Anwalt stirbt mitten im Fall

Dieses Thema "Anwalt stirbt mitten im Fall - Standesrecht" im Forum "Standesrecht" wurde erstellt von Parisfan, 30. Mai 2017.

  1. Parisfan

    Parisfan Neues Mitglied 30.05.2017, 10:00

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    Anwalt stirbt mitten im Fall

    Hallo alle zusammen,

    mal angenommen, Mandant W. wird in einer Arbeitsrechtssache von Rechtsanwalt S. vertreten. Es geht um die Beanstandung des Arbeitszeugnisses, das W. von seinem Ex-Arbeitgeber bekommen hat. Anwalt S. schreibt den Arbeitgeber an, bittet um Berichtigung des Zeugnisses, der Arbeitgeber reagiert nicht. Mittlerweile steht ein Gütetermin beim Arbeitsgericht fest.

    Wenige Wochen vor dem Gütetermin bekommt Mandant W. eine Email von der Lebensgefährtin des Rechtsanwalts S., dass der Anwalt unerwartet verstorben sei. W. will wissen, wie es jetzt weitergeht und ruft bei der Kanzlei an. Die Kanzlei hat ihr Telefon auf einen Büroservice umgeleitet. Mandant W. bekommt die Antwort "ich kann dazu gar nichts sagen, ich gebe es an die Kanzlei weiter, Sie werden zurückgerufen". Der Rückruf kommt tagelang nicht. Der Gütetermin rückt jedoch näher. Mandant W. weiß gar nicht, was los ist. Auf der Homepage der Kanzlei steht nichts von dem Tod des Anwalts. Das findet Mandant W. etwas merkwürdig.

    Was kann Mandant W. in diesem Fall tun? Kann er einfach einen neuen Anwalt beauftragen?
  2. mayerei

    mayerei V.I.P. 30.05.2017, 10:32

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    Anwaltskammer anrufen.
  3. Parisfan

    Parisfan Neues Mitglied 30.05.2017, 10:58

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    Mal angenommen, die Anwaltskammer sagt "der Abwickler ist noch nicht bestellt, das kann noch dauern". Der Gütetermin steht aber an, und Mandant W. will nicht ohne Rechtsbeistand zum Gütetermin gehen. Kann W. dann einfach einen anderen Anwalt seiner Wahl beauftragen?
  4. Brati

    Brati V.I.P. 30.05.2017, 22:43

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    Das ist natürlich in der Tat merkwürdig, dass nicht als erste Amtshandlung nach dem Tod des Anwalts der Admin beauftragt wird, die Homepage zu aktualisieren.... Es gibt schlicht nichts Wichtigeres, was zu erledigen wäre!
    mayerei und sanderson gefällt das.
  5. Debica

    Debica Senior Mitglied 24.06.2017, 10:31

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    Kann man nicht zuerst mal dem Gericht über den Tod des RAs mitteilen und um
    Terminverschiebung bitten ?
  6. Flinkbaum

    Flinkbaum Junior Mitglied 24.06.2017, 11:14

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    Das kann man grundsätzlich machen. Allerdings sind Güteverhandlungen in Arbeitsrecht dafür da zu versuchen, den Rechtsstreit so schnell wie möglich beizulegen. Deswegen werden diese Verhandlungen auch relativ rasch terminiert. Möglicherweise stimmt der Arbeitsrichter einer Verlegung daher nicht zu und verweist auf einen Anwaltswechsel.

    Spricht etwas dagegen, den Gütetermin selber wahrzunehmen, die Sachlage mit dem Richter zu erörtern und es ggf. auf den Kammertermin (Termin nach dem Gütetermin) ankommen zu lassen? Bis dieser stattfindet, sollte der Abwickler bestellt sein.

    Im Übrigen dürfte ein Anwaltswechsel zum jetzigen Zeitpunkt keine allzu hohen finanziellen Hürden darstellen. Bislang ist lediglich eine Verfahrensgebühr entstanden, und wenn es tatsächlich nur um das Arbeitszeugnis geht, ist der Streitwert des Verfahrens auch nicht hoch.
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