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Fitnesstudiovertrag: Zahlung vor Leistung?

Dies ist eine Diskussion zu Fitnesstudiovertrag: Zahlung vor Leistung? innerhalb des Forums Sportrecht

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Alt 16.02.2009, 13:20
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Fitnesstudiovertrag: Zahlung vor Leistung?

Guten Tag, an alle Leser!

Ich bin neu hier und zusammen mit meiner Jura-Freundin interessiert uns folgender Fall:

Frau B. vereinbart einen Beratungstermin im Fitnesstudio F am 26.08.08. Das Gespräch verläuft gut und Fr. B entscheidet sich den Vertrag mit der Laufzeit von 12 Monaten zu unterschreiben. Dabei versichert ihr die Mitarbeiterin des Fitnesstudios F, dass der Vertrag erst am 01.09.08, wie Fr. B sich das gewünscht hat, annimmt. Fr. B unterschreibt den Vertrag und geht nach Hause.

Am 03.09.08 bucht das FStudio F den Monatsbeitrag für den ersten Laufmonat des Vertrags vom Konto der Fr. B ab. Am 16.09.08 bucht das FStudio erneut den Monatsbeitrag vom Konto der Fr. B ab. Fr. B ist sehr verwundert darüber und denkt, es liege ein Missverständniss vor. Sie lässt die Summe von ihrer Hausbank zurückbuchen und schreibt das FStudio F an(per Einschreiben), um den Grund für die Abbuchung zu erfahren. Das FStudio F schweigt.

Am 07.10.08 sperrt das FStudio das Mitgleidskonto der Fr. B, sodass sie das Studio gar nicht nutzen kann. Außerdem stellt das FStudio der Fr.B einen Mahnbescheid für die nicht geleistete Zahlung für den laufenden Monat aus. Fr. B ist weiterhin verwundert und schreibt das FStudio erneut per Einschreiben und Fax an. Dabei schreibt sie sowohl an die Filiale, wo der Vertrag abgeschloßen wurde, als auch an die Kundenzentrale des FStudios. Jegliche Reaktion des FStudios F auf die Schreiben von Fr. B blieben aus.

Stattdesssen bekommt Fr.B eine zweite Mahnung, worauf die Fr. B mit einem weiteren Anschreiben der beiden Standorten des FStudios F reagiert. Daraufhin bekommt sie einen Anruf der Mitarbeiterin des FStudios F mit der Zusicherung, dass die Frage in der Kürzesten Zeit geregelt wird. Wie vermutet: keine weitere Reaktion.

Fr. B hat keine Ahnung, wie sie verfahten soll: ihr Mitgleidskonto ist gesperrt, sie darf das Studio nicht nutzen, bekommt aber auch keine Information von dem FStudio F, was überhapt Sache ist. Sie kündigt den Vertrag außerordentlich wegen der nicht erbrachten Leistung seitens des FStudios F.

Daraufhin kommt ein Schreiben vom Inkassounternehmen I, dass der Vertrag zw. Fr.B und dem FStudio F seitens des F gekündigt wurde, da Fr. B die Zahlungen nicht geleistet hat.

Fr. B schreibt das I an, um zu erfahren, was das ganze soll. Das I erklärt der Fr. B, dass ihr Vertrag die Laufzeit am 15.08.08 (laut AGB ist es immer entweder der 01. oder der 15 des Monats) angenommen hat (das, obwohl die Fr. B erst am 26.08.08 da gewesen ist, der Probetraining erst am 01.09.08 stattfand und trotz der mündlichen Zusage der Mitarbeiterin zum Vertragsbeginn am 01.09.08) und schickt auch die Kopie vom Vertrag von Fr. B unterschrieben zu, woraus die Daten zu entnehmen sind. Fr.B ist sehr überrascht, da die MA des FStudios F ihr doch was anderes beim Unterschreiben zugesichert hat.

Fragen:
1. Darf das FStudio den Vertragsbeginn auf den 15.08.08 setzen, obwohl Fr. B erst am 26.08.08 den Vertrag abgeschloßen hat?

2. Darf Fr. B den Vertrag wegen der nicht erbrachten Leistung außerordetnlich
kündigen?

3. Darf das FStudio F auf die Briefe von Fr. B mit SChweigen reagieren?

4. Welche Vorgehensweise würden Sie der Fr. B vorschlagen?

Bin gespannt auf Eure Beiträge
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