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Inkassoverfahren wegen Kündigung

Dies ist eine Diskussion zu Inkassoverfahren wegen Kündigung innerhalb des Forums Sportrecht

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Alt 20.09.2011, 15:15
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Inkassoverfahren wegen Kündigung

XY hat Vertrag mit einem Fitneßstudio. Beruflich muß XY in eine 600km entfernte Stadt und erkundigt sich nach den Regeln für eine außerordentliche Kündigung bei einem Mitarbeiter des Studios. Nach dessen mündlicher Aussage wird die Kündigung geschrieben und die Unterlagen eingereicht. Das Fitneßstudio zieht weiterhin Beiträge ein. Nachdem XY diese zuviel eingezogenen Beiträge telefonisch moniert hat bekommt XY telefonisch den Auftrag diese Beiträge zurückbuchen zu lassen. Im Ansachluß daran wird ein Mahnverfahren gegen XY angestrengt. Der Betreiber ist nicht zu einem persönlichen Gespräch bereit und gibt die Angelegenheit an ein Inkasso-Büro. Muß XY dieses so hinnehmen und zahlen?
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Alt 21.09.2011, 08:38
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AW: Inkassoverfahren wegen Kündigung

Zitat:
Zitat von Sahne69 Beitrag anzeigen
XY hat Vertrag mit einem Fitneßstudio. Beruflich muß XY in eine 600km entfernte Stadt und erkundigt sich nach den Regeln für eine außerordentliche Kündigung bei einem Mitarbeiter des Studios. Nach dessen mündlicher Aussage wird die Kündigung geschrieben und die Unterlagen eingereicht. Das Fitneßstudio zieht weiterhin Beiträge ein. Nachdem XY diese zuviel eingezogenen Beiträge telefonisch moniert hat bekommt XY telefonisch den Auftrag diese Beiträge zurückbuchen zu lassen. Im Ansachluß daran wird ein Mahnverfahren gegen XY angestrengt. Der Betreiber ist nicht zu einem persönlichen Gespräch bereit und gibt die Angelegenheit an ein Inkasso-Büro. Muß XY dieses so hinnehmen und zahlen?
Ich bin mal ganz ehrlich: Das ist für mich alles nicht nachvollziehbar!

Zunächst: XY erkundigt sich bei einem Mitarbeiter seines Vertragspartners "nach den Regeln für eine außerordentliche Kündigung"? Dann bekommt XY "den Auftrag die Beiträge zurückzubuchen"? Auch noch vom Betreiber? Ich hoffe nicht, daß XY dies einem deutschen Amtsrichter erzählen möchte.

Aber mal zur Sache:

1. Was genau steht in der Kündigung? (ordentlich, außerordentlich, aus wichtigem Grund, zu nächsten Termin, usw. usf.).
2. Hat XY eine Empfangsbestätigung der Kündigung? (am besten auf der Kopie der Kündigung, versehen mit Name, Ort, Datum, Unterschrift und Firmenstempel des Betreibers)
3. Nach Auffassung des BGH berechtigt ein Umzug grundsätzlich nicht zur außerordentlichen Kündigung von Laufzeitverträgen. Ob dies auch uneingeschränkt für Fitneßverträge gilt, wird in diesem Forum allerdings kontrovers diskutiert.
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Alt 21.09.2011, 13:06
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AW: Inkassoverfahren wegen Kündigung

Ich weiß das sich die ganze Angelegenheit sehr wirr und unwahrscheinlich anhört. Ist aber tatsächlich so passiert. Leider gibt es keinerlei Bestätigung, außer mündlich, über den Eingang der Kündigung.
zu 1. Betreff: Kündigung wegen Umzug - Vorgabe des Studio-Mitarbeiters; Termin zum Ende des Jahres 2010
zu 2. nichts dergleichen - YX hat dafür den Fehler eingesehen und wird nicht mehr vorkommen
zu 3. darum die Anfrage im Studio, dieses sieht eine solche Begründung durchaus als Grund. Die Kündigung steht auch nicht zur Debatte, nur der Zeitpunkt. Der wurde nicht anerkannt ohne das es mitgeteilt worden ist.
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  #4 (permalink)  
Alt 21.09.2011, 13:55
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AW: Inkassoverfahren wegen Kündigung

Zitat:
Zitat von Sahne69 Beitrag anzeigen
Ich weiß das sich die ganze Angelegenheit sehr wirr und unwahrscheinlich anhört. Ist aber tatsächlich so passiert. Leider gibt es keinerlei Bestätigung, außer mündlich, über den Eingang der Kündigung.
zu 1. Betreff: Kündigung wegen Umzug - Vorgabe des Studio-Mitarbeiters; Termin zum Ende des Jahres 2010
zu 2. nichts dergleichen - YX hat dafür den Fehler eingesehen und wird nicht mehr vorkommen
zu 3. darum die Anfrage im Studio, dieses sieht eine solche Begründung durchaus als Grund. Die Kündigung steht auch nicht zur Debatte, nur der Zeitpunkt. Der wurde nicht anerkannt ohne das es mitgeteilt worden ist.
Also ich versuche das mal zu sortieren:

XY geht in das Studio und erkundigt sich nach einer außerordentlichen Kündigung.
Studiomitarbeiterin erklärt, daß er "wg. Umzug" kündigen muß.
XY macht das, kündigt zu Ende 2010.
XY bekommt aber keine Empfangsbestätigung.
Studio bestreitet nicht den Empfang der Kündigung.
Studio bucht aber weiterhin in 2011 die Beiträge ab, rät aber XY fernmündlich, diese zurückzubuchen.
Studio ist der Auffassung, daß die Kündigung erst später wirksam ist (als von XY angenommen).

Meine Fragen:
Wie begründet das Studio denn die Auffassung, daß der Vertrag erst später beendet sei? Und warum soll dann XY zurückbuchen?
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