann blieb sein Konto leer, während die Festen wohl genährt und gut erholt von ihren Fehlzeiten zurückkehrten. Ach ... und noch so viel mehr hinterließ die erbarmungslose Spur der Selbstzweifel in seinem Kopf:
    War es richtig, dass Feste 80% Sonntagszuschlag bekommen durften, wo er doch nur 50% erhielt? Konnte es richtig sein, dass Feste ein ganzes Monatsgehalt Weihnachtsgeld ihr eigen nennen durften, während man ihm nur freundlich die Hand schüttelte und ihm ein frohes Fest wünschte? Das die Festen eingekleidet wurden in edle Gewänder, während er seine dürftige Kleidung auftragen musste, die er auf dem Leib hatte? Und das immer, wenn er um etwas bat, die Antwort bekam: Nicht möglich!
    ?
    Das alles durfte doch nicht sein!
    Da musste dringend eine Entscheidung her!
    Doch wie sollte sich die Aushilfe entscheiden?
    Sollte sie klagen?
    Kündigen?
    Bis wann konnte man rückwirkend etwas einfordern?

    Ach ach ach ach ach... da drohte die arme Aushilfe wahrlich zu verzweifeln. Stand alleine auf dem Weg und wusste wohl nicht weiter. Denn um sich zu entscheiden, um den nächsten Schritt denn überhaupt zu wagen, brauchte sie Hinweise, was denn an ihrer Geschichte überhaupt möglich war, und was nicht. Aber es war doch so dunkel, es war so fürchterlich und bitterkalt, es war mondlos und - der Wind pfiff so wie jetzt.

    An diesem Weg steht die Aushilfe noch immer -
    bis ans Ende ihrer Tage...?


    Gruselige Grüße!
    Trebis.
    motzmecker gefällt das.
  2. makrubi

    makrubi Forum-Interessierte(r) 22.02.2012, 16:26

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    AW: Aushilfe am Weg der Entscheidung

    Und die Moral von der Geschicht, Aushilfe sein, lohnt sich in diesem Leben nicht.

    Der junge Kerl scheint doch, von gewisser arbeitsrechtlicher Unbeholfenheit einmal abgesehen, recht clever zu sein.

    Soll er hinausziehen in die Welt, um nach höherer Qualifikation zu trachten, auf das ihm solch schauderhafte Arbeitsverhältnisse künftig nur mehr als abschreckende, am Lagerfeuer flüsternd vorgetragene Schauermähr für Kinder und Enkel dienen sollen.

    Denn wenn er nicht gestorben ist.....

    Gruß
  3. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 22.02.2012, 18:16

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    AW: Aushilfe am Weg der Entscheidung

    Oh! :work:

    So die arme Aushilfe noch lebt und wohl sogar noch ihr Dasein ungekündigt im noch nicht abgelaufenen Teilzeitvertrag weiterfristet, scheint es nicht ganz ausgeschlossen, dass ihr geholfen werden kann. Zumindest könnte Justizia auch mal als gute Fee beispringen.
    Aus der Schilderung lässt sich auch die leise Vermutung ableiten, dass es dort, wo die Hilfe hilft, es auch noch einen guten Geist mit Namen Betriebsrat geben könnte, und der Zauberspruch Tarifvertrag wäre auch schon mal gehört worden. Informationen über solche magischen Dinge wären möglicherweise hilfreich bei der Fortschreibung des Geschehens.

    Die Hilfe könnte aber erstmal ihren Zauberkasten aktivieren und die magische Formel http://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/ eingeben. In §14 Absatz 2 findet sie dann einen Spruch, der, zur rechten Zeit an der rechten Stelle ausgesprochen, dazu führen könnte, dass sie nicht mehr nur befristet hilft, sondern richtig angestellt wird.
    Sicherheitsschuhe braucht sie sich sowieso nicht vom Munde absparen, wenn diese auf Grund der Gefährlichkeit der Welt dort unbedingt erforderlich sind, muss der böse Geist (auch Arbeitgeber genannt) die für lau rausrücken.

    Und auch bei Krankheit und Urlaub hätte die arme Aushilfe hungernd vom wegen leerem Konto hartherzigen Geldautomaten sitzen müssen, schon lange wurden mal die Zauberformeln "Entgeltfortzahlungsgesetz" und "Urlaubsgesetz" nicht nur zu Papier, sondern auch ins weltumspannende Netz der Datenfluten geschrieben, wo man sie immer wieder heraus fischen kann. Wenn man sie lässt wirken sie auch noch.

    Mangels Pflege versagt meine Glaskugel bei der Vorhersage, wie weit Justizias kräftiger Arm in die Vergangenheit reicht. bin mir aber ganz sicher, dass die alle 100 Arme voll zu tun hat und nicht nach Beschäftigung fragt. Wenn unser armes Helferlein einn Begehr hat, muss es das schon in angemessener Form beim Arbeitsgericht vortragen und irgendwie deutlich machen, dass sich das Schauermärchen so, wie geschildert, zugetragen hat.

    Ich bin mir ganz sehr sicher, dass dann einige Wunder geschehen. Wenn die Hilfe sich aber partout nicht helfen lassen will, passieren die Wunder wahrscheinlich doch nicht. Ein bisschen muss man schon dran glauben und selbst etwas tun.

    :winke:(könnte fortgesetzt werden)
  4. trebis

    trebis Boardneuling 23.02.2012, 10:24

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    AW: Aushilfe am Weg der Entscheidung

    Das Raunen des Windes ließ die Aushilfe in tiefer Dankbarkeit aufhorchen. Hatte sie richtig verstanden, dass die Fortschreibung ihrer Geschichte alleine vom Haustarifvertrag abhängig war und damit doch noch zum Guten gewendet werden konnte? Und war dies dort hinten am Horizont in der tiefsten Dunkelheit der Nacht nur ein schwaches Polarlicht, oder bereits schon der Sonnenaufgang?
    Spannung brach sich ihre Bahn!
    Jetzt galt es, ein paar wesentliche Fragen zu klären, und so flüsterte die Aushilfe mit bebender Stimme:

    "Ja bin ich denn, als Aushilfe auf Abruf ohne Anspruch auf Arbeitseinsatz vor der gnädigen wie erbarmungslosen Justizia eine Teilzeitkraft?
    Und ist diese völlige Anspruchslosigkeit auf Arbeitseinsatz rechtens, oder würden mir nicht doch zehn magere Stündlein zur Arbeit pro Woche hierdurch gewährt?
    Und ist die Klausel im Arbeitsvertrag, auf das ich mir mein Sicherheitsgeschüht stets selber erwerben muss, wirksam vor dem stets unerbittlichen, jedoch dauerhaft verdeckten Blick der Göttin mit Waage und Schwert?
    Und eines noch"
    ,

    schob die Aushilfe mit vor Aufregung halb brechender, halb heiserer Stimme hinterher:

    "Entfalten die Zaubersprüche des §14 - die ich mich noch nicht zu sprechen wage - auch gerade dann ihre volle Wirksamkeit, wenn ich seit 5 Jahren mit dem wahrlich einzigen Grunde meine Anstellung fortführe, um vorübergehende Auftragsspitzen abzufedern? Würde die holde Justizia mir Glauben schenken, wenn ich ihr sagen würde, dass 5 Jahre eindeutig über den Terminus der Vorübergängigkeit hinausgehen?
    Ach ach ach..."
    ,
    stammelte die Aushilfe.

    Aber schon deutlich hoffnungsvoller als zuletzt.
    Hatte sie hier doch in allerkurzer Zeit schon mehr Hilfe erfahren, als bei den 16 Räubern der Betriebsratsbande.
    Zuletzt bearbeitet: 23. Februar 2012
  5. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 23.02.2012, 19:31

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    AW: Aushilfe am Weg der Entscheidung

    Auf die große Zauberspruchsammlung www.gesetze-im internet hatte ich ja schon hingewiesen. Dort steht auch der hier (Mäuschen, klick einmal!). Mit dem letzen Satz davon dürfte sich der böse Bannspruch bezüglich der Fußbekleidung endgültig als völlig fauler und hohler Zauber erweisen.

    Ja und ich würde auch erwarten, dass die regelgerechte Anwendung des Teilzeit- und Befristungsgesetzes dazu führen würde, dass aus der ständigen Befristerei schon heimlich eine dauerhafte Anstellung geworden ist. Ganz sicher bin ich mir aber nicht, weil es im schon bekannten §14 bösen Geistern gelungen ist, so etwa ab der Textstelle "Durch Tarifvertrag kann ..." Hintertüren einzubauen, die unter bestimmten Umständen wirksame Gegenzauberei ermöglichen könnten. Es wäre also zu untersuchen, wie weit die Türen schon geöffnet sind und ob dem Unheil noch Einhalt geboten werden kann.

    Im weiteren ist die Prognose etwas weniger sicher, weil der Rat der großen Magier da doch noch einige Unsicherheitsfaktoren mehr in den Spruch eingebaut hat. Bezüglich des Wunsches nach fester Arbeitszeit ist die Hilfe nur bevorzugt zu behandeln. Gibt es bereits mehrere andere Hilfen mit gleichem Begehr, dürfen auch die erstmal vorgezogen werden, bevor aber neue Hilfen eingefangen werden, müsste der §9 positive Wirkung entfalten können.

    Hier können wir aber nur Wünsche äußern, wie die Geschichte weiter gehen sollte. Den Kampf mit dem Bösen muss die Hilfe aber leider ohne unsere aktive und wirksame Unterstützung aufnehmen, um den Bann endgültig zu brechen. Das muss aber nicht bedeuten, dass sie völlig hilflos und auf sich allein gestellt ist. Sie könnte sich zum Beispiel "Rechtsanwalt" genannte Söldner in Dienst nehmen und diese bei eigener Mittellosigkeit mit "Prozesskostenhilfe" nähren.
  6. trebis

    trebis Boardneuling 23.02.2012, 20:42

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    AW: Aushilfe am Weg der Entscheidung

    Also doch der Sonnenaufgang!,
    dachte sich die Aushilfe vergnügt. Frohen Mutes und erhobenen Hauptes schritt sie nun ohne weiteren Verzug in die Halle des bösen Geistes und legte ihm keck den Urlaubsantrag mitten auf den hölzernen Tisch, denn da waren ja noch 30 Tage Resturlaub aus dem vergangenen Jahr nachzuholen - und die Zeit dazu drängte gar sehr. Da rieb sich der böse Geist verwundert seine wässrigen Augen und wollte von der Erteilung einer Empfangsbestätigung nichts wissen. Doch die Aushilfe war pfiffig:
    So schickte sie den Antrag sogleich per Boten, mit der Auflage, sich die Zustellung der Nachricht bestätigen zu lassen. Und diese Bestätigung würde schon in kurzer Zeit geschwind wie der Wind zur Aushilfe zurückkehren.
    Warum dieser Aufwand?
    Diesem bösen Geist war nicht zu trauen, keinen Zentimeter weit!
    Die Aushilfe ward zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr alleine in ihrem Kampfe, hatte sie sich doch einen holden Ritter und wackeren Kämpfer an ihre Seite gestellt, den sie zwar entlohnen musste, der ihr aber versprach, dass sich diese Investition vervielfachen würde, nachdem die Aushilfe ihre gruselige Geschichte vorgetragen und belegt hatte. Der Rat des weisen motzmeckers wurde somit in vorauseilendem Gehorsam umgesetzt.
    Jetzt galt es nur noch, diese Hintertüren zu schließen, durch die böse Geister gerne entwischen. Und die Chancen dafür waren besser denn je, denn unsere Aushilfe huschte mühelos durch die Art und Weise ihrer Tätigkeit und deren Umfang durch jedes noch so sicher geglaubte Abfangnetz, welches die bösen Geister in ihrer Gier um ihre vollen Futtertröge gespannt hatten.

    Da fragt sich der neugierige Zuhörer sicherlich:
    Ja hat sich diese Geschichte nun zum Guten gewendet?

    Haltet ein! Es geht doch jetzt erst richtig los! Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Einmalzahlungen, höherer Lohn (dieser nur nach inbrünstigster Rezitation einiger Zauberformeln aus dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz) - und letztlich auch das Geld fürs Sicherheitsgeschüht - alles das muss dank einer günstigen - vom bösen Geist wohl übersehenen - Klausel im Arbeitsvertrag noch erkämpft werden - für mehr als 5 lange Jahre! Eine Klausel, die da spricht:
    Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis müssen spätestens innerhalb eines Monats nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses schriftlich geltend gemacht werden. Andernfalls sind sie verwirkt.

    Also verwirkt ist da noch gar nichts...

    Aber, aber aber:
    Leider muss ich eure Neugier auf eine Fortsetzung erstmal abweisen und mir ein bisschen Aufschub erbitten. Solche Geschichten sind komplizierte Angelegenheiten. Da ist ein befriedigendes Ende nicht so schnell konstruiert. Böse Wendungen können immernoch stattfinden! Ich werde euch die Fortsetzung dieser Geschichte also nicht vorenthalten, jedoch zum späteren Termin überbringen. Und nach besten Kräften in solcher Art, dass sie für Hilfesuchende noch eine verwertbare Moral in sich birgt.

    Bis dahin!
    Und:
    Vielen, vielen Dank motzmecker!
    :)
    Zuletzt bearbeitet: 23. Februar 2012
  7. trebis

    trebis Boardneuling 02.03.2012, 13:21

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    AW: Aushilfe am Weg der Entscheidung

    Während die Sonne vom Himmel lachte und unsere Aushilfe ihren 5-wöchigen bezahlten Urlaub begann, rekapitulierte sie die Ereignisse der letzten Tage, der Übersicht halber in Kurzform:

    Auschlussklauseln im Geltungsbereich des Tarifvertrages sind generell unwirksam. Im vorliegenden, fiktiven Fall, waren Minijobber, studentische Aushilfskräfte, Ferienjobber, Praktikanten... ausgeschlossen worden. Viele Urteile von Arbeitsgerichten haben solche Ausschlussklauseln für unwirksam erklärt, womit auch für unsere Aushilfe der Haustarifvertrag vollumfänglich galt.

    Der Arbeitsvertrag war in seiner Form und in seinem Inhalt nichtig. Hier lohnt sich der Gang zu einem Rechtsanwalt. Die Kosten dafür übernimmt bei zu geringem Einkommen die Prozesskostenbeihilfe.

    §4 des Teilzeitbeschäftigungsgesetzes ist ein scharfes Schwert mit Namen: Verbot der Diskriminierung von Teilzeitkräften. Somit erhält unsere Aushilfe nun nicht nur den Lohn eines Festangestellten in gleicher Position, sondern auch alle anderen Zulagen und Vergünstigungen.

    Nichtgeltend gemachte Urlaubsansprüche müssen nicht im Kalenderjahr für eine Übertragung angemeldet werden (sofern im TV nichts anderes steht). Muss aber bis spätestens 31.3. des Folgejahres, also bis Ende des sogenannten Übertragungszeitraumes beantragt und entnommen werden.

    5 Jahre Befristung in 6-Monats-Etappen alleine mit der Begründung 'Abfederung von vorübergehenden Auftragsspitzen' sind unzulässig. Unsere Aushilfe war damit bereits unbewusst unbefristet angestellt.

    Rückwirkend einfordern:
    Im vorliegenden, absolut fiktiven Fall fand sich folgende Klausel im Tarifvertrag:
    "Die Ansprüche beider Seiten aus dem Arbeitsverhältnis müssen innerhalb einer Ausschlussfrist von 3 Monaten geltend gemacht werden. Nach Ablauf dieser Frist ist die Geltendmachung ausgeschlossen. Das gilt nicht, wenn die Berufung auf die Ausschlussfrist wegen des Vorliegens besonderer Umstände eine unzulässige Rechtsausübung ist."

    Die führende Meinung ist, dass sich ein Arbeitnehmer zu seinen Rechten zu informieren hat. Tut er dies nicht, ist es seine Schuld, wenn ihn der Arbeitgeber betrügt. Er kann vor Gericht nur äußerst schwer geltend machen, dass besondere Umstände vorliegen, weil der Arbeitgeber ihn 5 Jahre nicht zu seine Urlaubsansprüchen und anderen Ansprüchen aufgeklärt hat. Das ist zwar traurig, aber wohl war.
    Man sollte also stets seine Rechte kennen und sich nicht scheuen, diese Durchzusetzen.

    Wie diese Geschichte nun ausgeht:
    Unsere Aushilfe in ihrem frei erfundenen Arbeitsverhältnis erhält rückwirkend für die letzten 3 Monate einen höheren Lohn, höhere Zuschläge für Sonntagsarbeit, das Weihnachtsgeld und wohl auch das Urlaubsgeld ausgezahlt. Unsere Aushilfe erhält des weitern einen Festvertrag samt Aufhebungsvertrag, da unsere Aushilfe ohnehin vorhatte, in naher Zukunft das Unternehmen zu verlassen. Unsere Aushilfe erhält im Aufhebungsvertrag einen hübsche Abfindung zugesprochen, da ihr aus 'betrieblichen Gründen' gekündigt wird. Unsere Aushilfe erhält zudem noch Urlaub für das laufende Jahr, anteilig Urlaubsgeld - und vielleicht noch eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall...
    ;)
    ... und - ach ja - ein niegelneues Paar Sicherheitsschuhe.
    :)


    Jruß!
    Trebis.
  8. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 03.03.2012, 00:25

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    AW: Aushilfe am Weg der Entscheidung

    Ist das schon das Ende der Geschichte?

    Die führende Meinung kann ihre Erwartungen so sicher an Arbeitnehmer mit Bildungsabschlüssen deutlich überm Abitur richten, grundsätzlich würde ich das in Zweifel ziehen.

    Wenn aber die Hilfe dort jetzt sowieso nicht mehr länger helfen will, so mag sie auch jetzt mit ihren neuen Schuhen an den Füßen auf Wanderschaft gehen, ohne noch langwierig Gerichte zu belästigen und im Streit um ein paar armselige Taler noch Zeit und Nerven zu verlieren.

    Schön wäre es jedoch, wenn die dort verbliebenen Helferlein auch etwas aus dem Fall hätten lernen können und noch besser, wenn dann auch mal der BR erwachen würde ...

    Ach ja, das
    würde ich gern glauben, es steht aber im Widerspruch zu allem, was es sonst zu lesen gibt. Kann man sich also auf das Orakel verlassen? Wie heißt dieses?
  9. trebis

    trebis Boardneuling 03.03.2012, 09:55

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    AW: Aushilfe am Weg der Entscheidung

    Die verbliebenen Helferlein in den tiefen, gefährlichen Grotten des bösen Geistes harren ihres vermeintlich harten Schicksales, welches zur rechten Zeit eine freudige Wendung nehmen soll. Unsere - nun ehemalige - Aushilfe, die jedoch für immer in den Höhlen der Unzucht im Herzen eine Aushilfe bleiben wird, ist, wie so viele Dinge auf diesem verwirrenden Planeten, gut vernetzt. Und sobald das gute Ende dieser Geschichte schriftlich auf dem Pergament des Teufels fixiert wurde, wird die frohe Kunde sich wie ein Lauffeuer in trockenster Steppe unter der dürstenden Heerschar der Helferlein verbreiten. Im darauffolgenden Waffengang wird man der Betriebsratsbande kurzerhand die Messer auf die schmale Brust setzen - sofern die Helferlein sich zu helfen nicht zu schade sind. Denn sind wir ehrlich: Ein jeder ist seines Glückes Schmied. Doch wird unsere Aushilfe so freundlich sein und das Feuer, das Erz und den Hammer zur Verfügung stellen, sowie alleine durch ihre zum Guten gewendete Existenz die wärmende Aussicht auf Erfolg herzeigen und mit hilfreichem Rat zur Seite stehen.
    Zur unbeantragten Übertragung des Urlaubes benutzte unsere Aushilfe übrigens folgenden Zauber:
    "Liegen dringende betriebliche oder in der Person des Mitarbeiters liegende Gründe vor, so dass der Urlaubsanspruch nicht während des Urlaubsjahres erfüllt werden konnte, verschiebt sich die zeitliche Grenze des Urlaubsanspruchs automatisch vom 31.12. eines Jahres auf den 31.03. des Folgejahres. Für die Übertragung müssen weder Sie als Arbeitgeber noch Ihr Mitarbeiter tätig werden. Die Übertragung erfolgt kraft Gesetzes (BAG, Urteil vom 09.08.1994, Aktenzeichen: 9 AZR 346/92; in: AP Nr. 65 zu § 7 BUrlG Abgeltung)."
    Gefunden auf diversen Seiten des weltumspannenden Netzes. Garantieren, dass dies kein fauler Zauber ist, kann unsere Aushilfe nicht. Gewirkt hat er in der vorliegenden Geschichte trotzalledem. Vielleicht zum Glück, vielleicht zu recht. Und das Recht zur Durchsetzung vielerlei Ansprüche aus vielerlei Jahren mag bestehen, die Aussicht auf Erfolg jedoch ist mager, wenn überhaupt - so sprach der treue und wackere Kämpfer an der Seite unserer Aushilfe. So wird die Einigung eine gütliche sein, und wahrlich nicht zum Schaden unseres tapferen Helferleins.
  10. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 03.03.2012, 10:57

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    AW: Aushilfe am Weg der Entscheidung

    Ich glaube, viele Arbeitgeber, die erstmal gemerkt haben, dass sie Urlaub gewähren müssen, handhaben die Übertragung von Vorjahresansprüchen relativ großzügig, schon weil sie keine Lust haben, Gesetzestexte, Urteile oder andere Bannsprüche genau auf ihre Wirksamkeit zu erforschen.

    Vom Lesen kenne ich aber die Auslegung so, dass der Anspruch nur dann nicht vefällt, wenn der AN den im Vorjahr beantragten Urlaub (aus betrieblichen Gründen) nicht gewährt bekam oder aus persönlichen Gründen (typischerweise Krankheit) gar nicht beantragen konnte.
    Interessant wird es, wenn es um noch älteren Urlaub geht. Hier soll es inzwischen ein europäisches Urteil geben, das ein älteres europäisches Urteil entzaubert, welches die Wirkung hatte, dass im Falle des Nicht-Urlaub-nehmen-Könnens der Anspruch darauf auch Ende März nicht verfiel.

    Die Großzügigkeit des natürlich völlig fiktiven AG ist aber leicht erklärbar, weil unser Helferlein nach meinem Gefühl mit mehr Einsatz und Kampfeseifer noch deutlich mehr für sich hätte herausschlagen und auch noch einigen Staub wegwirbeln können, der inzwischen manch andere noch unerkannte Sünde überdeckt.
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