Dies ist eine Diskussion zu Betrunken Fahrrad fahren, Führerschein in Gefahr? innerhalb des Forums Straßenverkehrsrecht
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| Betrunken Fahrrad fahren, Führerschein in Gefahr? gestern nacht ist jemand betrunken Fahrrad gefahren, die Polizei hat ihn angehalten und seine Daten notiert usw. Während dieser Prozedur durfte er sein Bier weiter trinken ( hat extra gefragt ) kurz darauf wurde ein Atemalkoholtest gemacht und ein Wert von 1,6 Promille fest gestellt. Der Test ist ja eig. schon ungültig weil die Polizisten nicht 20 Minuten nach Trinkende gewartet haben, kann der person der Führerschein abgenommen werden ? Ich hab gehört wenn man als Radfahrer über 1,6 Promille hat muss eine Blutuntersuchung gemacht werden damit der Führerschein abgenommen werde kann, stimmt das? Danke für eure Hilfe Sorry dass ich den Thread 2 mal mposte, der andere kann gelöscht werden. Geändert von Fischknochen (23.06.2011 um 17:37 Uhr). |
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| AW: Betrunken Fahrrad fahren, Führerschein in Gefahr?
__________________ Zitat:
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| AW: Betrunken Fahrrad fahren, Führerschein in Gefahr? Da hatte er es aber wirklich nötig. Zitat:
Hier ist das entsprechende Urteil des OLG im Volltext: http://www.bussgeldstrafe.de/urteils...erwertbar.html Der Absatz II 2 b) ist der entscheidende. Zitat:
Zitat:
__________________ Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz. Albert Einstein Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden. |
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| AW: Betrunken Fahrrad fahren, Führerschein in Gefahr? ,,Liegen zwischen Trinkende und Messung nicht mindestens 20 Minuten, so ist die Atemalkoholmessung unverwertbar." Die Person hat die Flasche leer getrunken, in Müll geworfen, der Polizist hat das Gerät raus geholt und getestet, also der Zeitraum zwischen Trinkende und Alkoholtest waren nichtmal 5 Minuten |
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| AW: Betrunken Fahrrad fahren, Führerschein in Gefahr? Zitat:
__________________ Zitat:
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| AW: Betrunken Fahrrad fahren, Führerschein in Gefahr? ,,wenn nur gewährleistet ist, dass der Betroffene 10 Minuten vor Beginn der Messung keinerlei Substanzen mehr zu sich genommen hat" Dies ist ebenfalls nicht der Fall, ich kann mir aber vorstellen dass die Polizisten bei der Aussage sagen werden dass 10 Minuten gewartet wurden, wie soll sich die Person dagegen wehren ? Er ist sich sicher dass es keine 10 Minuten waren, auch wenn man ein schlechtes Zeitgefühl hat würde man das wissen wenn man dabei wär, er ist zum mülleimer gegangen als die Flasche leer war der paar Meter entfernt war ist zum Auto zurück gekommen und dann ging der Test los. |
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| AW: Betrunken Fahrrad fahren, Führerschein in Gefahr? Zitat:
Den GANZEN Text hatte ich gesagt Zitat:
__________________ Zitat:
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| AW: Betrunken Fahrrad fahren, Führerschein in Gefahr? Sorry und danke ![]() Also das heißt wenn die Person jetzt bei der Aussage sagt dass die Beamten den Test zu schnell gemacht haben wird n Sachverständiger hinzugezogen der dann entscheidet ob der Test verwertbar ist oder nicht, würdet ihr der Person raten das Ergebnis anzufechten =? |
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| AW: Betrunken Fahrrad fahren, Führerschein in Gefahr? 1. Zuerst einmal muss man sehen, ob der Zeitraum zwischen Konsum und Test unstreitig ist, heißt: sagen die Polizisten das Gleiche wie der Konsument oder etwas anderes ("Das waren locker 10 Minuten, wir haben auf die Uhr gesehen"). Man darf dabei nicht vergessen, dass der Konsument alkoholisiert war, mit zurzeit noch fraglichem Pegel. 2. Als Nächstes müsste man sehen, ob das Gericht dem OLG folgt oder nicht (denn das muss es nicht). Urteilt es zuungunsten, ist zu prüfen, ob Rechtsmittel eingelegt werden sollten. 3. Wenn das Gericht einen Gutachter beauftragt (vielleicht bestehen ja schon Mustergutachten für das entsprechende Gerät!), muss man sehen, was herauskommt. Auch ein Gutachten kann anfechtbar sein. 4. Ich würde einen Anwalt nehmen, obwohl man für den Preis viele Kästen Bier hätte trinken können. Aber es winkt noch die MPU!
__________________ Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz. Albert Einstein Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden. |
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