Dienstag, 1. September 2009, 10:00

Login:

( Angemeldet bleiben?)

Jetzt hier registrieren

Sportrechtler ein Traumberuf? Sportrecht-Spezial: Interview mit FC Bayern Justiziar

Dies ist eine Diskussion zu Sportrechtler ein Traumberuf? Sportrecht-Spezial: Interview mit FC Bayern Justiziar innerhalb des Forums Specials

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht

  #1 (permalink)  
Alt 01.08.2007, 09:09
Inhaber Juraforum.de
 
Registriert seit: Jan 2003
Beiträge: 997
Blog-Einträge: 1
97% positive Bewertungen (997 Beiträge, 46 Bewertungen)97% positive Bewertungen (997 Beiträge, 46 Bewertungen)97% positive Bewertungen (997 Beiträge, 46 Bewertungen)97% positive Bewertungen (997 Beiträge, 46 Bewertungen)97% positive Bewertungen (997 Beiträge, 46 Bewertungen)97% positive Bewertungen (997 Beiträge, 46 Bewertungen)97% positive Bewertungen (997 Beiträge, 46 Bewertungen)97% positive Bewertungen (997 Beiträge, 46 Bewertungen)97% positive Bewertungen (997 Beiträge, 46 Bewertungen)97% positive Bewertungen (997 Beiträge, 46 Bewertungen)  
Sportrechtler ein Traumberuf? Sportrecht-Spezial: Interview mit FC Bayern Justiziar

Platzverbote für Hooligans, der Fußballwettskandal und gedopte Radprofis: Die Brisanz des Sportrechts ist allgegenwärtig. Es gibt auch nicht gerade wenige sportbegeisterte und selbst aktive Juristen. Ist daher Sport & Recht ein juristischer Traumberuf?

Das Juraforum wird zu dem Thema Sport & Recht eine Reihe von Interviews und Informationen im August als Spezialreihe veröffentlichen.

Wir haben im Interview:
  • den Justiziar vom FC Bayern;
  • den Präsidenten der International Sports Lawyer Association;
  • eine Rechtsanwältin, die im Geschäft des Sportsrechts groß mitmischt.

Im Anschluss an die Interviews folgt eine Übersicht über Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten im Sportrecht sowie Listen mit Namen und Links zu Kanzleien und Einrichtungen im Bereich des Sportrechts.

Interview mit Dr. Michael Gerlinger, Direktor Recht beim FC Bayern München


Dr. Michael Gerlinger (Justiziar FC Bayern München)

Herr Dr. Gerlinger, Sie haben einen Job, um den Sie zumindest der Großteil der männlichen Juristen beneidet. Wie haben Sie es auf den Sportjuristen-Olymp geschafft?
Studiert habe ich an der Universität Tübingen. Im 6. Semester habe ich dann bei Prof. Dr. Burkhard Heß ein Seminar im Sportrecht belegt, bei dem unter anderem Gerhard Meyer-Vorfelder (ehemaliger DFB-Präsident und ehemaliger Präsident des VfB Stuttgart, Anm. d.Red.) und Götz Eilers (mehr als 30 Jahre Chefjustitiar beim DFB, Anm. d.Red.) als Referenten eingeladen waren. Das Seminar hat mich sehr motiviert, Sportrecht weiter zu betreiben. Während des Referendariats in Mannheim habe ich den Rechtsanwalt des Eishockey-Klubs Mannheim Adler kennen gelernt, bei dem ich dann während des Referendariats und während der Promotion gearbeitet habe.

Was war der entscheidende Schritt auf dem Weg ins Sportrecht?
Ganz sicher die Teilnahme am FIFA-Master-Studiengang „International Master in Management, Law and Humanies of Sport“. FIFA-Präsident Sepp Blatter hat auf einer Rede gesagt, „Wir brauchen eine eigene Ausbildung für Manager im Fußball“. Er hat dann den Worten auch Taten folgen lassen, ist zu Pierre Lanfranchi gegangen, dem wissenschaftlichen Berater der FIFA, und hat ihn mit dem Aufbau eines Masterstudienganges beauftragt. Pierre Lanfranchi wurde dann Studienkoordinator und hat sich drei Universitäten gesucht (Leicester, Mailand und Neuchâtel). Ich war im zweiten Jahrgang. Der erste Jahrgang hatte noch einige Probleme, nach der Ausbildung unter zu kommen, weil die Ausbildung so neu war. Wir hatten es da schon leichter. Die 25 Studenten kamen aus den unterschiedlichsten Ländern, das war eine tolle Gruppe und ist heute ein großartiges Netzwerk.

Wo sitzen denn Ihre ehemaligen Kommilitonen heute?
In der FIFA, UEFA, IOC, aber auch bei vielen Vereinen. Die Arbeitsgeber stehen auch auf der Webseite des FIFA Masters. Vor allem beim IOC sind sehr viele Kommilitonen untergekommen, eine ist z.B. verantwortlich für die Aufnahme neuer Sportarten.

Hat der FC Bayern Sie nach Beendigung des Masters mit Kusshand genommen?
Nein, ich habe mich initiativ beworben, bin aber abgelehnt worden. Ich bin dann zur Rechtsanwaltskanzlei Taylor Wessing gegangen, wo ein sehr etablierter Partner im Sportrecht tätig war, unter anderem war Bayer Leverkusen Mandant. Der Partner ist jedoch gegangen, so dass ich auf einmal ohne Sport da stand. Ich habe mich dann selbst sehr viel Aquise betrieben, um mir das Sportrecht zu erhalten und habe es auch geschafft, Mandate vom FC Bayern zu bekommen. Irgendwann hat mich Karl-Heinz-Rummenigge, (Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, Anm. d. Red.) gefragt, ob ich nicht als Justitiar für den FC Bayern arbeiten möchte. Ich habe natürlich gleich zugesagt.

Ist es wirklich der Traumberuf?
Für mich in jedem Fall. Ich habe bei Taylor Wessing immer gesagt „Ich bin nicht der Typ Anwalt, der jeden Tag bis in die Nacht im Büro sitzt, um möglichst viel Umsatz zu machen, egal in welchem Rechtsgebiet.“ Ich habe von Anfang gesagt, dass mir Sportrecht am meisten Spaß macht und es mein Traum wäre, beim FC Bayern zu arbeiten.

Gibt es denn überhaupt kein Haar in der Suppe?
Ich bin schon sehr häufig weg, reise viel innerhalb Deutschlands, aber auch in Europa umher. Wenn Dir Dein Chef sagt, vor dem Spiel am Sonntag gegen … müssen wir einen Vertrag machen, dann bist Du das Wochenende halt unterwegs. Da ist es auch keine Frage, ob ich da bin oder ob es mir passt. Hier hat man sich 100%ig mit dem Verein zu identifizieren, egal in welchem Bereich man arbeitet. Dafür sorgt der Verein aber auch sehr gut für seine Mitarbeiter. Du gibt’s im Verein alles dafür, dass der Spieler auf dem Platz ein Tor schießt oder verhindert. Dafür schützt Dich der Verein und unterstützt Dich, wo er nur kann. Das ist beim FC Bayern wirklich außergewöhnlich und macht die Arbeit hier auch so angenehm.

Haben Sie noch juristische Helfershelfer?
Das juristische Direktorat besteht aus einem Zimmer und hat einen Angestellten: mich. Viele aus dem Verein haben aber juristische Kenntnisse, insbesondere die Vorstände, die sehr viel Erfahrung in juristischen Dingen haben.

Was sind denn die Schwerpunkte Ihrer juristischen Tätigkeit als Justitiar des FC Bayern München?
Vor allem die Rechtsbereiche, die die Vermarktung des Vereins betreffen, also Fragen aus dem gewerblichen Rechtsschutz, Domainrecht, Markenlizenzverträge. Hier treten auch die meisten Rechtsverletzungen auf, um die ich mich dann zu kümmern habe. Auch der Schwarzmarkt für Tickets ist ein aktuelles Problem, vor allem auf Internetplattformen wie ebay. Darüber hinaus beschäftige ich mich natürlich auch viel mit Verbandsrecht, kürzlich mit den Verfahren um Mark van Bommel und Oliver Kahn.

Wie ist Zusammenarbeit mit den Spielern, haben Sie viel mit ihnen persönlich zu tun?
Direkt habe ich mit den Spielern meist nur zu tun, wenn es etwas Besonderes zu regeln gibt, zum Beispiel, wenn ich Informationen benötige zu einem Disziplinarverfahren oder Persönlichkeitsrechtsverletzungen. Mit einigen Spielern hatte ich bisher häufiger zu tun, z.B. Claudio Pizarro, Roque Santa Cruz oder auch Mark van Bommel, mit anderen weniger. Nicht jeder weiß ganz genau, was ich hier mache, muss er aber nicht. Letztlich sind aber alle sehr offen.

Von Ihrem Büro in der Geschäftsstelle aus können Sie auf den Trainingsplatz schauen. Durften Sie schon einmal mittrainieren?
Nein, das werde ich auch bestimmt nie machen, dafür bin ich nicht eingestellt worden. Mein Tätigkeitsfeld ist wenn überhaupt der grüne Tisch, aber nicht der grüne Rasen. Es gibt aber eine Art „Betriebssportgruppe“ beim FCB, die sich regelmäßig trifft und Fußball spielt. Da kommen dann auch schon mal Idole wie Hansi Pflügler oder auch ein Vorstandsmitglied und kicken mit.

Der FC Bayern hat Einfluss auf die Politik, Wirtschaft und auch Gesellschaft. Wirkt sich die Arbeit für einen derart populären Verein auch im alltäglichen Rechtsleben aus?
Ab und zu kommt es schon zu lustigen Situationen. So habe ich vor Kurzem in einer rechtlichen Angelegenheit bei einem Gegner angerufen. Er war nicht da, aber seine Sekretärin. Ich habe dann nur gesagt „Hallo, Michael Gerlinger vom FC Bayern München, guten Tag.“ Da hat die Dame laut los gelacht. „Dass der FC Bayern einmal bei mir anruft, Wahnsinn. Ich bin nämlich großer Fan des Vereins.“ An der beruflichen und juristischen Seite ändert die Tatsache, dass man für den FC Bayern arbeitet, aber letztlich nichts, einen Bonus gibt es hierfür schon gar nicht.

Hat sich im Verhalten Ihrer ehemaligen Kollegen irgendetwas im Verhalten Ihnen gegenüber verändert, seit Sie beim FC Bayern sind?
Eigentlich nicht, man hat sich schon mit mir gefreut. Mein Chef hat mich, nachdem ich meinen „Wechsel“ bekannt gegeben habe, zu sich gerufen und mich beglückwünscht. Da war er Sportsmann.

(In diesem Moment läuft der verletzte Mehmet Scholl in Zivil an der Vereinsgaststätte vorbei und lässt sich auf ein kurzes ungezwungenes Gespräch mit Dr. Gerlinger ein, Anm. d.Red.)

Hat sich Ihr Verhalten denn geändert?
Ich glaube nicht. Natürlich muss man ein wenig aufpassen, dass die Begeisterung für diesen Beruf nicht in Angeberei umschlägt. Der Name FC Bayern löst schon bei vielen Menschen Respekt aus. Da muss man auf dem Boden bleiben, was mir meines Erachtens aber auch gelingt.

Kann man sich eigentlich bei Ihnen als Jurastudent oder Rechtsreferendar bewerben?
Nein, wir bilden nicht aus, auch wenn wir Massen von Anfragen erhalten. Das hat vor allem damit zu tun, dass eine Tätigkeit hier einfach zu viele Einblicke gewährt. Das wollen wir nicht.

Haben andere Vereine in der Bundesliga auch Justitiare?
Nur noch Bayer Leverkusen mit Dr. Christine Bernard, auch bei Eintracht Frankfurt arbeitet mit Philipp Reschke ein Jurist.

Brauchen Bundesligavereine denn einen Justitiar?
Ich glaube schon. Es ist meines Erachtens effizienter und auch billiger für den Verein. Beim FC Bayern war es vorher so, dass die Abteilungsleiter oder Direktoren bei juristischen Problemen die Wahl zwischen drei bis vier Anwälten hatten, mit diesen die Schriftsätze durchsprachen und regelmäßig kommunizieren mussten. Das mache ich jetzt zum größten Teil, was natürlich meine Kollegen freut. Sie „schmeißen“ mir jetzt nur noch die juristischen Sachen ins Fach und sagen „Mach´ Du“. Auch bei Vertragsverhandlungen ist es sinnvoll, einen Inhouse-Juristen zu haben. Früher wurde ein externer Anwalt mit zum ersten Meeting genommen, der natürlich horrende Summen abrechnete, weil er so lange weg war. Bei den darauf folgenden Gesprächen wurde dann von Vereinsseite schon überlegt, ob man den teuren Anwalt noch einmal mit dazu holt. Das fällt nun häufig weg.

Würden Sie einem Jurastudenten raten, sich auf Sportrecht zu spezialisieren?
Sportrecht ist letztlich ein ganz kleiner Bereich mit relativ wenigen Berufsangeboten. Wer sich ausschließlich hiermit beschäftigen und davon auch leben will, der muss ein deutliches Abgrenzungsmerkmal aufweisen. In meinem Fall war das ganz sicher der FIFA-Masterstudiengang und die Tatsache, dass ich über diese Ausbildung sehr viele Entscheidungsträger in der FIFA und auch der UEFA kennen gelernt habe. Das war auch einer der Hauptgründe, warum ich heute beim FC Bayern angestellt bin.

Wenn man Sie so sprechen hört, dann hat man das Gefühl, die Sportrechtler in Deutschland und Europa kennen sich alle sehr gut.
Sportrecht ist, vor allem in Deutschland, eine sehr kleine Gruppe, wir kennen uns wirklich fast alle. Es gibt viele Gelegenheiten, sich auszutauschen.

Was war eigentlich das Thema Ihrer Dissertation?
„Der Verstoß gegen sportliche Regelwerke und unlauterer Wettbewerb.“

Welchen Aufhänger wählten Sie für die Dissertation?
Ich habe fünf Fälle untersucht, u.a. das Handspiel Maradonas bei der WM 1986 in Mexiko im Spiel gegen England. Weiterhin den WADA-Code mit den Dopingregeln, technische Schutzvorschriften in der Formel 1 und den berühmten Ohr-Biss des Boxer Mike Tysons, was natürlich eher humorvoll gemeint war.

Welche Fremdsprachen sollte man sprechen können, wenn man als Jurist im Fußballbereich tätig werden will?
Englisch ist natürlich Grundvoraussetzung. Aber vor allem im Bereich der UEFA ist Französisch ebenfalls sehr wichtig, weil der Sitz in Nyon liegt, in der französischsprachigen Schweiz. Außerdem ist mit Michel Platini ein Franzose neuer UEFA-Präsident, und wie man weiß, legen die Franzosen sehr viel Wert auf ihre Sprache (lacht, Anm.d.Red.). Mit mir redet Herr Platini, weil er weiß, dass ich die Sprache beherrsche. Ob er auch mit mir reden würde, wenn ich kein Französisch sprechen würde, weiß ich nicht. Mit Karl-Heinz-Rummenigge redet er aber nur Italienisch.

Sie haben als Justitiar viel mit der Presse zu tun, gerade bei einem Verein wie dem FC Bayern und gerade in einer Stadt in München, wo sich diverse Boulevardmedien einen erbitterten Kampf um die beste und exklusivste Nachricht liefern. Mussten Sie die „Pressearbeit“ erst lernen?
Natürlich war das relativ neu für mich. Presserechtliche Fragen beschäftigen mich sehr häufig. Ich stehe in Kontakt mit Verlags-Justiziaren. Darüber hinaus überprüfe ich natürlich Pressemitteilungen, wenn es um juristische Themen geht. Zum Beispiel bei der Sperre für van Bommel. Letztlich hat kaum eine Zeitung formal korrekt die Entscheidung der UEFA wiedergegeben (der Berufungssenat hat den Widerruf der Bewährung aufgehoben), zumindest wir mussten aber die richtige Formulierung wählen.
Ich habe vorher nie Interviews gegeben, insofern musste ich mich auch hier etwas einarbeiten. Aber dafür gibt es hier viele Kollegen, die tagtäglich mit der Presse zusammen arbeiten und einem wertvolle Tipps geben.

Zum Abschluss: sind Sie eigentlich Bayer?
Nein, ich bin halb Schwabe, halb Kurpfälzer, was eh´ schon eine gefährliche Mischung ist zwischen Stuttgart und Mannheim. Der FC Bayern ist aber auch kein Verein, der in den Personalausweisen seiner Mitarbeiter als Geburtsort Bayern fordert. Auch Uli Hoeneß ist Schwabe und mit Martin Hägele haben wir den schwäbisch-sprachigsten International Relation Manager der Liga, der auch häufig beim DSF-Doppelpass auftrat. Letztlich zählt allein, dass man sich 100%ig mit dem Verein identifiziert.

Das Interview führte Karsten Schneidewindt


Nächste Woche lesen Sie:

Interview mit dem Präsidenten der International Sports Lawyer Association Herrn Dr. Jochen Fritzweier
Mit Zitat antworten


Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Forum Letzter Beitrag
Sonne über Bayern / Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ auf der Intersolar Nachrichten: Wissenschaft 07.05.2009 10:00
Wasser als Ware: Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG für den Augsburger Rechtswissenschaftler Lorenzmeier Nachrichten: Wissenschaft 26.10.2007 23:00
Newsletter 08/2007 u.a. Sportrechtinterview: FC Bayern Justiziar Newsletter 05.09.2007 18:06
Sportrecht Teil 2: Interview mit dem Präsidenten der ISLA Herrn Dr. Fritzweiler Specials 08.08.2007 09:37
Gemeinsame Presserklärung der Hochschule Bayern e.V. und der Universität Bayern e.V. zum Hochschulpakt Nachrichten: Wissenschaft 07.05.2007 12:00





Lexikon

Gesetze

Newsletter

JuraForum.de bietet Ihnen einen kostenlosen juristischen Newsletter:


© 2003-2011 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.

Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum


Suche: Rechtsanwalt | Steuerberater | Übersetzer

Rechtsanwalt Berlin | Rechtsanwalt Hamburg | Rechtsanwalt München | Rechtsanwalt Köln | Rechtsanwalt Frankfurt


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch), Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
"Wiki" powered by VaultWiki v2.5.7, © 2008-2012, Cracked Egg Studios

ANZEIGEN