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Betrug bei eBay-Auktion?

Dies ist eine Diskussion zu Betrug bei eBay-Auktion? innerhalb des Forums Strafrecht / Strafprozeßrecht

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  #1 (permalink)  
Alt 19.02.2012, 23:03
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Betrug bei eBay-Auktion?

Folgender Fall:
Person A erwirbt im Rahmen einer eBay-Auktion von Person B ein als gebraucht angebotenes "sehr schönes Handy" (ungeprüft und vorsorglich als defekt bezeichnet, ohne Akku und Zubehör, Aussage: "mehr weiss ich auch nicht darüber"). Die Ware erweist sich nach Zusendung als reiner Elektronikschrott (nach Einlegen eines funktionierenden Akkus bleibt das Gerät tot, äußerlich ist das Gerät mit sehr starken Gebrauchsspuren versehen, innen ist das Gerät extrem verschmutzt und übelriechend). A ist verärgert und kontaktiert B. Dieser gibt vor, von nichts gewusst zu haben, die Ware sei vom Sohn, der das Handy gefunden habe. A vereinbart schließlich mit B, dass er das Gerät zurückschickt und nach Prüfung durch B das Geld zurückerhält. A schickt die Ware mit Einschreiben zurück und meldet B, dass die Ware wieder unterwegs ist. A kann über die Sendungsverfolgung feststellen, dass die Ware einen Tag nach Versendung auch zugestellt wurde (Einwurfeinschreiben). Drei Tage nach Zustellungsdatum der Post antwortet B auf die Mitteilung von A (Ware wieder unterwegs), dass er dann auf die Ware wartet (obwohl diese bereits drei Tage zuvor per Einschreiben in den Briefkasten geworfen wurde). A weist B dann darauf hin, dass er mit Einschreiben verschickt hat, die Ware bereits zugestellt sei und möchte das Weitere Procedere mit B abklären. Seit 2 Monaten gibt es keine Reaktionen mehr von B.

Hat sich B einer Straftat schuldig gemacht?

Geändert von buteobuteo (20.02.2012 um 17:13 Uhr).
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  #2 (permalink)  
Alt 23.02.2012, 22:43
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AW: Betrug bei eBay-Auktion?

Zitat:
Zitat von buteobuteo Beitrag anzeigen

Hat sich B einer Straftat schuldig gemacht?
Hat niemand hier eine Meinung? Ich versuche es selber einmal:
B hat sich dazu verpflichtet, den Kaufpreis erst zurückzuerstatten, nachdem er die zurückgesandte Ware begutachten konnte. Das Einwurfeinschreiben ist kein Nachweis, dass er die Ware tatsächlich erhalten hat, da die Ware auch aus dem Briefkasten hätte gestohlen werden können, selbst wenn dies eher unwahrscheinlich sein dürfte. Mit dem Einwurfeinschreiben ist allenfalls die DP aus dem Schneider, nicht aber der A, der nun auf dem Kaufpreis und dem Hin- und Rückporto sitzen bleibt. Dem B kann strafrechtlich nichts passieren, da es keinen Beweis gibt, dass er die Ware tatsächlich erhalten hat.

Gegenmeinungen?
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  #3 (permalink)  
Alt 12.03.2012, 18:37
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AW: Betrug bei eBay-Auktion?

Zitat:
Zitat von buteobuteo Beitrag anzeigen
Folgender Fall:
Person A erwirbt im Rahmen einer eBay-Auktion von Person B ein als gebraucht angebotenes "sehr schönes Handy" (ungeprüft und vorsorglich als defekt bezeichnet, ohne Akku und Zubehör, Aussage: "mehr weiss ich auch nicht darüber"). Die Ware erweist sich nach Zusendung als reiner Elektronikschrott (nach Einlegen eines funktionierenden Akkus bleibt das Gerät tot, äußerlich ist das Gerät mit sehr starken Gebrauchsspuren versehen, innen ist das Gerät extrem verschmutzt und übelriechend). A ist verärgert und kontaktiert B. Dieser gibt vor, von nichts gewusst zu haben, die Ware sei vom Sohn, der das Handy gefunden habe. A vereinbart schließlich mit B, dass er das Gerät zurückschickt und nach Prüfung durch B das Geld zurückerhält. A schickt die Ware mit Einschreiben zurück und meldet B, dass die Ware wieder unterwegs ist. A kann über die Sendungsverfolgung feststellen, dass die Ware einen Tag nach Versendung auch zugestellt wurde (Einwurfeinschreiben). Drei Tage nach Zustellungsdatum der Post antwortet B auf die Mitteilung von A (Ware wieder unterwegs), dass er dann auf die Ware wartet (obwohl diese bereits drei Tage zuvor per Einschreiben in den Briefkasten geworfen wurde). A weist B dann darauf hin, dass er mit Einschreiben verschickt hat, die Ware bereits zugestellt sei und möchte das Weitere Procedere mit B abklären. Seit 2 Monaten gibt es keine Reaktionen mehr von B.

Hat sich B einer Straftat schuldig gemacht?
Eine kleine Weiterung zum obigen Sachverhalt:
Wie oben vereinbart A mit B, dass er zuerst die Ware zurückschickt und dann das Geld (11 Euro) zurücküberwiesen bekommt. A verschickt am 13. des Monats mit Einwurfeinschreiben. Lt. Sendungsmitteilung der DP wird die Ware am 14. in den Briefkasten eingelegt. Auf Nachfrage antwortet B am 17. wahrheitswidrig., dass die Ware noch nicht da ist, ebenso am 22. Am 25. antwortet B, dass er morgens ein Einschreiben ohne Rückadresse erhalten hat und sich darin nur eine leere Zigarettenschachtel befand. Auf weitere Nachfragen meldet sich B nicht mehr.

Ist hier das Verhalten des B strafrechtlich relevant (davon abgesehen, dass sich eine Staatsanwaltschaft wegen solcher Lappalien nicht herumärgern wird und das Verfahren nach § 170 Abs. 2 StPO einstellen wird)?

Geändert von buteobuteo (14.03.2012 um 12:28 Uhr).
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  #4 (permalink)  
Alt 12.03.2012, 20:53
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AW: Betrug bei eBay-Auktion?

nein strafrechtlich ist das nicht relevant. das ist allein eine zivilrechtliche sache.
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  #5 (permalink)  
Alt 13.03.2012, 15:35
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AW: Betrug bei eBay-Auktion?

Zitat:
Zitat von zeiten Beitrag anzeigen
nein strafrechtlich ist das nicht relevant. das ist allein eine zivilrechtliche sache.
Wieso? Welche Tatbestandsmerkmale des § 263 Abs. 1 sind hier nicht erfüllt? Ich kann keine erkennen.
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  #6 (permalink)  
Alt 13.03.2012, 20:44
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AW: Betrug bei eBay-Auktion?

Zitat:
Welche Tatbestandsmerkmale des § 263 Abs. 1 sind hier nicht erfüllt?
der vorsatz fehlt (er ist zumindest nicht erkennbar) und bei 7,90€ sicher auch nicht nachweisbar.
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  #7 (permalink)  
Alt 13.03.2012, 20:59
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AW: Betrug bei eBay-Auktion?

MMn fehlt es da nicht nur am Vorsatz, sondern an ziemlich allem was einen Betrug betrifft.
In Betracht käme hier strafrechtlich (wenn überhaupt) eine Unterschlagung. Darüber hinaus ist es, wie zeiten schon sagte, ein zivilrechtliches Problem.
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  #8 (permalink)  
Alt 14.03.2012, 11:59
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Zitat:
Zitat von Kyuubi86 Beitrag anzeigen
MMn fehlt es da nicht nur am Vorsatz, sondern an ziemlich allem was einen Betrug betrifft.
In Betracht käme hier strafrechtlich (wenn überhaupt) eine Unterschlagung. Darüber hinaus ist es, wie zeiten schon sagte, ein zivilrechtliches Problem.

§ 263 Abs. 1 StGB: "Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

Das Verschaffen eines rechtswidrigen Vermögensvorteils besteht darin, dass B den Kaufpreis trotz Rücksendung der Ware nicht zurückerstattet. Das Einbehalten des Geldes ist somit rechtswidrig.
B spiegelt vor, bei Erhalt der Ware den Kaufpreis zurückerstatten zu wollen. Er hat dabei den Vorsatz, den Kaufpreis nicht zurückzuerstatten und den Erhalt der Ware bei Eintreffen wahrheitswidrig zu leugnen. Im Vertrauen auf die Zusage, dass B den Kaufpreis zurückerstatten wird, sendet A die Ware zurück.

Warum sollte das kein Betrug nach § 263 Abs. 1 StGB sein? Ist doch geradezu ein Musterbeispiel dafür. Es stellt sich nur die Frage, ob B Vorsatz nachgewiesen werden kann. Es gibt aber keine vernünftigen Gründe, dies aus dem Fallkontext nicht anzunehmen.
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  #9 (permalink)  
Alt 14.03.2012, 12:21
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Nein. ist es nicht. Erstmal das Täuschen über Tatsachen. Das könnte bestehen. Allerdings nur, wenn der B hier bereits zum Zeitpunkt der Vereinbarung den Vorsatz gehabt hätte, das Vereinbarte nicht einzuhalten. Das wird aber kaum der Fall sein. Zumindest wäre es sehr sehr ungewöhnlich. Sollte durch spätere Äußerungen des B diese Täuschung fortbestehen, fehlt es aber an der Vermögensverfügung und am Vermögensschaden, denn zu diesem Zeitpunkt hätte der A dem B das Handy bereits freiwillig zugeschickt.
Das Einbehalten des Geldes hat hier erst recht nichts mit Betrug zu tun! Hier geht es nur um die Rücksendung des Telefons.
Sollte es um das Geld gehen, müsste der Betrug schon im ursprünglichen Kauf liegen. Da wurde aber schon in der Auktion von defekt und nicht weiter getestet gesprochen. Wenn also nicht gerade ein geschmolzener Plastikklumpen beim A ankam, dann kann er da nichts erwarten.

B hat auch nicht zugesagt, dass er den Kaufpreis zurückerstatten wird. Er hat sich das unter eigener Prüfung vorbehalten. Hätte er gesagt, er sieht keine bedeutende Abweichung zum Auktionstext, hätte er bloß das Telefon zurückschicken müssen (und soweit er damit im Recht läge sogar auf Kosten des A).
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  #10 (permalink)  
Alt 14.03.2012, 12:30
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Zitat von zeiten Beitrag anzeigen
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Wie kommst du auf 7,90 Euro und was hat die Betragshöhe mit der Nachweisbarkeit zu tun?
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