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Prozeßkosten - außergewöhnl. Belastung

Dies ist eine Diskussion zu Prozeßkosten - außergewöhnl. Belastung innerhalb des Forums Steuerrecht

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Alt 16.04.2012, 16:03
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Prozeßkosten - außergewöhnl. Belastung

Hallo,
unterstellt, aufgrund des BFH-Urteils v. 12.05.11 würde Person X entstandene
Prozeßkosten (schwebendes Gerichtsverfahren gegen Krankenkasse)
steuerlich 2011 als außergewöhnl. Belastung geltend machen u. dies gegenüber
dem Finanzamt auch durchsetzen.

FRAGE: Was passiert bei erfolgreichem Prozeßverlauf? Sind die von der
unterlegenen Partei erstatteten Anwalts- u. Gerichtskosten dann bis zur
Höhe der steuerlich geltend gemachten Kosten von Person X als Einkünfte
zu versteuern?
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  #2 (permalink)  
Alt 24.04.2012, 03:55
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AW: Prozeßkosten - außergewöhnl. Belastung

Das ist eine gute Frage. Am naheliegendsten ist wohl, dass die Veranlagung für 2011 dann rückwirkend neu ergeht, wenn sich die zugrunde liegenden Tatsachen geändert haben. Einschlägig dürfte hier § 173 I Nr. 1 AO sein. Also keine Versteuerung in der Zukunft, sondern Änderung der Bemessungsgrundlage der Vergangenheit (geringere agB).
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Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung dar und keine Rechtsberatung!
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