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Eintrag in Grundschulakte (lang - sorry)

Dies ist eine Diskussion zu Eintrag in Grundschulakte (lang - sorry) innerhalb des Forums Schulrecht und Hochschulrecht

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Alt 17.06.2010, 14:42
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Eintrag in Grundschulakte (lang - sorry)

Hallo alle zusammen ;-)

Habe mir gerade folgenden fiktiven Fall zusammengesponnen - aber das Ende fehlt noch - vielleicht könnt Ihr mir ja weiterhelfen^^??

Vorgeschichte:
Angenommen Mama (M) und Sohnemann (S) haben folgendes vereinbart.
S geht jetzt das erste Jahr in die Schule - wird diesen Monat 7. Grundschule ist ca. 10-15 Geh-Minuten von zu Hause entfernt. S will seit ca. 3 Monaten alleine zur Schule - aber da er die Hauptstrasse überqueren muss hat M mit S ausgemacht, ihn an einer Bushaltestelle VOR der HS abzuholen. Klappt ein paar Tage gut - dann taucht S nicht auf. M wartet 15 Minuten (falls S trödelt) und geht dann Richtung Spielplatz an dem S vorbei muss - da ist er auch nicht. M fährt zur Schule - da ist er auch nicht. M fährt nach Hause - da ist er auch nicht - und Panik bricht aus.
Lange Rede, kurzer Sinn. M fährt zurück zur Schule und fragt die Lehrer. Keiner weiss wo S ist. M will Polizei rufen, Lehrer raten ab (vielleicht sei er ja einen anderen Weg nach Hause gegangen aber M weiss dass S das nicht machen würde).
Also ruft M die Polizei und gibt eine Vermisstenanzeige auf, Beschreibung von S wird an die Streifenwagen weitergegeben (das war knapp 1,5Std. nach Schulschluss).
Um 14:15 Uhr bekommt M einen Anruf von einer Bekannten - S wurde gefunden - an der Bushaltestelle wo er urspünglich warten sollte!
Einen Tag später finden M von einer anderen Mutter heraus dass S Klassendienst hatte - was normalerweise höchstens 10 Minuten dauert - aber ihr Sohn hat erst um 12:50 Uhr die Klasse verlassen und S war immer noch da weil nicht mit seinen Aufgaben fertig.
M war stinksauer - die Schule hätte ihr Bescheid geben müssen dass S so lange nach Schulschluss noch dableiben muss - da M das nicht wusste, hat sie ihren Sohn verpasst.
M sagt erst mal nix macht aber mit S aus, dass sie ihn auf dem Schulspielplatz abholt - zwischen 13:00 Uhr und 13:15 Uhr (bei gutem Wetter) weil einige der Kinder dann noch da bleiben zum Spielen - wurde auch mit der Mutter des besten Freundes von S so abgesprochen. Während eines Gesprächs in der Schule wurde auch die Lehrerin von S darüber informiert.

Vorgestern hat S sich allerdings geweigert mit nach Hause zu gehen weil sein bester Freund noch länger bleiben wollte und ist M ständig weggelaufen - da Lehrpersonal auf dem Schulhof war konnte M sich S nicht schnappen und sich ihn mal "zur Brust nehmen". Nach einer Viertelstunde ist M dann nach Hause gefahren - zur Strafe musste S mit Schulranzen und Sporttasche heim laufen.
Kaum war M 5 Min. zu Hause, klingelt das Telefon - die Lehrerin war dran um M zu sagen dass S noch auf dem Schulhof sei. M sagte der Lehrerin dass sie das weiss - und warum er noch da ist - und sie noch mal auf die Abmachung mit S, dessen bestem Freund und dessen Mutter aufmerksam gemacht. Lehrerin hat daraufhin S nach Hause geschickt.
Einen Tag später hat M einen Brief der Lehrerin bekommen, der Inhalt könnte in etwa so aussehen: Aufmerksam darauf machen das nach Schulschluss keine Aufsichtspflicht seitens des Schulpersonals mehr besteht - und das S häufig nicht wisse ob und wann er abgeholt wird oder ob er nach Hause laufen müsse.
M wird gebeten mit S feste Abholzeiten und -orte auszumachen.
M ist total sauer. Sie ist die Einzige die einen Hinweis wegen der Aufsichtspflicht bekommen hat - die Eltern der anderen Kinder nicht - ausserdem hat M der Lehrerin 2x erklärt, wie die Abmachung aussieht - auch dass S darauf hingewiesen wurde dass er laufen muss wenn er nicht mit nach Hause kommt.
M soll den Brief unterschreiben - kommt also in die Schulakte.
M will das natürlich nicht - 1. wird nur sie auf die fehlende Aufsichtspflicht hingewiesen (der Schulhof darf aber bis 17:00 Uhr benutzt werden - steht extra ein Schild am Schulhof) und 2. sind die Behauptungen von wegen S wisse nicht ob und wann ihn seine Mutter abholt total aus der Luft gegriffen und erwecken den Eindruck das M ihrer Aufsichtspflicht nicht nach kommt, bzw. dass es Ihr egal ist wann und wie S nach Hause kommt. Und 3. glaubt M dass die Schule hier Vorarbeit wegen ihres eigenen Verfehlens (Polizeieinsatz) leisten will - falls M sich doch entschliessen sollte, dies an höherer Stelle zur Sprache zu bringen.

M bittet um ein Gespräch mit Lehrerin und Direktorin weil sie auf keinen Fall will, dass der Vorfall in die Schulakte kommt, vor allem weil die Behauptungen über M darin nicht stimmen. Was kann sie dagegen tun?

Würde mir sehr helfen, wenn jemand diese fiktive Geschichte zuende spinnen könnte^^

cateyes
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