Dienstag, 1. September 2009, 10:00

Login:

( Angemeldet bleiben?)

Jetzt hier registrieren

Unkorrekte Rechnungssstellung - Allmacht der Anwälte?!

Dies ist eine Diskussion zu Unkorrekte Rechnungssstellung - Allmacht der Anwälte?! innerhalb des Forums Standesrecht

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht

  #1 (permalink)  
Alt 18.12.2003, 22:40
Neues Mitglied
 
Registriert seit: Dec 2003
Beiträge: 3
Keine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
Unkorrekte Rechnungssstellung - Allmacht der Anwälte?!

Um es kurz zu machen: ich war neu in der Stadt, brauchte dringend diskrete anwaltliche Hilfe und bin an den Falschen geraten! Als er einen Vorschuß wollte, hätte ich schon misstrauisch werden sollen.... sah aber alles seriös aus.

Anfangs sah es recht gut aus. Dann wurde ich misstrauisch, weil Dinge veranlasst wurden, die dann nachher als sinnlos abgetan wurden bzw. überhaupt nichts getan wurde. Dann kamen die Rechnungen.

Die Rechnungen sind für mich nicht nachvollziehbar, auf meine schriftliche Bitte um Klarstellung, wird nicht reagiert. Daraufhin gab mir jemand den Tipp mich an die Kostenvermittlungsstelle der Rechtsanwaltskammer zu wenden. Das habe ich getan, obwohl alle meine Bekannten mir den Ausgang prophezeit haben.

Sie baten meinen Anwalt um eine Stellungnahme. Er hat geantwortet, dass er an einer Vermittlung nicht interessiert sein. Damit ist für die Rechtsanwaltskammer die Sache erledigt und sie gaben mir den gutgemeinten Tipp, mich verklagen zu lassen, weil dann die Rechnungen gerichtlich geprüft würden .....
Wenn ich Geld hätte, hätte ich mir schon längst einen neuen Anwalt gesucht, aber so zahlt man ja beim Wechsel quasi doppelt.

Wie sowas aussieht? Z.B. soll ich 1.000 Euro Vorschluß zahlen. Bei einem Streitwert von 2.100 Euro. Außergerichtlich. Auf Nachfrage stellt man fest, man hat sich verrechnet und schickt mir eine neue Rechnung über rd. 500 Euro lt. Honorarvereinbarung. Es existiert keine Honorarvereinbarung. Ich schreibe an die Anwaltskammer. Ich bekomme eine neue Rechnung nach BRAGO - rückdatiert - die sonderbarerweise auch rund 500 Euro beträgt usw.

Langer Rede kurzer Sinn: Kann mir jemand sagen, was ich jetzt noch tun kann? Wen gibt es noch außer der Rechtsanwaltskammer? Muss ich mich an WISO wenden? ;-) Gebt mir Input!
Mit Zitat antworten


  #2 (permalink)  
Alt 19.12.2003, 11:40
fob fob ist offline
V.I.P.
 
Registriert seit: Sep 2003
Beiträge: 1.547
100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)  
WISO wird dir auch nichts bringen.

Eine "normale" außergerichtliche anwaltliche Tätigkeit bei einem Streitwert von 2000 Euro kostet rund 100 Euro (nach BRAGO). Hinzu komnen Steuern und Kosten für Kommunikation, insgesamt sollte die Brutto-Gebühr unter 150 Euro liegen.

Allerdings weiß ich natürlich nicht, welche weiteren Kosten noch entstanden sind. Ich gehe jetzt von deinen Angaben aus.

In einem anderen Punkt muss ich dir allerdings widersprechen: Vorauszahlung ist bei einem Anwalt keinesfalls Zeichen mangelnder Seriösität - im Gegenteil, die ist selbstverständlich.

Wenn du das Gefühl hast, "betrogen" worden zu sein, hast du nur eine Wahl (sorry!): Du musst dich an einen anderen Anwalt wenden.

Ich empfehle dir meinen Tipp von unten: Mach´eine unverbindliche Anfrage und lass dir eine "Kostenvoranschlag" machen!

Tipp ist aus eigener Erfahrung Geld wert.

Gruß,

fob
__________________
Wenn WIR nicht mehr weiterhelfen können:

recht-per-mausklick.de
Mit Zitat antworten

  #3 (permalink)  
Alt 21.12.2003, 13:29
Neues Mitglied
 
Registriert seit: Dec 2003
Beiträge: 3
Keine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, susilein hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
Nachtrag

Tja, vielleicht hört sich das erste Beispiel noch recht normal an, daher vielleicht hier ein Weiteres:
Ich hatte einem Bekannten ein Fahrzeug geliehen und bekam es von ihm trotz mehrfacher Bitten nicht zurück. Ich habe mit meinem Anwalt darüber gesprochen (ca. 10 Min.) und er meinte, er könne die Sache regeln. Daraufhin habe ich ihm alle relevatenen Daten zur Verfügung gestellt. Nach ca. 3 Wochen hatte ich noch keinerlei Nachricht von meinem Anwalt, also auch keine Kopien zur Kenntnisnahme o.ä. Ich habe ihm daraufhin, da mein Vertrauen ohnehin erschöpft war, gesagt, er bräuchte sich um die Angelegenheit nicht mehr kümmern. Daraufhin bekam ich recht schnell die Rechnung: 350 Euro - Streitwert 1000 Euro.
Ich bin selbst im Bereich der Dienstleistung tätig und finde, dass ist eine Unverschämtheit! Nach den Unterlagen die mir vorliegen ist der Anwalt überhaupt nicht tätig geworden! Wenn er für seine Beratung 50 oder 100 Euro verlangt hätte, hätte ich wahrscheinlich gar nichts gesagt, aber 350 Euro fürs Nichtstun - da muss ich lange für Arbeiten! Auch auf mehrere Nachfragen habe ich kein Reaktion seitens des Anwalts erhalten. Weiß also bis heute nicht, was er getan haben soll.
Und von der Art gibt es noch mehr.
Habe ich eigentlich als Mandant keine Rechte? Ich finde es kann doch nicht sein, dass ich trotz mehrfacher Nachfragen keinerlei nähere Informationen zu den Tätigkeiten erhalten, die angeblich in meinem Auftrag erfolgt sind. Aber vielleicht ist anwaltliche Beratung auch gar keine Dienstleistung sondern ich muss der Frau auch noch die Füße dafür küssen, dass sie mich überhaupt empfängt - so fühle ich mich jedenfalls.
Und dein Rat mit dem Anwalt ist ja nett, aber a) hab ich kein Geld - das hat ja jetzt der Anwalt und b) warum sollte ich einem anderen Anwalt trauen - eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!
Mit Zitat antworten

  #4 (permalink)  
Alt 21.12.2003, 13:43
fob fob ist offline
V.I.P.
 
Registriert seit: Sep 2003
Beiträge: 1.547
100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1547 Beiträge, 30 Bewertungen)  
Du SOLLST nimandem trauen - du KANNST dem Tipp trauen, weil ich selbst gute Erfahrungen gemacht habe.

Dass eine Krähe der anderen kein Auge raushackt ist zwar nicht falsch, aber bei Anwälten auch nicht zwingend richtig. Auch hier weiß ich, wovon ich rede, weil ich selbst als Anwalt gearbeitet habe.

Anwälte sind die schlimmsten Feinde der Anwälte, glaube mir!

Ob du dich an den oder einen anderen Anwalt oder überhaupt an einen wendest, ist doch alleine deine Sache. Du fühlst dich im Recht und wolltest wissen, wie dir geholfen werden kann. Und ich sage dir: Die einzige Möglichkeit, auch wenn du bislang nur schlechte Erfahrungen gemacht hast, führt in dieser Angelegenheit über einen Anwalt.

Was den zweiten von dir geschilderten Fall anbelangt, ist auch dieser etwas seltsam. Ob der Anwalt wirklich gar nichts getan hat, kann ich natürlich nicht beurteilen. Die Gebühren in der Angelegenheit sollten allerdings nicht mehr als 100 Euro brutto betragen (nach BRAGO).

Es ist in der Tat so, dass es unter den Anwälten schwarze Schafe gibt, vielleicht sogar gar nicht so wenige, aber von mir selbst (lang, langs ist´s her) und von vielen Kollegen kann ich mit Sicherheit sagen, dass sie korrekt sind.

Gruß und viel Glück!

fob
__________________
Wenn WIR nicht mehr weiterhelfen können:

recht-per-mausklick.de
Mit Zitat antworten

  #5 (permalink)  
Alt 07.01.2004, 13:14
Forum-Interessierte(r)
 
Registriert seit: Nov 2003
Ort: ca. 600 km von Mecklenburg entfernt
Beiträge: 15
Keine Wertung, specht hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, specht hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, specht hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, specht hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, specht hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, specht hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, specht hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, specht hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, specht hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, specht hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
Hallo Susilein,
ich kann fob nur zustimmen, dass Anwälte gegen Anwälte mitunter recht heftig gegeneinandervorgehen. Ich gebe mal noch zu bedenken, dass es in Deutschland mittlerweile ca 100.000 Anwälte gibt, bei steigender Tendenz und fallender Bevölkerungszahl. Der Kuchen wird also nicht größer, nur die Stücke für den einzelnen Anwalt kleiner. Jeder RA der nicht mehr auf dem Markt ist, erhöht somit die Größe Kuchenstücks für die anderen.
Ich kann das aus meiner Arbeit her bestätigen. Ich arbeite bei einer Rechtsanwaltskammer.

Auch ich würde, bei Problemfällen immer zu einem Rechtsanwalt gehen, da nur der Ahnung hat und vor allem auch eine Berufshaftpflichtversicherung.

Leider ist es so, dass die Kammern die Überprüfung von Rechtsanwaltsrechnungen unterschiedlich handhaben. Es ist jedenfalls so, dass in evtl. Rechtsstreitigkeiten die Kammern als unentgeltliche Gutachter bestellt werden.

So ich hoffe, dass ich nicht vom Thema zu weit abgewichen bin

mfg
specht
Mit Zitat antworten

Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Forum Letzter Beitrag
Gewerbesteuerpflicht für Anwälte? Nachrichten: Recht & Gesetz 21.10.2009 10:54
Anwälte und ihre Fehler... Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 03.09.2009 16:58
Forderung durch Anwälte. Was tun? Verbraucherrecht 09.03.2009 16:25
DAV: Anwälte gegen BKA-Novelle Nachrichten: Recht & Gesetz 05.06.2008 09:42
puh die Anwälte... Off-Topic 13.10.2004 17:16





Wiki

Lexikon

Gesetze

Anwälte für Standesrecht

Geschenke für Juristen

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Urteile: Gerichte

Newsletter

JuraForum.de bietet Ihnen einen kostenlosen juristischen Newsletter:


© 2003-2011 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.

Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum


Suche: Rechtsanwalt | Steuerberater | Übersetzer

Rechtsanwalt Berlin | Rechtsanwalt Hamburg | Rechtsanwalt München | Rechtsanwalt Köln | Rechtsanwalt Frankfurt


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch), Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
"Wiki" powered by VaultWiki v2.5.7, © 2008-2012, Cracked Egg Studios

ANZEIGEN