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immer das leidige Buchungsproblem

Dies ist eine Diskussion zu immer das leidige Buchungsproblem innerhalb des Forums Reiserecht

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  #1 (permalink)  
Alt 11.03.2012, 14:21
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immer das leidige Buchungsproblem

ein wahrscheinlich gut bekanntes Problem. Beim Veranstalter eine Reise gebucht mit Hotel am Zielort (im Süden).
Die Arbeit des V endet erst mal an der Rezeption. In welchem Zimmer man landet, entscheidet der Hotellier und zwar nach seinen südländischen Weltbildkriterien: erst kommen spanische Ehepaare, dann spanische Single, dann ausländische Ehepaare und dann kommt eine Weile nichts.... dann die ausländischen Singels. Zimmer über der Bar, neben der Küche, an der Hauptverkehrsstrasse, etc.
Gewiss man kann sich beklagen, dann heisst es: alles kompleto, fagen sie mal ab Freitag nach. Nach ziemlichen Kampf hat man irgendwann ein erträgliches Zimmer. Der halbe Urlaub ist mit Ärger vergangen.
Bestellt man beim V gleich ein Zimmer "oben und nicht am Aufzug" bekommt man prompt in der Reisebestätigung die Mitteilung "....." ist kein Vertragsbestandteil.
Diese Sch... mehrmals erlebt, ist also kein Theoretikum!. Frage: gibt es eine Möglichkeit, dieser Misslichkeit vorher wirksam zu steuern?
Ja, gewiss, man kann dem Hotel vorausgehend in einem Brief seine Wünsche mitteilen. Wirkung fraglich.
Wie kann man einen Vertrag abschliessen, der eine Qualität liefert, ohne die genannten Risiken am Hals zu haben?
danke für einen Tipp
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  #2 (permalink)  
Alt 11.03.2012, 14:44
V.I.P.
 
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AW: immer das leidige Buchungsproblem

Zitat:
Zitat von nouvaleur Beitrag anzeigen
Wie kann man einen Vertrag abschliessen, der eine Qualität liefert, ohne die genannten Risiken am Hals zu haben?
Prinzipiell muss man tatsächlich die Details, die man fixieren will, auch in den Vertrag schreiben - oder nicht buchen!

Der "normale" Reisevertrag vereinbart ja nur eine ungefähre Ausstattung und Unterbringung, also beispielsweise 4 Sterne in der Villariba.
__________________
"Und was soll ich Dich lehren? Das Müllern - oder auch alles andere?", wollte der Meister wissen.
"Das andere auch", sagte Krabat.
In memoriam Otfried Preußler

Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden.
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  #3 (permalink)  
Alt 11.03.2012, 17:22
V.I.P.
 
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AW: immer das leidige Buchungsproblem

Zitat:
Zitat von nouvaleur Beitrag anzeigen
ein wahrscheinlich gut bekanntes Problem. Beim Veranstalter eine Reise gebucht mit Hotel am Zielort (im Süden).
Die Arbeit des V endet erst mal an der Rezeption.
Nein.

Wieso sollte sie auch?

Wenn eine komplette Reise gebucht wurde, ist der Veranstalter auch für die komplette Reise verantwortlich, er muß sich die Leistungen (oder Nicht-Leistungen) seiner "Erfüllungsgehilfen" (Airline, Hotel, ...) zurechnen lassen.

Zitat:
In welchem Zimmer man landet, entscheidet der Hotellier und zwar nach seinen südländischen Weltbildkriterien: erst kommen spanische Ehepaare, dann spanische Single, dann ausländische Ehepaare und dann kommt eine Weile nichts.... dann die ausländischen Singels. Zimmer über der Bar, neben der Küche, an der Hauptverkehrsstrasse, etc.
Das kommt ganz darauf an, was man gebucht hat. Hat man ein "ruhiges Zimmer" gebucht, wird man sich ggf. über die Definition von "ruhig" im konkreten Einzelfall streiten müssen. Hat man eine 30qm-Suite mit Balkon zur Seeseite gebucht, muß das Zimmer mindestens 30qm und einen Balkon zur Seeseite haben.

Zitat:
Bestellt man beim V gleich ein Zimmer "oben und nicht am Aufzug" bekommt man prompt in der Reisebestätigung die Mitteilung "....." ist kein Vertragsbestandteil.
Dann storniert man die Reise eben wieder, weil nicht das reserviert und bestätigt wird, was man bestellt hat. Wo ist das Problem?
Zitat:
Frage: gibt es eine Möglichkeit, dieser Misslichkeit vorher wirksam zu steuern?
Ja. Selbstverständlich. Klare, verbindliche Buchung der gewünschten Leistung, und dazu eine klare unmißverständliche Beschreibung dieser Leistung.

Allerdings bekommt man dann nicht 3 Wochen Lanzarote für 499 Euro.
Zitat:
Wie kann man einen Vertrag abschliessen, der eine Qualität liefert, ohne die genannten Risiken am Hals zu haben?
Genau so wie man alle Verträge abschließt...

In diesem Fall empfiehlt es sich, den Vertrag schriftlich zu schließen und die gebuchte und zugesagte Leistung präzise zu definieren.

Man verlässt dann allerdings die Gefilde der Schäppchen-Pauschalreise.
__________________
Was wiegt sechs Unzen, sitzt im Baum und ist äußerst gefährlich? - Ein Sperrling mit einem Maschinengewehr.
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  #4 (permalink)  
Alt 11.03.2012, 19:03
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AW: immer das leidige Buchungsproblem

nouvaleur seine These:
Zitat:
Zitat von nouvaleur Beitrag anzeigen
Bestellt man beim V gleich ein Zimmer "oben und nicht am Aufzug" bekommt man prompt in der Reisebestätigung die Mitteilung "....." ist kein Vertragsbestandteil.
TomRohwer seine Antwort:
Zitat:
Zitat von TomRohwer Beitrag anzeigen
Dann storniert man die Reise eben wieder, weil nicht das reserviert und bestätigt wird, was man bestellt hat. Wo ist das Problem?
Ich stimme grundsätzlich den Antworten von Humungus und TomRohwer zu. Alles Wesentliche ist in beiden Antworten bereits gesagt.

Allerdings kann ich zum o. a. Teilaspekt von TomRohwer nicht zustimmen. Wenn etwas anderes vom Reiseveranstalter reserviert bzw. bestätigt wird als vom Reisenden gebucht wird, dann hat man zwei nicht übereinstimmende Willenserklärungen und somit keinen abgeschlossenen Vertrag. Insofern braucht man dann auch nichts zu stornieren. In der Regel ist es in derartigen Fällen so, daß der Reisende das vom Reiseveranstalter vorgeschlagene Alternativangebot nicht annehmen muß.

Jetzt rücken wir allerdings ausnahmsweise mal von der Juristerei (die ja für ein juraforum üblich ist) ein wenig ab und machen ein bißchen 'Lebenskunde':

Ein kleines Trinkgeld, verbunden mit einem freundlichen Lächeln, an der Rezeption kann Wunder bewirken, so daß man vom ausländischen Single zum spanischen Ehepaar aufsteigt, zumindest was die Zimmerqualität betrifft.
__________________
Ich mache zwei Kampfsportarten: Ju-Jutsu und Jura. - Jura ist die schwierigere!
'Es sei nicht immer zu verlangen, „dass der Inhalt gesetzlicher Vorschriften dem Bürger grundsätzlich ohne Zuhilfenahme juristischer Fachkunde erkennbar sein muss“.' (BVerfG, Beschl. v. 04.06.21012, Az.: 2 BvL 9/08)

Geändert von klausschlesinge (11.03.2012 um 21:22 Uhr).
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Alt 11.03.2012, 19:06
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AW: immer das leidige Buchungsproblem

Genau so ist es.

Wenn ich alleine unterwegs bin und ein Zimmer in einem Hotel ohne nähere Leistungsbeschreibung buche, habe ich in der Tat schon häufig das schlechteste Zimmer des Hotels bekommen, also die Erfahrung von nouveleur geteilt... irgendeiner muss halt das schlechteste Zimmer bekommen, meistens sind es die Singles ... und auch bei Hilton & Co gibt es für den gleichen Preis sehr unterschiedliche Lagen innerhalb des Hotels ...

Die Erkenntnis von TomRohwer ist mir auch schon gekommen ...
und seit es der Geldbeutel erlaubt, buche ich nur noch in besseren Zimmerkategorien (wenn möglich mit Meerblick/Fernblick), das ist dann garantiert, und wenn man dann noch "weit oben" und "ruhig" dazuschreibt ... (ist zwar unverbindlich, aber als Kunde einer höheren Kategorie ist man dem Hotel automatisch mehr wert und sie tun alles, um solche Gäste zufriedenzustellen) ... und siehe da, seitdem hatte ich keine Probleme mehr, wunderschöne Zimmer, perfekter Aufenthalt ....
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