Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

Dieses Thema "Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf! - Arztrecht" im Forum "Arztrecht" wurde erstellt von Carmen73, 23. Februar 2012.

  1. Carmen73

    Carmen73 Neues Mitglied 23.02.2012, 17:08

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    Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

    Eine Firma der Größenordnung um die 500 Mitarbeiter fordert die Mitarbeiter auf wenn eine AUB z.B von Montag bis Freitag geht, doch bitte am Donnerstag wieder arbeiten zu kommen. Die AUB sagt schließlich nur voraussichtlich bis... krankgeschrieben. Die Arbeit ist körperlich und nicht ungefährlich(Maschinenbedienung). Schnittverletzungen, Quetschungen...
    Was kann passieren wenn der AN trotz Krankmeldung arbeiten geht und dann einen Arbeitsunfall hat. Ist er dann selber Schuld?
     
  2. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 23.02.2012, 21:44

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    AW: Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

    Nach meinen bisherigen Erkenntnissen in diesem Forum und anderswo darf der AN während der ihm bescheinigten Arbeitsunfähigkeit allen Tätigkeiten nachgehen, die die Wiederherstellung seiner Arbeitsfähigkeit nicht gefährden oder verzögern können. Verursacht er also in diesem Zustand einen Unfall, bei dem er auch selbst zu Schaden kommt, wäre das wahrscheinlich ein zulässiger Kündigungsgrund. Die gesetzliche Unfallversicherung würde aber trotzdem für ihn gelten.
     
  3. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 25.02.2012, 17:47

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    AW: Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

    Ein Arbeitgeber sollte einen Mitarbeiter, der AU geschrieben ist, im eigenen Interesse nicht arbeiten lassen. Er begibt sich damit in Teufels Küche z.B. gegenüber der Berufsgenossenschaft, wenn dann ein Arbeitsunfall passiert oder sich die Erkrankung verschlimmert.

    Eine AU ist kein Arbeitsverbot, aber der Arbeitgeber kann seine Mitarbeiter nicht zwingen, zu arbeiten bevor die in der AU genannte Frist abgelaufen ist.

    Sollten sich aus der Forderungen des AG an den AN, trotz AU schon wieder zu arbeiten, irgendwelche Schäden seitens des AN ergeben, würde der AG dafür haften müssen.
     
  4. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 25.02.2012, 17:48

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    AW: Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

    Wenn der AN aufgrund der Forderung des AG arbeitet, obwohl er noch krankgeschrieben ist, kann der AG daraus selbstverständlich keinen Kündigungsgrund ableiten. Das wäre ja noch schöner.

    Er begibt sich damit im Gegenteil ganz fix in umfangreiche Haftungspflichten, falls ein Zusammenhang nachweisbar ist.
     
  5. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 25.02.2012, 18:47

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    AW: Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

    Hab ich zugegebenerweise nicht so ausdrücklich genau geschrieben, aber im Falle eines Falles gehe ich davon aus, dass der AG von einer Aufforderung, trotz bescheinigter AU zu arbeiten, hinterher nichts mehr weiß. Das darf er ja gar nicht. Vielleicht hat nur mal jemand gefragt und AN hat das völlig missverstanden.
     
  6. Pro

    Pro V.I.P. 27.02.2012, 19:40

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    AW: Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

    Dieser Forderung muss der AN nicht nachkommen, denn arbeitsunfähig bleibt arbeitsunfähig. Hat der AG Zweifel an der AU des AN, dann kann der AG die KK auffordern den AN dem MDK vorzustellen. Die KK kann dieser Aufforderung nachkommen.

    Was passieren kann, wenn der AN dennoch vor Ablauf der AU arbeitet, hatte ich mal in einem älteren Beitrag dargelegt. Hier klicken..

    Gruß

    Pro
     
    CEMartin und Lichtboxer gefällt das.
  7. Lichtboxer

    Lichtboxer V.I.P. 28.02.2012, 10:35

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    AW: Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

    Die in Frage kommenden "Tätigkeiten" liegen dabei alle im Bereich der privaten Lebensführung (persönliche Besorgungen, Spaziergänge, Shoppen, etc.).

    Denn die AU erfolgt ja erst durch Abwägung des Krankheitsbildes in Bezug auf die eigentliche berufliche Tätigkeit. Der Arzt ist gehalten, vor Ausstelllung der AU den AN zu der Art der Tätigkeit zu befragen.

    Das hat Pro schon indirekt widerlegt, aber ich möchte noch mal ausdrücklich darauf hinweisen, dass eine AU faktisch einem Verbot gleichkommt. Und das ist auch gut so, denn sonst wäre es dem AG ein Leichtes, den AN zu "überreden".
     
  8. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 28.02.2012, 15:31

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    AW: Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

    Der Vollständigkeit verlinke ich auch noch eine olle Kamelle, die das Thema hier zumindest streift. http://www.juraforum.de/forum/sozialrecht/arbeit-trotz-krankheit-343731
     
  9. Lichtboxer

    Lichtboxer V.I.P. 28.02.2012, 15:55

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  10. Pro

    Pro V.I.P. 02.03.2012, 15:57

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    AW: Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

    Was streift denn da? Bisher hat niemand meine These rechtlich widerlegt. Wie auch.:D

    Gruß

    Pro
     
  11. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 02.03.2012, 18:47

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    AW: Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

    Im Fall hier ist alles klar. Der Arbeitgeber darf von einem arbeitsunfähigen Arbeitnehmer keine Arbeitsleistungen verlangen.

    Weil
    • es aber nur den absoluten Begriff der Arbeitsunfähigkeit gibt,
    • damit auch alle materiellen Ersatzleistungen nur ganz oder gar nicht gezahlt werden,
    • keine eingeschränkte oder teilweise Arbeitsfähigkeit bescheingt werden kann
    • kaum ein Arzt mit absoluter Sicherheit einschätzen kann, welche Tätigkeiten vom erkrankten Arbeitnehmer denn nun tatsächlich erwartet werden könnten,
    ist das Problem für den arbeitswilligen und zumindest auch teilweise arbeitsfähigen AN noch nicht befriedigend klärbar.

    Je nach Art der Erkrankung sind dem AN durchaus noch andere Beschäftigungen als Shoppen und Spazierengehen möglich. Die ausführliche Behandlung aller Varianten würde aber sicher einige weitere Gesetzbücher füllen, also werden wir noch eine Weile weiter diskutieren können, wie diese denn ausgestaltet werden sollten.
     
  12. Pro

    Pro V.I.P. 03.03.2012, 08:19

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    AW: Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

    Wenn nicht der Arzt diese Einschätzung geben kann, wer dann? Dann wäre die AU fragwürdig und den MDK gäbe es erst nicht.

    Der Arzt ist sehr wohl in der Lage die Arbeitsfähigkeit einzuschätzen, dabei ist die "absolute Sicherheit" völlig irrelevant.

    Gruß

    Pro
     
  13. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 07.03.2012, 22:18

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    AW: Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

    Ist eigentlich OT, scheinen wir aber hier trotzdem ausdiskutieren zu können.

    Der Arzt hat mit der Entscheidung über die Arbeitsunfähigkeit nur zwischen zwei Grenzzuständen zu wählen, vergleichbar mit Licht an oder aus. In diesem technischen Vergleich hat die Menschheit aber inzwischen noch den Dimmer erfunden, der eine unbegrenzt große Zahl von Zwischenstufen ermöglicht. Ein entsprechendes Mittel fehlt dem Arzt in seinem Gebiet noch und das dürfte sich in vorhersehbarer Zeit auch nicht wesentlich ändern.
     
  14. Humungus

    Humungus V.I.P. 07.03.2012, 23:09

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    AW: Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

    Genau, und diese dichotome Entscheidung reicht völlig. Der Arzt entscheidet ja bei einer Feststellung der AU nicht darüber, was der Patient machen kann, sondern ausschließlich darüber, ob er seine zurzeit ausgeübte Tätigkeit vertragsgemäß verrichten kann, ohne dabei seinen Gesundheitszustand zu verschlechtern oder die Heilung zu behindern.

    Aber nicht doch. Natürlich hat der Arzt den Dimmer zur Hand, beispielsweise wenn der Patient ihn fragt, ob er beispielsweise einkaufen gehen oder mit dem Auto fahren darf, obwohl er au ist.
     
  15. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 07.03.2012, 23:34

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    AW: Arbeitgeber fordert Mitarbeiter trotz AUB zum arbeiten auf!

    Und wenn nicht? :misstraui

    In http://www.juraforum.de/forum/sozialrecht/arbeit-trotz-krankheit-343731 und auch jetzt geht es mir aber um AN, die sich mit ihrem Arzt darüber einig sind, dass sie auf jeden Fall nicht zu 100% arbeitsfähig sind. Somit ist die AUB (klärt jetzt endllich mal jemand, wie die vom Doc korrekterweise zur Krankenkasse kommt? :ne:) berechtigt. Der erkrankte AN kann aber in vielen Fällen (oder glaubt zu können) noch teilweise seiner Arbeit nachgehen, ohne seine Genesung zu gefährden, und will dieses auch aus nicht weiter zu diskutierenden Gründen freiwillig gern tun. Und da fangen dann meine (logischen) Schwierigkeiten an, weil die AUB ihn zu 100% arbeitsunfähig erklärt und er ja dadurch auch Anspruch auf 100% der ihm zum jeweiligen Zeitpunkt zustehenden Ersatzleistungen hat. Würde er aber teilweise arbeiten, müsste man ihn auch teilweise dafür entlohnen und dafür entsprechend seinen Anspruch auf Ersatzleistungen reduzieren. Dafür hat der Doc aber anscheinend noch kein Formular, oder ist die Teil-AUB doch schon erfunden?.
     
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