Dies ist eine Diskussion zu Reise gebucht - Kind wurde als Erwachsener berechnet innerhalb des Forums Reiserecht
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| Reise gebucht - Kind wurde als Erwachsener berechnet ich habe einmal folgende Frage: Frau X hat für sich und ihre zwei Kinder (3 Jahre + 13 Jahre alt) eine Flugreise nach Mallorca gebucht. Sie bezahlte eine Rechnung, auf der sie und der 13-jährige Sohn je den Preis eines Erwachsenen, der kleine Sohn als Kind berechnet wurde. Im Reisebüro wurde ihr gesagt, dass die Reise nur auf Rechnung für 2 Erwachsene und 1 Kind zu buchen geht. Auf der Ferieninsel wurde ihr dort von anderen Urlaubern erzählt, dass Kinder bis 17 Jahre nur den Preis eines "Kindes" zahlen und nicht, wie es hier vorliegend bei Frau x der Fall war, den Preis eines weiteren Erwachsenen. Nach Urlaubsrückehr wandte sich Frau X an das Reisebüro und dort gab man zu, sich bei der Buchung in der Hinsicht geirrt zu haben. Man hatte versehentlich für den 13-jährigen Sohn den Preis eines Erwachsenen berechnet, während er in dem Alter als Kind hätte verbucht werden müssen. Als Schadensersatz wurde Frau X nun ein Reise-Gutschein im Wert von EUR 300,00 angeboten, den sie bei einer etwaigen nächsten Reisebuchung verrechnen könnte oder aber eine Barauszahlung von EUR 200,00. Ist das Reisebüro nicht verpflichtet, den regulären Differenzbetrag auszuzahlen, den Frau X zu viel bezahlt hat? Danke für Antworten! |
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| AW: Reise gebucht - Kind wurde als Erwachsener berechnet Zwei bzw. Drei Rückfragen meinerseits, um mir ein Bild von der Situation machen zu können. Nicht jeder Veranstalter sieht die Buchung von einem Single mit 2 Kindern vor oder nimmt 13-jährige als Kinder an. - Wie hoch wäre denn der reguläre Differenzbetrag? - Über welchen Veranstalter wurde welches Hotel gebucht? |
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| AW: Reise gebucht - Kind wurde als Erwachsener berechnet Hallo AntoniaW, vielen Dank für die Rückmeldung. Der Differenzbetrag beträgt EUR 700,00. Der Reiseanbieter war die Firma Neckermann und das gebuchte Hotel auf Mallorca war in Calas de Mallorca, das Hotel hieß "Club Eurocalas". Eine Miturlauberin erzählte dort Frau X, dass sie auch über Neckermann die Reise gebucht hätte und sie war ebenfalls als Single mit 2 Kindern dort. Sie hatte allerdings pro Kind nur EUR 350,00 gezahlt. Zuhause angekommen gab Neckermann den Buchungsfehler sofort zu und bot dann, wie schon erwähnt, Frau X als Schadensersatz EUR 300,00 als Gutschein oder EUR 200,00 in bar an. Danke für eine weitere Antwort!! |
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| AW: Reise gebucht - Kind wurde als Erwachsener berechnet Wer hat denn nun den Buchungsfehler zugegeben bzw. mit dem Gutschein kompensieren wollen: das Reisebüro oder Neckermann? Aus meiner Sicht ist diese Frage aber nur informativ. Ich denke, es gilt: gebucht ist gebucht. Der Preis wurde vertraglich vereinbart und bezahlt. Der Rest scheint mir Kulanz. |
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| AW: Reise gebucht - Kind wurde als Erwachsener berechnet Zitat:
Selbst wenn sich das Reisebüro irrtümlich in fremden oder gewollten Tarifeinheiten bewegte, hat die Kundin den, quasi ihren Wunschtarif gewählt und entsprechend teuer gebucht! Der "reichen Kundin" hat es gut getan, ohne Preiskunde ihre Spontanität in exklusiver Manier auszuführen. Die Kundin muss nicht rechnen und das Reisebüro ebenso wenig, da es dort ein angenommenes Angebot bis hin zum Auftrag schaffte. Späte Kaufreue, erzeugt durch den " gemeinen Schnäppchenjäger, Preisvergleicher und üblen Nachrechner " ist nicht geboten und standesgemäß. Ich finde es traurig, wenn genug Geld vorhanden ist, dann auch noch am Urlaubsort darüber zu reden. Dass zufällig eine arme Mutter in HartzIV zwei Monate die Größenordnung von 700,-- zur Verfügung hat, welches da mal eben so ein Kindlein für Mallorca kostet kommentiere ich lieber nicht. Trotzdem, ein sehr interessanter "blonder" Beitrag mit dem ich so nicht gerechnet habe
__________________ Meine Gefühle sagen nichts über mein Wissen aus. Do, ut des |
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| AW: Reise gebucht - Kind wurde als Erwachsener berechnet @Mars17 Vor welchem Hintergrund sollte der Veranstalter den geschlossen Vertrag nachträglich korrigieren? Mehr als die angebotene Bar- oder Gutscheinsumme sehe ich als realitätsfern an, nur ein Reisrechtsanwalt/Gericht könnte da etwas ausrichten. |
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| AW: Reise gebucht - Kind wurde als Erwachsener berechnet Hallo AntoniaW. danke noch einmal für die weitere Antwort. Reiseanbieter war, wie ich meine Freundin verstanden habe, Neckermann, die wohl auch ein Reisebüro führen. Aber nun gut. Jedenfalls denke ich auch, dass es keinen Sinn macht, jetzt noch einen Fachanwalt einzuschalten. Wir hatten halt nur gedacht, da die andere Urlauberin beim gleichen Anbieter (Neckermann) zu den selben Konditionen gebucht hat und defintiv weniger gezahlt hat und Neckermann ja gleich den Buchungsfehler zugab, es eigentlich gar keine Frage sei, dass der Differenzbetrag zurück erstattet wird. Na gut, dann werde ich meine Freundin mal darüber informieren und bedanke mich noch einmal für Ihre Mühe. |
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| AW: Reise gebucht - Kind wurde als Erwachsener berechnet Hallo Mars17, vielen Dank für den unprofessionellen Beitrag! Ich habe mich köstlich darüber amüsiert, wie ein einzelner Mensch einen so kleinen Beitrag, wie von mir verfasst, gänzlich missverstehen kann. RESPEKT Ich gehe mal davon aus, dass Sie die meiste Zeit Ihres Schul- bzw. Studienlebens vor den Büchern verbracht haben. Anders kann ich es mir nicht erklären.Ich kann nur für etwaige Mandanten einer Anwaltssozietät hoffen, dass Sie nicht im Begriff sind ein Jura-Studium durchzuführen, um anschließend auf die ratsuchende Menschheit losgelassen zu werden Trotz allem ....schönen Gruß und ...nochmals.... |
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| AW: Reise gebucht - Kind wurde als Erwachsener berechnet @Claudia1967 Ich denke, die finanziellen Mittel des Großveranstalters sind in diesem Fall (!) ausgeschöpft. Die Lesitungsträger (Fluggesellschaft, Hotel) haben einen Erwachsenen berechnet und werden die vereinnahment Summen nachträglich sicher nicht erstatten. Die Situation wäre sicherlich eine andere hätte man a) den Erwachsenenstatus bereits auf dem Buchungsauftrag, der Reisebestätigung oder den Reiseunterlagen endteckt/hinterfragt und b) hätte man bei einem Kleinveranstalter gebucht. Übrigens meine ich, dass Mars17 mit seiner Ironie nicht ganz Unrecht hat. Er hat meinen vorherigen Beitrag wohl missverstanden. Mit ging es keinesfalls um ein Statement a la "Jeder bezahle die gleiche (!) Reise nach seinem Geldbeutel." |
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