200 euro für änderung des mietvertrages zulässig?

Dieses Thema "200 euro für änderung des mietvertrages zulässig? - Mietrecht" im Forum "Mietrecht" wurde erstellt von markus278, 28. Oktober 2008.

  1. markus278

    markus278 Neues Mitglied 28.10.2008, 17:32

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    200 euro für änderung des mietvertrages zulässig?

    Hallo, jura-gemeinde,

    angenommen in einer wg sind zwei neue leute eingezogen, folglich wird eine änderung des mietvertrages nötig. nun folgende frage: angenommen, um die abwicklung dieser änderung kümmert sich nicht der vermieter, sondern ein von ihm beauftragter makler, der nun telefonisch benachrichtigt wird, dass die wg mit ihm einen termin zur vertragsänderung vereinbaren will.

    am telefon verlangt makler x pauschal 200 euro für diese änderung (FÜR ZWEI NEUE NAMEN EINTRAGEN!!)
    ein mitbewohner weist ihn darauf hin, dass er beim letzten mal 125 euro für diese änderung verlangte, dann geht er auf 150 euro runter. - mit dem hinweis, dass falls die wg in bar zahlt, er auf mehrwertssteuer verzichte....

    muss die wg auf dieses dubiose angebot einsteigen oder was für möglichkeiten gibt es??

    vielen dank und gruß!
     
  2. Dopamin

    Dopamin V.I.P. 28.10.2008, 18:07

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    AW: 200 euro für änderung des mietvertrages zulässig?

    Ein steuerfreier Nebenverdienst? :misstraui

    Dopamin
     
  3. Libertin

    Libertin V.I.P. 28.10.2008, 20:16

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    AW: 200 euro für änderung des mietvertrages zulässig?

    Da wäre doch das Finanzamt zuständig oder ? :) ich würde mir das schriftlich geben lassen ^^

    @Thema
    Ansonsten ist es Rechtens...obwohl ich glaube, dass das im MV festgelegt sein muss...
     
  4. Tourix

    Tourix V.I.P. 28.10.2008, 22:38

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    AW: 200 euro für änderung des mietvertrages zulässig?

    Den Vermieter darüber informieren.
    Rechtliche Möglichkeiten gibt es nicht.
    Andere Wohnung suchen.
     
  5. schielu

    schielu V.I.P. 29.10.2008, 11:28

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    AW: 200 euro für änderung des mietvertrages zulässig?

    Da die Kosten für den Vermieter für die Erstellung der Mietverträge in Summe nicht niedrig sind, kann dieser diese Kosten vom Mieter bezahlen lassen. Laut Gericht sind 50 bis 75 Euro möglich (AG Hamburg WM 99, 215; AG Wuppertal WM 94, 194). Kosten, die so hoch wie eine Monatsmiete sind, sind nicht angemessen (LG Hamburg, 9 S 8/88; AG Neuss, 32 C 241/94; AG Bremerhaven, 52 C 1696/93). Weiters müssen die Kosten für die Bearbeitungsgebühr für die Mietverträge mit einer genauen Bezeichnung angegeben sein (OLG Celle, 2 U 200/88). Wortlaute, wie „Gebühren, die für den Abschluss des Vertrages anfallen, hat der Mieter zu tragen“ sind zu ungenau und somit nicht rechtskräftig. Eine Ausnahme gibt es bei den Wohnungsverwaltern, diese dürfen dafür keine Gebühren beanspruchen (AG Hamburg WM 99, 472).
    Solche "Gebühren" müssten aber im Mietvertrag vereinbart sein!
    Der Vorschlag des Maklers stellt auf eine Steuerverkürzung ab und ist Betrug. Die Mieter würden sich wegen Beihilfe mit strafbar machen!
     
  6. CAM

    CAM Star Mitglied 30.10.2008, 06:51

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    AW: 200 euro für änderung des mietvertrages zulässig?

    Allerdings koennte sich der Vermieter aber auch auf den Standpunkt stellen: "Vertragsaenderung? Ohne mich! Lassen wir mal alles schoen so, wie es ist."

    Gruss
    CAM
     
  7. schielu

    schielu V.I.P. 30.10.2008, 10:26

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    AW: 200 euro für änderung des mietvertrages zulässig?

    ...dürfte nach bereits erfolgter Zusage schwer fallen und den Tatbestand der Nötigung erfüllen! Dann würde ich mich auch nicht genieren, den Herrn Verwalter auf die Aufforderung zur Steuerhinterziehung hinzuweisen!
     
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