Anwaltshaftung-regress

Dieses Thema "Anwaltshaftung-regress - Zivilprozeß- / Zwangsvollstreckungsrecht" im Forum "Zivilprozeß- / Zwangsvollstreckungsrecht" wurde erstellt von faulo, 1. Januar 2010.

  1. faulo

    faulo Aktives Mitglied 01.01.2010, 14:13

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    Anwaltshaftung-regress

    hallo zusammen.

    Hier ein fiktiver fall:

    Person A beauftragt Ra ihn bei einer gegen ihn laufenden Klage zu verteidigen.
    man hat einen termin beim Lg , wo auch ein sv vorgeladen wurde.

    Person A hat, um das Gutachten nachweislich zu entkräften, einen fragekatalog mit den sämtlichen widersprüchen im Schriftverkehr, sowie auf das 10 seitige gutachten,eine 10 seitige stellungnahme geschrieben.die der gutachter auch nicht widerlegen kann.Anbei:ipersonA ist selbst gutachter.

    Nun ist es so ausgegangen: da LG hat zu gunsten der Klägerpartei entschieden.

    In der verhandlung ist es so abgelaufen, daß der ra jedoch nur eine oder zwei fragen gestellt hat,anstatt das gutachten richtig auseinanderpflücken.(Im fragekatalog waren min.20 fragen die wichtig waren)
    Im Anschluß an die Verhandlung erklärte der ra das man in berufung gehen solle,da man sich vorm olg bessere chancen ausrechne.

    Soweit so gut. Berufung wurde eingelegt.
    Doch bevor die Begründung losgeschickt wurde rief der ra an und erklärte das genau der richter der für die kläger gesprochen hat zu diesem olg auf probe hinkommen würde und dieser diesen fall auch mitbekommen würde,desweiteren erklärte man, das das olg die klage zurück an das lg schickt mit bitte um erneute entscheidung.da der gleiche richter die sachen auf den tisch bekommt,sagte man,das der richter sein eigenes urteil nicht revidieren würde und riet aufgrund der kostenfaktoren und seiner erklärung von der Berufung ab.

    Nun zu meinen fragen:

    1. wurde Pkh beantragt.wurde abgelehnt.ra legt beschwerde ein.abgelehnt.
    Begründung:Eine aus seiner sicht fehlerhafte Beurteilung der erfolgsaussichten hätte der beklagte mit der sofortigen beschwerde gegen den ersten beschluß des Landgerichts angreifen müssen.(vgl.OLG Bamberg FamRZ 1997, 756f.; OVG Bremen JurBüro 1991,846ff.)

    2. In der verhandlung wurden nicht die fragen gestellt, die person A dem anwalt zuvor nachweislich als schriftverkehr zukommen lassen hat,mit dem argument die fragen sich für die berufung zu sparen.(also die fragen und stellungnahmen ware schon ganz gut)

    3. man hat sich natürlich erkundigt im nachhinein und festgestellt, das die erklärung mit dem richter auf probe alles quatsch wäre, genauso wie sich die fragen für die nächste instanz aufzusparen.
    Schliesslich gibts ein rechtssystem und befangenheitsanträge und man gehe ja zum Gericht um alle fragen zustellen die man hat...

    4. Desweiteren wären sehr wohl erfolgsaussichten gegeben.


    schlußfolgerung: der anwalt hatte kein bock mehr...und unter fadenscheinigen argumenten die berufung ausgeredet.

    Nun hat man sich soweit informiert, das im regressprozess eine hypothetische Verhandlung durchgeführt wird, um zu prüfen wie das urteil hätte lauten müssen.

    Desweiteren meine ich ,daß der anwalt beweisen muss, das man keinerlei erfolgsaussichten gehabt hätte,selbst wenn er alles richtig gemacht hätte.

    Ich hätte gerne eine einigermaßen fachliche meinung, ich weiß das jeder ra mal fehler macht,aber so was ist doch schon bald vorsätzlich und natürlich verbunden mit vermögensschaden für A.

    Explizit geht es darum wo die grenzen bei der Anwaltshaftung sind?(pflichten,rechte,fahrlässigkeitsgrade)
    sind diese fehler ausreichend um einen regress anzustreben?

    danke euch für eure fachlichen einschätzungen.

    mfg
     
  2. Osterwelle

    Osterwelle Forum-Interessierte(r) 03.01.2010, 11:58

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    AW: Anwaltshaftung-regress

    Da stellen Sie ihre Fragen ausgerechnet in einem Internetforum ?

    Sie sollten in der bekannten Suchmaschine unter dem Stichwort "Anwaltshaftung"
    nach einem Fachanwalt suchen, der ihren Fall in aller Ruhe prüfen kann.
     
  3. faulo

    faulo Aktives Mitglied 03.01.2010, 15:20

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    AW: Anwaltshaftung-regress

    Natürlich stelle ich das auch in ein Internetforum- in ein Juraforum um genau zu sein, und ich gehe davon aus, daß hier einige Leute unterwegs sind die von juristik ein bisschen Ahnung haben.

    Zudem will ich eine fachliche Meinung und keinen Ratschlag oder Hilfe geschweige denn einen Fachanwalt, der im übrigen auch ne Ecke kostet.

    Wenn ich keine fachliche Meinung will, brauche ich das auch nicht ins Juraforum schreiben,oder?
    dann kann ich auch den Nachbarn fragen.

    Ausserdem brauche ich Antworten und keine Gegenfragen.

    Und meine Frage ist immer noch dieselbe:
    Kann man einen Regressprozess unter diesen Gesichtspunkten anstreben,oder nicht?(ist das zuwenig,um es überhaupt prüfen zu lassen?)

    Und bevor ich was prüfen lasse, möchte ich gerne ein paar meinungen fachliche Meinungen einholen.

    Normalerweise sollte man wissen,daß viele Leute im forum nach Fachmeinungen suchen,bevor die wirklich zum teuren Fachanwalt laufen....

    Ich dachte das das Juraforum dafür da wäre und ra-haftung gehört auch dazu.

    Wie gesagt: ich brauche fachliche Meinungen und keine haltlosen Kommentare.

    wäre schön wenn das mal einer mit bißchen ahnung liest und was dazu sagen kann,ausser das man sich einen fachanwalt rufen soll...

    vielen dank
     
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