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Wehren gegen Abofallen im Internet

Dies ist eine Diskussion zu Wehren gegen Abofallen im Internet innerhalb des Forums Recht, Politik und Gesellschaft

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Alt 04.08.2010, 19:32
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Wehren gegen Abofallen im Internet

Hallo,

einen interessanten Beitrag im Spiegel:

"Wer Rechnungen und Mahnungen über Internet-Dienstleistungen bekommt, die entweder gar nicht erbracht oder per Trickbetrug erschlichen wurden, sollte sich unbedingt wehren - aber richtig, mahnen die Verbraucherschutzverbände. Sonst droht neben Ärger sogar ein negativer Schufa-Eintrag.

Leipzig - Internet-Nutzern, die in einer versteckten Abo-Falle gelandet sind, droht zu allem Überfluss zusätzlicher Ärger: Neben dreisten Abkassier-Briefen dubioser Firmen kann jetzt auch ein negativer Eintrag bei Auskunfteien wie der Schufa dazukommen. Und zwar dann, wenn Angeschriebene nicht reagieren, wie Bettina Dittrich von der Verbraucherzentrale Sachsen sagt.


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Die Juristin rät daher eindringlich: Wer unberechtigte Zahlungsaufforderungen von Firmen wie der Mainzer Antassia GmbH oder der Frankfurter Premium Content GmbH am Hals hat, sollte sich schriftlich dagegen wehren - und zwar nachweislich. Gleiches gelte für Post von Inkassobüros sowie Anwälten."

Vollständiger Artikel
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...710108,00.html


Grüsse
Dieter
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  #2 (permalink)  
Alt 04.08.2010, 21:43
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AW: Wehren gegen Abofallen im Internet

Ich bin grundsätzlich auch dafür, genau einmal dem angeblich eingegangenen Vertrag zu widersprechen, während die meisten ja raten, gar nichts zu tun.

Allerdings muss man auch sagen, dass bis jetzt noch kein Fall bekannt ist, in dem einer dieser Vögel wirklich mit der Schufa kooperiert und somit einen negativen Eintrag erreichen konnte. Die würden sich sicher ins eigene Fleisch schießen ...

Aber das hier
Zitat:
Musterbriefe nutzen: Auch wenn es Mühe macht und Porto anfällt, wichtig ist, dass Betroffene ein Einschreiben schicken und darin ausdrücklich der Zahlungspflicht sowie dem angeblichen Vertragsschluss widersprechen. Musterbriefe gibt es bei allen Verbraucherzentralen oder online. Wer schreibt, dass er nicht zahlen wird, habe in der Regel nichts zu befürchten, sagt Halm.
sehe ich ganz anders. Es empfiehlt sich, genau auf dem Wege zu widersprechen, auf dem man auch die Mahnung erhalten hat, also i.d.R. per Mail. Hintergrund ist, den Abzockern nicht mehr Daten an die Hand zu geben, als sie schon vorliegen haben.

Zitat:
Wer will, könne aber damit drohen, die Geldforderung juristisch prüfen zu lassen. Die Anwaltskosten dafür müsste die Gegenseite übernehmen. "Das wirkt oft Wunder", sagt Costello.
Diese Drohung wird keine Abzockfirma beeindrucken. Darüber hinaus wird es schwierig sein, seine diesbezüglichen Ansprüche gegen ein solches Unternehmen durchzusetzen.
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  #3 (permalink)  
Alt 04.08.2010, 21:46
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AW: Wehren gegen Abofallen im Internet

Zitat:
Zitat von Lichtboxer Beitrag anzeigen
sehe ich ganz anders. Es empfiehlt sich, genau auf dem Wege zu widersprechen, auf dem man auch die Mahnung erhalten hat, also i.d.R. per Mail. Hintergrund ist, den Abzockern nicht mehr Daten an die Hand zu geben, als sie schon vorliegen haben.
Der Hinweis ist sehr hilfreich !
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  #4 (permalink)  
Alt 09.09.2010, 15:58
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AW: Wehren gegen Abofallen im Internet

Abos sind echt eine heimtückische Sache. Eine Freundin von mir hatte bei einem Gewinnspiel ein Schnupper-Abo für eine Zeitschrift gewonnen. Und sich erst sehr darüber gefreut. doch die Freude währte nicht lange. Im Monat vier ging das Abo weiter mit saftigen Kosten. Das ganze endetet dann mit noch mehr Koste für den Anwalt. Dank ihm konnte sie dann sicher kündigen. Seitdem sind Abos für mcih kein Thema mehr...
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  #5 (permalink)  
Alt 09.09.2010, 22:57
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AW: Wehren gegen Abofallen im Internet

Zitat:
Zitat von Cloe Beitrag anzeigen
Abos sind echt eine heimtückische Sache. Eine Freundin von mir hatte bei einem Gewinnspiel ein Schnupper-Abo für eine Zeitschrift gewonnen. Und sich erst sehr darüber gefreut. doch die Freude währte nicht lange. Im Monat vier ging das Abo weiter mit saftigen Kosten. Das ganze endetet dann mit noch mehr Koste für den Anwalt. Dank ihm konnte sie dann sicher kündigen. Seitdem sind Abos für mcih kein Thema mehr...
Im Internet habe ich schon jede Menge Audis gewonnen.
Da ich nicht genügend Stellplätze habe und die Pflege zu stressig ist, habe ich den Gewinn nicht eingelöst.

Abos sollte man vermeiden wo es geht, ist leider nicht in jedem Fall möglich.

Aber bei z.B. Handyverträgen ( da gibt es etliche versteckte Fallen wie Roaming, SMS, Anrufbeantworte besonders im Ausland ), kann man auf Prepaid ausweichen.
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