Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchun

Dieses Thema "Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchun - Strafrecht / Strafprozeßrecht" im Forum "Strafrecht / Strafprozeßrecht" wurde erstellt von Christine123, 1. Februar 2014.

  1. Christine123

    Christine123 Boardneuling 01.02.2014, 16:41

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    Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchun

    Guten Tag allerseits,

    ich schreibe zurzeit an einem Roman, in dem u.a. Folgendes geschieht, dessen Rechtslage mir leider nicht ganz klar ist: Person A ist Sänger und hat Geldprobleme. Daher lässt sie sich dazu hinreißen, bei Person B gegen eine hohe Gage, die es bar auf die Hand gibt, auf „erotischen" Partys aufzutreten. Dass es sich bei Person B um einen Zuhälter handelt, der Sex- und Drogenpartys mit seinen Prostituierten und diversen Freiern veranstaltet, erfährt Person A erst vor Ort. Da sie (die Person A) aber dringend das Geld benötigt, folgen weitere Auftritte. Eines Tages fliegt das ganze auf.
    Nun zu meinen 3 Fragen:
    Dass Person A sich der Steuerhinterziehung schuldig macht, ist klar. Aber ist zudem allein schon die Annahme des Geldes illegal, weil es mit kriminellen Machenschaften, sprich der Zuhälterei, erwirtschaftet wurde? Auch dann, wenn Person A nicht sicher wusste, dass dem so war?
    Macht sich Person A der Förderung der Prostitution schuldig, wenn Sex mit den Prostituierten stattfand?
    Zusätzlich würde ich gerne wissen, ob die Polizei daraufhin das Recht hat, bei Person A eine Hausdurchsuchung durchzuführen.

    Für den ein oder anderen mögen diese Fragen sicherlich leicht zu beantworten sein, leider nicht für mich ;-(
    Ich wäre für Antworten sehr dankbar ;-)
    Viele Grüße Christine

    P.S.: Das ganze spielt in den USA, Kalifornien. Wenn sich jemand mit amerikanischem Recht auskennt, wäre das super, mir würde es aber schon genügen, wenn jemand die deutsche Rechtslage kennt.
  2. JHS

    JHS V.I.P. 01.02.2014, 19:38

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    AW: Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchung

    Es kommt "Geldwäsche" in Frage, möglw. in der Form des Abs. 5 (d. § 261 StGB) --> Leichtfertigkeit.

    Dazu muß das Geld aber aus einer kriminellen Handlung stammen. Nicht jedes per Prostitution erwirschtaftete Geld ist ja automatisch "illegal", auch dann nicht, wenn es von der "Hauptdarstellerin" dem "Security-Mann" übergeben wird. Stammt das Geld jedoch aus einer kriminellen Handlung ist hier Geldwäsche durchaus möglich und zumindest in der Form des Abs. 5 auch nicht unwahrscheinlich.

    Diesen Tatbestand gibt es als solchen schon seit mehr als 10 Jahren nicht mehr.

    Die entsprechende Vorschrift wurde geändert und heißt nun:


    Schon das fett-markierte liegt hier ja nicht vor. Daher kann der Tatbestand nicht erfüllt sein. Das wäre beim "alten" § 180a ebenso gewesen.

    Kommt auf den Einzelfall an

    Schön, dass das gleich am Anfang erwähnt wird ;)


    Na, dann bin ich ja beruhigt und die Tipperei war doch nicht umsonst :cool:
  3. Christine123

    Christine123 Boardneuling 01.02.2014, 21:25

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    AW: Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchung

    Lieber JHS,

    vielen Dank für die informative Antwort ;-)
    Das Geld stammt definitiv aus der Zuhälterei von Person B, da diese keine anderen (legalen) Geldquellen hat! Das kann sich Person A dann natürlich auch denken, weiß es aber nicht sicher... Person B wäre ja ganz schön doof, das einfach so offen zuzugeben...
    Person A erhält die Gage aber nur für sich privat, also das Geld muss dann nicht weitergereicht werden oder so... ist halt die Vergütung für die Gesangseinlage.
    Nun ist es aber so, dass Prostitution in den USA fast überall illegal ist. Wenn die Prostituierten dann auch noch von ihrem Zuhälter dazu angehalten werden, ist es sozusagen gleich doppelt illegal. Meinst du, unter diesem Aspekt ist es dann nicht doch Förderung der Prostitution, wenn Person A als Freier fungiert?
  4. zeiten

    zeiten V.I.P. 01.02.2014, 22:07

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    AW: Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchung

    das strafrecht in den usa unterschreidet sich sehr stark vom deutschen strafrecht. vielleicht findest du ein amerikanisches jura-forum, hier wird dir kaum jemand etwas über us-recht sagen können.

    wieso "fungiert" person a denn jetzt als freier? oben trat er doch noch als säger auf?
  5. JHS

    JHS V.I.P. 01.02.2014, 22:31

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    AW: Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchung

    Das spielt keine Rolle hinsichtlich Geldwäsche.

    In Deutschland: nein

    In den USA: keine Ahnung
  6. Christine123

    Christine123 Boardneuling 01.02.2014, 23:07

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    AW: Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchung

    Er macht beides ;-)
  7. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 02.02.2014, 00:50

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    AW: Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchung

    Das Strafrecht ist in den USA größtenteils Sache der Bundesstaaten und der Gemeinden.

    Prostitution ist in den gesamten USA generell strafbar, mit Ausnahme des Bundesstaates Nevada, wobei dort wiederum die Prostitution in den Counties Clark (inkl. Las Vegas), Washoe (inkl. Reno), Douglas und Lincoln sowie in der Hauptstadt Carson City (einer "independent city") verboten ist.

    Insofern stellen sich die übrigen Fragen eigentlich nicht so sehr.

    In Kalifornien kommt der Cal. Pen. Code § 647, subd. (b) zur Anwendung. (Volltext kann man googlen, dito ein paar allgemeine »»»Infos.)

    "Geldwäsche" wiederum ist in den USA eine Straftat gegen Bundesrecht. (Section 1956 of Title 18, United States Code)

    Das würde u.a. dazu führen, daß gegen den Verstoß gegen das Prostitutionsverbot (übrigens auch durch den Freier!) die örtliche Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln, im Vorwurf der Geldwäsche dagegen die Bundesbehörden, sprich ein Bundesstaatsanwalt und das FBI sowie die zuständige Abteilung des Finanzministerium (Department of Treasury), das sogenannte "Financial Crimes Enforcement Network" (FinCEN).

    Ausreichende Englischkenntnisse vorausgesetzt kann man das alles googlen, es ist allerdings eine komplexe Materie, vor allem weil sowohl das US-Rechtssystem als auch die Organisation der US-Strafverfolgungsbehörden sich in vielen Punkten ganz erheblich von den Gegebenheiten in Deutschland unterscheiden.
  8. Christine123

    Christine123 Boardneuling 02.02.2014, 12:46

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    AW: Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchung

    Hi Tom,

    Danke ;-)
    Dass es in Nevada, aber wohl sonst überall verboten ist, wusste ich bereits ;-)
    Würdest du dann sagen, dieses Vergehen, also wenn ein Freier eine Prostituierte in den USA in Anspruch nimmt, nennt man „Förderung der Prostitution"?
    Die Figur ist also wegen Sex mit der Prostituierten und wegen Geldwäsche angeklagt... stehen ihr dann eine Gerichtsverhandlung, bei der alle Anklagepunkte abgehandelt werden, oder mehrere bevor?
    Scheint wirklich eine komplexe Angelegenheit zu sein... aber wenn keiner Ahnung hat, dann muss ich es ja eigentlich auch nicht so sehr haben, da mir keiner widersprechen kann.
  9. de Gier

    de Gier Star Mitglied 03.02.2014, 00:18

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    AW: Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchung

    Würde er vermutlich nicht. Der tatsächliche Straftatbestand lautet: "Disorderly conduct". Könnte man frei mit "Sittenwidrigen Verhalten" übersetzen, macht sprachlich und dramatisch in dem Kontext aber keinen Sinn.

    Um TomRohwers ausführung zu ergänzen:
    Es gibt keinen einheitlichen vertikalen Rechtszug in den USA. Es geht strikt nach föderaler Zuständigkeit.
    Vergehen gegen Bundesrecht werden auch erstinstanzlich vor U.S. District Courts verhandelt. Der hier dargestellte Sachverhalt dürfte aber in der Realität vor einem kalifornischen Trial Court von einem District Attorney angeklagt werden.
    Vielleicht sollten Sie ihren Plot an der Stelle vereinfachen.
  10. Christine123

    Christine123 Boardneuling 03.02.2014, 14:42

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    AW: Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchung

    Hmm, ich ändere den Plot ungerne, da es wichtig ist, dass die Person ins Gefängnis wandert und dafür muss man auch was „leisten" ;-)
    Eine Frage hätte ich noch. Wenn die Polizei eine Hausdurchsuchung durchführt und dort eine hohe Summe Bargeld findet, hat sie dann das Recht, das Geld zu beschlagnahmen, wenn sie glaubt, dass die Annahme nicht rechtens war?
  11. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 03.02.2014, 17:27

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    AW: Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchung

    Es gibt meines Wissens nach in den USA nirgendwo einen Straftatbestand, der "Förderung der Prostitution" heißt.

    Soweit mir bekannt, ist die Benennungssystematik der Strafgesetzbücher (Codes) in den USA erheblich anders als z.B. in Deutschland. Wie der Straftatbestand im Einzelnen heißt, muß man halt im einzelnen nachgucken.

    In Kalifornien heißen die Straftatbestände gar nicht, da gibt's nur Nummern. Das ist alles ein einziger Paragraph mit Unterkapiteln. Wörtlich steht im Gesetz:

    CAL. PEN. CODE § 647 : California Code - Section 647

    Every person who commits any of the following acts is guilty of disorderly conduct, a misdemeanor:

    (a)Who solicits anyone to engage in or who engages in lewd or dissolute conduct in any public place or in any place open to the public or exposed to public view.

    (b)Who solicits or who agrees to engage in or who engages in any act of prostitution. A person agrees to engage in an act of prostitution when, with specific intent to so engage, he or she manifests an acceptance of an offer or solicitation to so engage, regardless of whether the offer or solicitation was made by a person who also possessed the specific intent to engage in prostitution. No agreement to engage in an act of prostitution shall constitute a violation of this subdivision unless some act, in addition to the agreement, is done within this state in furtherance of the commission of an act of prostitution by the person agreeing to engage in that act. As used in this subdivision, "prostitution" includes any lewd act between persons for money or other consideration.

    (c)Who accosts other persons in any public place or in any place open to the public for the purpose of begging or soliciting alms.

    (d)Who loiters in or about any toilet open to the public for the purpose of engaging in or soliciting any lewd or lascivious or any unlawful act.

    (e)Who lodges in any building, structure, vehicle, or place, whether public or private, without the permission of the owner or person entitled to the possession or in control of it.

    (f)Who is found in any public place under the influence of intoxicating liquor, any drug, controlled substance, toluene, or any combination of any intoxicating liquor, drug, controlled substance, or toluene, in a condition that he or she is unable to exercise care for his or her own safety or the safety of others, or by reason of his or her being under the influence of intoxicating liquor, any drug, controlled substance, toluene, or any combination of any intoxicating liquor, drug, or toluene, interferes with or obstructs or prevents the free use of any street, sidewalk, or other public way.

    (g)When a person has violated subdivision (f), a peace officer, if he or she is reasonably able to do so, shall place the person, or cause him or her to be placed, in civil protective custody. The person shall be taken to a facility, designated pursuant to Section 5170 of the Welfare and Institutions Code, for the 72-hour treatment and evaluation of inebriates. A peace officer may place a person in civil protective custody with that kind and degree of force which would be lawful were he or she effecting an arrest for a misdemeanor without a warrant. No person who has been placed in civil protective custody shall thereafter be subject to any criminal prosecution or juvenile court proceeding based on the facts giving rise to this placement. This subdivision shall not apply to the following persons:

    (1)Any person who is under the influence of any drug, or under the combined influence of intoxicating liquor and any drug.

    (2)Any person who a peace officer has probable cause to believe has committed any felony, or who has committed any misdemeanor in addition to subdivision (f).

    (3)Any person who a peace officer in good faith believes will attempt escape or will be unreasonably difficult for medical personnel to control.

    (h)Who loiters, prowls, or wanders upon the private property of another, at any time, without visible or lawful business with the owner or occupant. As used in this subdivision, "loiter" means to delay or linger without a lawful purpose for being on the property and for the purpose of committing a crime as opportunity may be discovered.

    (i)Who, while loitering, prowling, or wandering upon the private property of another, at any time, peeks in the door or window of any inhabited building or structure, without visible or lawful business with the owner or occupant.

    (j)(1)Any person who looks through a hole or opening, into, or otherwise views, by means of any instrumentality, including, but not limited to, a periscope, telescope, binoculars, camera, motion picture camera, or camcorder, the interior of a bedroom, bathroom, changing room, fitting room, dressing room, or tanning booth, or the interior of any other area in which the occupant has a reasonable expectation of privacy, with the intent to invade the privacy of a person or persons inside. This subdivision shall not apply to those areas of a private business used to count currency or other negotiable instruments.

    (2)Any person who uses a concealed camcorder, motion picture camera, or photographic camera of any type, to secretly videotape, film, photograph, or record by electronic means, another, identifiable person under or through the clothing being worn by that other person, for the purpose of viewing the body of, or the undergarments worn by, that other person, without the consent or knowledge of that other person, with the intent to arouse, appeal to, or gratify the lust, passions, or sexual desires of that person and invade the privacy of that other person, under circumstances in which the other person has a reasonable expectation of privacy.

    (3)(A)Any person who uses a concealed camcorder, motion picture camera, or photographic camera of any type, to secretly videotape, film, photograph, or record by electronic means, another, identifiable person who may be in a state of full or partial undress, for the purpose of viewing the body of, or the undergarments worn by, that other person, without the consent or knowledge of that other person, in the interior of a bedroom, bathroom, changing room, fitting room, dressing room, or tanning booth, or the interior of any other area in which that other person has a reasonable expectation of privacy, with the intent to invade the privacy of that other person.

    (B)Neither of the following is a defense to the crime specified in this paragraph:

    (i)The defendant was a cohabitant, landlord, tenant, cotenant, employer, employee, or business partner or associate of the victim, or an agent of any of these.

    (ii)The victim was not in a state of full or partial undress.

    (k)In any accusatory pleading charging a violation of subdivision (b), if the defendant has been once previously convicted of a violation of that subdivision, the previous conviction shall be charged in the accusatory pleading. If the previous conviction is found to be true by the jury, upon a jury trial, or by the court, upon a court trial, or is admitted by the defendant, the defendant shall be imprisoned in a county jail for a period of not less than 45 days and shall not be eligible for release upon completion of sentence, on probation, on parole, on work furlough or work release, or on any other basis until he or she has served a period of not less than 45 days in a county jail. In all cases in which probation is granted, the court shall require as a condition thereof that the person be confined in a county jail for at least 45 days. In no event does the court have the power to absolve a person who violates this subdivision from the obligation of spending at least 45 days in confinement in a county jail.

    In any accusatory pleading charging a violation of subdivision (b), if the defendant has been previously convicted two or more times of a violation of that subdivision, each of these previous convictions shall be charged in the accusatory pleading. If two or more of these previous convictions are found to be true by the jury, upon a jury trial, or by the court, upon a court trial, or are admitted by the defendant, the defendant shall be imprisoned in a county jail for a period of not less than 90 days and shall not be eligible for release upon completion of sentence, on probation, on parole, on work furlough or work release, or on any other basis until he or she has served a period of not less than 90 days in a county jail. In all cases in which probation is granted, the court shall require as a condition thereof that the person be confined in a county jail for at least 90 days. In no event does the court have the power to absolve a person who violates this subdivision from the obligation of spending at least 90 days in confinement in a county jail.

    In addition to any punishment prescribed by this section, a court may suspend, for not more than 30 days, the privilege of the person to operate a motor vehicle pursuant to Section 13201.5 of the Vehicle Code for any violation of subdivision (b) that was committed within 1,000 feet of a private residence and with the use of a vehicle. In lieu of the suspension, the court may order a person's privilege to operate a motor vehicle restricted, for not more than six months, to necessary travel to and from the person's place of employment or education. If driving a motor vehicle is necessary to perform the duties of the person's employment, the court may also allow the person to drive in that person's scope of employment.
  12. Christine123

    Christine123 Boardneuling 13.02.2014, 11:52

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    AW: Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchung

    Ok, danke für die ausführlichen Infos. Meinen Sie denn, es wäre realistisch, dass jemand ins Gefängnis muss, wenn er keine Vorstrafen hat und eine Million Dollar von einem Zuhälter annimmt, der das Geld illegal erworben hat und obendrein Sex mit dessen Prostituierten hat?

    Viele Grüße Christine
  13. zeiten

    zeiten V.I.P. 13.02.2014, 12:09

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    klar ist das realistisch. in den usa geht das etwas schneller als hier.

    ich meine allerdings, es ist wurscht, ob das realistisch ist. denn dass ein zuhälter 1 mio dollar an einen sänger zahlt und seine prostituierten zur verfügung stellt, ist schon sowas von unrealistisch, schlimmer gehts nimmer... ;)
  14. Christine123

    Christine123 Boardneuling 13.02.2014, 12:16

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    AW: Annahme von illegal erwirtschaftetem Geld/ Förderung der Prostitution/ anschließende Hausdurchsuchung

    Nun ja, Mariah Carey hat für nen Gaddafi Auftritt auch mal 1 Millionen bekommen. Wieso soll das nicht sein können?
  15. zeiten

    zeiten V.I.P. 13.02.2014, 12:26

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    es besteht ein gewisser unterschied zweischen Mariah Carey (deren gagen vermutlich generell in dem rahmen liegen) und einem notleidenden arbeitslosen sänger.

    das sage ich ja nicht. ich sage nur, dass es hochgradig unglaubwürdig ist.
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