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Ladung von Beteiligten durch FG

Dies ist eine Diskussion zu Ladung von Beteiligten durch FG innerhalb des Forums Steuerrecht

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Alt 18.08.2004, 13:13
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Ladung von Beteiligten durch FG

Hallo,

in einer Klage vor dem FG geht es um nicht anerkannte Verluste einer BGB-Ges. A, das Finanzamt beruft sich auf (angeblich) fehlende Gewinnerzielungsabsicht.

Vor dem FG vertritt einer von drei Mitgesellschaftern (B) die BGB-Ges. A. B ist selbst Normalbürger (also kein Steuerberater, Rechtsanwalt o.ä.).

Zur Verhandlung wird auch eine der beiden anderen Gesellschafterinnen C (mittlerweile ausgeschieden) "notwendig beigeladen". Einerseits kann sie ihrer Ansicht nach ohnehin nichts Wesentliches oder Neues beitragen (es geht um Zeiträume, die 6-7 Jahre zurückliegen), andererseits hat sie wenig Lust, überhaupt dort aufzutreten (weite Anfahrt, ungewohnte Situation durch Befragung etc.).

1. Wenn C unentschuldigt fernbleibt, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit der Festsetzung einer Ordnungsstrafe oder Verzögerungsgebühr ?

2. Wenn C am Verhandlungstermin plötzlich erkranken sollte, wie wahrscheinlich ist es,
a) dass der Termin vertagt wird (und sie dann zum neuen Termin müßte) ?
b) dass sie ein ärztliches Attest vorlegen muss ?

3. Kann der Bevollmächtigte B der BGB-Ges. A auch sie als Bevollmächtigter vertreten ? Falls ja, wie wahrscheinlich ist es, dass das FG ihn als Bevollmächtigten zurückweisen wird (... zur geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen fachlich nicht geeignet ... §62 Abs.1 FGO; da kein StB etc.) ?

Vielen Dank für jede Hilfe !
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