Dies ist eine Diskussion zu Welche Forderung ist rechtens? innerhalb des Forums Sportrecht
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| Welche Forderung ist rechtens? Irgendwann stellt B aber das Abbuchungsverfahren ein, weil - so seine Aussage - ihm dadurch ständig Kosten entstehen (?) und es ihm deshalb nicht zuzumuten sei, weiterhin vom Konto einzuziehen. Darüber will er Kundin A schriftlich informiert haben, die das aber bestreitet. Darauf kommt es zu einem erneuten Rückstand von drei Monaten. B verlangt nun von A schriftlich die drei Beiträge (zzgl. 3 EUR Mahngebühren) und alle zukünftigen Beiträge bis zum nächsten ordentlichen Ende. Da der Vertrag sich aber genau einen Tag vor dem Mahnschreiben um sechs Monate verlängert hatte, soll A nun plötzlich 10 Beitrage auf einmal zahlen (3 x Rückstand, 1 x letzter Monat des Jahresvertrages und einmal 6 Monate Verlängerung). Er begründet das mit folgendem Satz im Vertrag: "Kommt das Mitglied mit der Zahlung von mindestens zwei monatlichen Beiträgen schuldhaft in Verzug, werden die gesamten noch ausstehenden Beiträge bis zum Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit sofort und insgesamt zur Zahlung fällig." (!!!) Erste Frage: Ist das überhaupt rechtens? Die Abbuchung einstellen und dann dieser merkwürdige Satz? Nun wird - zwei Wochen nach Erhalt dieser merkwürdigen Forderung - Kundin A ganz plötzlich und überraschend dauerhaft sportuntauglich und kann das durch ein fachärztliches Attest nachweisen. Sie kündigt darauf hin den Vertrag außerordentlich. Sie erklärt sich bereit, die drei rückständigen Beiträge zu bezahlen (ohne Mahngebühr). Doch B verlangt weiterhin alle 10 Monatsbeiträge. Zweite Frage: Gibt es hier eine Art zeitliches "ranking" der Forderung? B behauptet nämlich, dass ihm seine Forderung schon vor der attestierten Sportuntauglichkeit vertraglich zustand. Stimmt das? Wieviel muss Kundin A nun zahlen: 3 Beiträge (mit/ohne Mahngebühr)? 10 Beiträge (mit/ohne Mahngebühr)? Vielen Dank im Voraus für alle hilfreichen Antworten! |
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