Dies ist eine Diskussion zu Schuldfrage geklärt, Versicherung zahlt trotzdem nicht innerhalb des Forums Straßenverkehrsrecht
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| Schuldfrage geklärt, Versicherung zahlt trotzdem nicht Folgender Fall auf einem Supermarkt Parkplatz fährt Fahrer A mit seinem Fahrzeug rückwärts aus der Parklücke raus, steht und in dem Moment fährt Fahrer B aus der gegenüberliegenden Parklücke raus und Fahrer A ins Auto. Schuldfrage vor Ort von Polizei eindeutig geklärt, da Fahrzeug A schon vollständig herrausgefahren war und stand. Geschehen wurde auch von unabhängigen Zeugen zu Protokoll gegeben. Die Versicherung von Fahrer B, weigert sich aber für den Schaden aufzukommen, da Fahrer B seine Schuld abstreitet. Welche Möglichkeiten hat nun der Unfallgeschädigte? |
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| AW: Schuldfrage geklärt, Versicherung zahlt trotzdem nicht Klagen. Kosten für den Anwalt müssen auch vom Gegner übernommen werden, wenn der verliert. Bei geteilter Schuld anteilig.
__________________ Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz. Albert Einstein Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden. |
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| AW: Schuldfrage geklärt, Versicherung zahlt trotzdem nicht Humungus hat -- wie so oft -- recht. Problem ist hier aber, exakt nachzuweisen, wessen Sorgfaltspflichtverletzung überwiegend unfallursächlich war (danach bemisst sich ja der jeweilige Schadensaneil). D.h., es läuft wahrscheinlich wieder auf eine Schadenquotierung und entsprechend nur anteilige Rechtsanwalts- / Prozesskostenübernahme hinaus. Handelt sich´s um einen Bagatellschaden, übersteigen dann die teils doch zu übernehmenden Kosten möglicherweise den klageweise siegreich errungenen Schadenersatzanteil ("Phyrrussieg") ...
__________________ Was weiß ich schon ...? Zu geringer Sicherheitsabstand, überhöhte Geschwindigkeit, Vorfahrtsmissachtung -- 95 % aller Verkehrsunfälle sind vermeidbar. |
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| AW: Schuldfrage geklärt, Versicherung zahlt trotzdem nicht erst mal Danke für eure Antworten. es handelt sich leider nicht um einen Bagatellschaden, da am Fahrzeug von Fahrer A mehrere Teile beschädigt wurden und der Schaden grob geschätzt 2.000-2.500€ beträgt. |
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| AW: Schuldfrage geklärt, Versicherung zahlt trotzdem nicht Dann muss A da eben durch -- zumindest gibt´s aufgrund der polizeilichen Feststellungen und Zeugenaussagen (-> Wichtig : Fahrzeug stand ja schon deutlich vor Kollision !) recht gute Chancen. Nur eben keine 100 %ige Prozesserfolgssicherheit, weil Versicherungen ja naturgemäß gern pokern, verdrehen und abwimmeln (wie oftmals im Leben). Also keine wertvolle Zeit verlieren und los ... viel Erfolg wünsche ich der fiktiven Sachverhaltsdarstellerin A.
__________________ Was weiß ich schon ...? Zu geringer Sicherheitsabstand, überhöhte Geschwindigkeit, Vorfahrtsmissachtung -- 95 % aller Verkehrsunfälle sind vermeidbar. |
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| AW: Schuldfrage geklärt, Versicherung zahlt trotzdem nicht Zitat:
Und Faustregel: wer nicht schuld ist, sollte sich nicht auf einen Tanz mit der Versicherung einlassen - die hat wesentlich mehr Erfahrung. Auch der achsogeständige Unfallgegner hat öfters mal Gedächtnislücken und den Unfall dann ganz anders gesehen. Anwalt einschalten, der regelt das.
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| AW: Schuldfrage geklärt, Versicherung zahlt trotzdem nicht Mal angenommen Fahrer A hat einen Brief von der gegnerischen Versicherung bekommen, dass Reperatur.- und Mietwagenkosten zu 100% übernommen werden, dann würde sich Fahrer A bei allen Rat gebenden hier bedanken. ![]() LG |
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| AW: Schuldfrage geklärt, Versicherung zahlt trotzdem nicht In diesem potentiell möglichen Falle würden wir uns mit der frei erfundenen Sachverhaltsperson A freuen !
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