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Subsumtion Grundrechte

Dies ist eine Diskussion zu Subsumtion Grundrechte innerhalb des Forums Staats- und Verfassungsrecht

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Alt 21.08.2011, 19:57
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Subsumtion Grundrechte

Hallo!

Sitze zur Zeit an meiner Grundrechtshausarbeit über die PID und stehe vor dem Problem, dass ich in der Subsumtion fremde Ideen verwende, weil der Sachverhalt nichts hergibt. Demnach muss ich in der Subsumtion mit Fußnoten arbeiten, was ja eigentlich nicht erlaubt ist. Zum Beispiel stehe ich vor dem Problem, ob das Verbot einer PID gegen die Menschenwürde der Mutter verstößt. In der Subsumtion unter der Definition zu Art. 1 I verwende ich dann fremde Ideen, die dagegen sprechen. Muss bzw. darf ich diese Ideen dann mit Fußnoten belegen?

Vielen Dank für eure Hilfe!
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Alt 27.08.2011, 10:30
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AW: Subsumtion Grundrechte

Alles was nicht von dir selbst stammt, belegst du mit einer Fußnote. Das Problem ist, dass gerade in diesen Bereichen schon alles 1000 Mal diskutiert wurde, sodass auch Sachen, die von dir selbst stammen, irgendwo so ähnlich bereits stehen. Also muss man das dann auch belegen.

Zitat:
Demnach muss ich in der Subsumtion mit Fußnoten arbeiten, was ja eigentlich nicht erlaubt ist.
Das stimmt so nicht. Dass es nicht "erlaubt" wäre ist sowieso falsch. Es ist nur schlicht und einfach inhaltlich falsch, die Subsumtion, also den Schluss, der sich aus dem Vergleich zwischen Rechtslage und Sachverhalt ergibt, zu belegen. Denn das würde voraussetzen, dass in der Fundstelle exakt dieser Sachverhalt diskutiert wurde. Was bei fiktiven Sachverhalten regelmäßig nicht der Fall ist. Aber selbstverständlich ist es legitim, bei Abwägungsfragen losgelöst vom jeweiligen Einzelfall Fragen zu diskutieren - etwa, ob bestimmte Arten von Maßnahmen ein Grundrecht verletzen. Und wenn dazu Quellen vorhanden sind, kann und muss man die selbstverständlich nennen.

Schreibt doch einfach:

Ein generelles Verbot von .... könnte auch die Menschenwürde der Mutter verletzen. Hierfür wird u.a. vorgebracht, dass ....[Fn1]. Außerdem....[Fn.2] Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch ....[Fn.3]
Andererseits lässt sich dem entgegen, dass....[Fn4]
Daher ist eine Verletzung der Menschenwürde durch .....grundsätzlich möglich. Im vorliegenden Fall ...
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