Auf Unterhaltsansprüche verzichten

Dieses Thema "Auf Unterhaltsansprüche verzichten - Familienrecht" im Forum "Familienrecht" wurde erstellt von Bassist, 16. Oktober 2010.

  1. Bassist

    Bassist Boardneuling 16.10.2010, 12:37

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    Auf Unterhaltsansprüche verzichten

    Nehmen wir folgende Situation an:
    Eine Frau und ein Mann haben einen "one night stand" und dabei wird die Frau schwanger, berichtet dem Mann davon nachdem sie es mit Sicherheit weiß.
    Beide einigen sich darauf, dass das Kind abgetrieben werden soll, wenn der Mann die Kosten dafür übernimmt und diese im Voraus überweist.
    Weiterhin soll der mann ein Schreiben aufsetzen in dem steht, dass er die Abtreibung bezahlt hat und die Frau deswegen auf sämtliche Ansprüche (Unterhalt etc.) verzichtet, falls sie das Kind dennoch bekommt.

    Nun die Frage dazu: Ist ein solches Vorgehen möglich und juristisch einwandfrei?
    Wie sollte dieses Schreiben verfasst werden?
    Ist ein Notar oder Anwalt nötig?

    MfG, Bassist
  2. La Belle

    La Belle V.I.P. 17.10.2010, 17:25

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    AW: Auf Unterhaltsansprüche verzichten

    Hallo,

    auf Kindesunterhalt kann wirksam nicht verzichtet werden, da dieser ein Anspruch des Kindes und nicht der Mutter ist.
  3. adenau

    adenau Senior Mitglied 17.10.2010, 18:32

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    AW: Auf Unterhaltsansprüche verzichten

    Solange die Mutter den Vater nicht preisgibt und der Vater die Vaterschaft nicht anerkennt, können auch keine Unterhaltsansprüche auf ihn zukommen.

    Aber eine Abtreibung ist nicht nötig. Da gibt es sanftere und elegantere legale Möglichkeiten
  4. Bassist

    Bassist Boardneuling 22.10.2010, 10:45

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    AW: Auf Unterhaltsansprüche verzichten

    Ich hab allerdings eine Information bekommen, nach der ein Elternteil sich bereiterklären kann, den gesamten Unterhalt für ein Kind aufzubringen.
    Das sollte allerdings bei einem Notar "besiegelt" werden um es später nicht anfechtbar zu machen.
  5. Pro

    Pro V.I.P. 22.10.2010, 11:53

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    AW: Auf Unterhaltsansprüche verzichten

    Woher stammt diese Information? Mir ist diese Verfahrensweise nicht bekannt. Aber ausschließen würde ich sie auch nicht. Nur fehlt eine Quelle dazu.

    Gruß

    Pro
  6. adenau

    adenau Senior Mitglied 22.10.2010, 19:55

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    AW: Auf Unterhaltsansprüche verzichten

    Folgendes Urteil:

    Die aus Anlass der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses gezahlte Abfindung ist im Rahmen des Unterhaltsrechts als Einkommen des Unterhaltspflichtigen auf einen angemessenen Zeitraum zu verteilen und nicht wie sonstiges Vermögen zu behandeln. Dies gilt auch dann, wenn alsbald eine neue Arbeitsstelle mit geringeren Einkünften gefunden wird. Die Abfindung dient nämlich dazu, diese verringerten Einkünfte möglichst lange angemessen aufzustocken, um allen Beteiligten, also auch den Unterhaltsberechtigten, eine gleitende Umstellung auf die veränderten Rahmenbedingungen zu ermöglichen.

    Erzielt der Unterhaltspflichtige bei entsprechender Hinzurechnung der Abfindung ein Einkommen, das dem bisherigen Verdienst entspricht, ist er auch nach Verlust des höher dotierten Arbeitsplatzes zur Fortzahlung des geschuldeten Unterhalts verpflichtet, bis die Abfindung innerhalb eines angemessenen Zeitraums (hier zwei Jahre) rechnerisch aufgebraucht ist.

    Urteil des OLG Hamm vom 17.01.2007
    11 UF 84/06
    NJW 2007, 1218
  7. Bassist

    Bassist Boardneuling 24.10.2010, 16:28

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    AW: Auf Unterhaltsansprüche verzichten

    Die Information stammt von einer Familienrechtsanwältin.
  8. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 24.10.2010, 20:22

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    AW: Auf Unterhaltsansprüche verzichten

    @vbmedienhaus
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  9. Pro

    Pro V.I.P. 25.10.2010, 12:55

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    AW: Auf Unterhaltsansprüche verzichten

    Was hat das mit dem Fall zu tun?
    Was für ein Link?

    Komisch, ich war doch nur das Wochende nicht hier. Einer bezieht sich auf ein Urteil was völlig irrelevant ist und der andere schreibt vone einem Link welchen es nicht gibt, ok der Link könnte bereits gelöscht sein.

    Gruß

    Pro
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