Dies ist eine Diskussion zu Schlechte Benotung, obwohl Schüler erkrankt war? innerhalb des Forums Schulrecht und Hochschulrecht
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| Schlechte Benotung, obwohl Schüler erkrankt war? Der Schüler S der 8. Klasse einer Mittelschule ist eine vollständige Kalenderwoche erkrankt. Ein Klassenkamerad sagt zwar zu, Unterlagen dieser Woche vorbeizubrinbgen. vergisst dies jedoch. Auf Nachfrage, ob am Montag der folgenden Woche etwas besonderes anstehe, verneint er dies. An diesem Montag - mithin der erste Schultag des S nach der Erkrankung - wird jedoch eine Klassenarbeit in einem Lernfach geschrieben über den Stoff (alleinig) der vorhergehenden Woche. S ist völlig "blank" und erwartet nun folgerichtig ein "ungenügend". Ist hier eine in die Jahresnote eingehende Benotung zulässig? |
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| AW: Schlechte Benotung, obwohl Schüler erkrankt war? Bedauerlicherweise ja. Der Lehrer kann die Arbeit werten lassen, muss es aber nicht. Es liegt im ermessen des Lehrers ob die Arbeit zählt oder nicht. Man kann ihn aber fragen, ob man sie nochmal schreiben kann, was hat man dann schon zu verlieren? Ich hoffe ich konnte dir helfen. Gruß, Till Pumm |
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| AW: Schlechte Benotung, obwohl Schüler erkrankt war? Die Vorstellung, dass man für unverschuldetes Nichtwissen eine schlechte Note bekommt, beleidigt mein Rechtsempfinden. WAS bitte soll denn benotet werden? Ich sehe hier kein Ermessen des Lhreres mehr, das geht gegen Null - ein Lherer. der meint, man hätte sich ja irgendwie erkundigen können der gibt zu, dass er überflüssig ist. Worauf beruht deine Einschätzung des Sachverhalts? |
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| AW: Schlechte Benotung, obwohl Schüler erkrankt war? Das beruht auf eigenen erfahrungen. Der Lehrer kann einen eine Schlechte Note geben, egal ob er sie schreibt, wenn der Lehrer soein Ar******* ist und er einen eine Schlechte Note gibt obwohl man die Woche nicht da war, kann man da nichts gegen machen. Dass die Informationen nicht erreicht haben kann man ja immmer behaupten ... ich finde es auch nicht gut aber es ist so. Auch wenn Art. 11 Abs. 1 der Allgemeinen Menschenrechtskonvention von 1948 besagt, dass einem die Schuld bewiesen werden muss und man nicht die Unschuld beweisen muss. Aber wie gesagt, wenn der Lehrer die schlechte note vergibt, kann man da meines wissens nach nichts machen. Ist zwar unschön, ist aber so. Gruß, Till Pumm |
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| AW: Schlechte Benotung, obwohl Schüler erkrankt war? Das ist eine Erfahrung, die jeder Schüler wohl einmal machen musste - nur kommt ein Lehrkörper bei mir mit Argumentation nach Gutsherrenart nicht weiter, das verlange ich schon eine funderte, rechtlich abgesichert Aussage. Es ist meiner Meinung nach auch völlig egal, ob der Schüler sich bei Klassenkameraden informieren konnte. Er hat schliesslich den großen Nachteil, zum Thema keinen fundierten Unterricht genossen zu haben. Ein Lehrer, der meint, dass Selbststudium ausreichen soll, hat ein merkwürdiges Verständnis seines Berufes und lässt mich an seinen pädagogischen Fähigkeiten zweifeln. Danke, dass du dich zum Thema äußerst, übrigens :-) Gruß Ralf |
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| AW: Schlechte Benotung, obwohl Schüler erkrankt war? Zitat:
Was ich mich frage ist, ob der Schüler überhaupt erkrankungsbedingt zum Selbststudium in der Lage war. War dem nicht so, kann die Klausur nicht gewertet werden. Eine Klausur am ersten Tag der Genesung...das ist schon hart, und ich verstehe den Lehrer da nicht, dass er es wertet.
__________________ Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz. Albert Einstein Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden. |
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| AW: Schlechte Benotung, obwohl Schüler erkrankt war? Natürlich geht es nicht um Einzelunterricht. Aber darum, dass der 13-jährige Schüler ja - siehe ERSTER Tag - nicht einmal die Möglichkeit hatte, seinen Lehrer bei Verständnisproblemen zu befragen. Und gehen wir davon aus, dass eine ärztliche Krankschreibung vorlag und die Eltern entschieden haben, dass schulische Aufgaben der Gesundung nicht förderlich sind. Wie gesagt, WAS will der Lehrer hier überprüfen / benoten? Was soll hier pädagogisch sinnvoll sein - ausser dass der S dem Lehrer sicher nun besonders viel Vertrauen schenkt? Wie gesagt - Lernfach: Es geht nicht um Englisch, wo dann vieleicht ein paar Vokabeln fehlen, sondern (überspitzt gesagt), darum "nennen sie die ersten 10 Plätze des Unser-Dorf-soll-schöner-werden - Wettbewerbs in Obervolta 1969". |
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| AW: Schlechte Benotung, obwohl Schüler erkrankt war? Naja. Das mag pädagogisch nicht allzu wertvoll sein, das mag auch nicht unbedingt die sozialste Linie des Lehrers sein. Allerdings ist auch Schule nicht ausschließlich pädagogisch und sozial, sondern auch, so unschön es ist, ein Stück weit Leistungsgesellschaft. Ich reibe mich da auch am Begriff "unverschuldetes Nichtwissen". Der Schüler (bzw die Eltern) verlassen sich darauf, dass ein Mitschüler am Ende der Woche Unterlagen vorbeibringt? Sowas finde ich nachvollziehbar, wenn man mal einen Tag krank ist. Weshalb hat man denn nicht direkt mal mit dem Klassenlehrer gesprochen und die Dinge geklärt? Das wäre sicherer und zweifellos auch fundierter gewesen. Sollte der Schüler wirklich nicht in der Lage gewesen sein zu lernen, weil es die Gesundheit nicht zulässt, kann daraus natürlich schwerlich eine Leistungsprüfung entstehen. Haben die Eltern bloß beschlossen, dass der Schüler nicht lernen kann, würde ich mich als Schüler bei meinen Eltern bedanken, dass die mich da reingeritten haben. Das entbindet in meinen Augen dann auch nicht von der Pflicht nachzuarbeiten. |
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| AW: Schlechte Benotung, obwohl Schüler erkrankt war? Hier findet sich die Lösung ... Zitat:
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