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T-elekommunikationskonzern führt Frauenquote ein

Dies ist eine Diskussion zu T-elekommunikationskonzern führt Frauenquote ein innerhalb des Forums Recht, Politik und Gesellschaft

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  #1 (permalink)  
Alt 15.03.2010, 19:39
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T-elekommunikationskonzern führt Frauenquote ein

Laut Aussage eines Sprechers kann sich das Unternehmen nicht erlauben das Potenzial zu ignorieren, dass in 50 % der Bevölkerung steckt. Deshalb müsse der Konzern die Frauenquote einführen.

Nur: heißt das umgekehrt nicht, dass das Unternehmen bislang Frauen diskriminiert hat? Denn es klingt ja schon danach, als ob Frauen wegen ihres Geschlechts nicht eingestellt wurden, obwohl sie teilweise geeigneter waren.

Ich bin prinzipiell für (echte) Gleichberechtigung und genau aus dem Grund gegen Frauenquoten. Wenn eine Frauenquote eingeführt wird, heißt das doch gerade, dass Frauen zur Erhöhung des Frauenanteils bevorzugt eingestellt werden, d.h. dass es dann eben nicht darauf ankommt, wer die besseren Qualifikationen und die bessere persönliche Eignung (social skills, Führungsqualitäten etc) hat.

Klar, der Frauenanteil ist in Führungspositionen meist geringer. Ob das so ist, weil die Konzerne etwas gegen Frauen haben, sei mal dahingestellt. Mir persönlich wäre das Geschlecht des Bewerbers herzlich egal, schließlich geht es um den wirtschaftlichen Vorteil, um Positionierung am Markt, schlicht: um Geld!

Ob gestern, heute oder morgen: kein Unternehmen kann es sich leisten bevorzugt Männer einzustellen, obwohl es am Markt geeignetere weibliche Bewerber gibt - und umgekehrt.

Fazit: ich halte die neue Strategie des Konzerns für einen netten Marketingag um mehr Frauen anzulocken, die ja zunehmend enstprechende Qualifikationen erwerben während es auf dem Markt einen Mangel an Fachkräften insgesamt gibt. Mehr aber auch nicht.
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Alt 16.03.2010, 13:21
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AW: T-elekommunikationskonzern führt Frauenquote ein

Nachdem in diesem fiktiven Konzern ja die bisherigen Vorstandsvorsitzenden sich kaum mit Ruhm bekleckert haben, wäre es zumindest mal einen Versuch wert, eine Oberfrau ein zu kaufen.
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"Der Abdruck von Fahndungsfotos und Steckbriefen auf Plakaten und in Zeitungen ist ohne die Zustimmung der Abgebildeten und auch der Fotografen oder Zeichner erlaubt."

Gernot Schulz, "Meine Rechte als Urheber"
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  #3 (permalink)  
Alt 16.03.2010, 15:00
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AW: T-elekommunikationskonzern führt Frauenquote ein

Wie soll das denn gehen mit der Frauenquote?

"Herr X, wir können Sie nicht einstellen, sondern müssen Frau Y den Vorzug geben, Sie wissen schon, wegen der Frauenquote bei uns."

Einen solchen Arbeitgeber würde Herr X nach dem AGG in Anspruch nehmen wegen Benachteiligung aufgrund des Geschlechts.

M.E. kann man daher den Frauenteil auf die gesamte Belegschaft bezogen nicht "planen" oder wie von Kristina Schröder angedroht gesetzlich festlegen. Man kann lediglichlich im Einzelfall strikt darauf achten, dass man immer dem Kandidaten (m/w) einstellt, der die besten Qualifikationen aufweist, anstatt sich vom Geschlecht verleiten zu lassen.

In manchen Fachbereichen ist es auch schwierig, weibliche Absolventen zu finden. Während bei BWL momentan ein Frauenanteil von 60 % herrscht, sieht es bei den Technikern diesbezüglich mau aus. Politisch gewollt ist ja momentan, dort den Frauenanteil zu erhöhen. Diese übertriebene Gleichmacherei scheint mir ein Irrweg zu sein. Jeder soll doch das machen, was er möchte und was seinen Neigungen entspricht, und nicht etwa das, was gerade politisch gefördert wird, weil man gewisse Prozentzahlen erreichen möchte. Früher wurde der Zugang zu gewissen Berufen, manchmal sogar zum Berufsleben allgemein, den Frauen versagt, heute zwängt man sie dagegen auf Teufel komm raus in irgendwelche Gleichberechtigungsrollen hinein.

Stattdessen sollte man lieber daran arbeiten, dass Frauen für die gleiche Arbeit auch den gleichen Lohn bekommen. Wie Deutschland da trotz entsprechender Vorschriften EU-weit auf den hinteren Plätzen landen kann, bleibt mir schleierhaft.
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  #4 (permalink)  
Alt 16.03.2010, 19:24
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AW: T-elekommunikationskonzern führt Frauenquote ein

Man sollte es generell den Frauen, speziell Müttern schwerer machen einen Arbeitsplatz zu bekommen, nur so wird ein Schuh daraus.

Dazu haben wir viel zuwenig Arbeitsplätze, sollen die auch noch mit Dumpinglöhnen von alleinerziehenden Müttern besetzt werden.

(Wir haben nicht mal Mindestlöhne, wer soll da Männlein und Weiblein gleich bezahlen, schrappt doch an jeder Realität vorbei)

Man betrachte mal den Boom der Singelbörsen, mittlerweile erahnen auch schon 30jährige das die ganze Emanzipation vielleicht doch nich so Dolle ist.

Zum Eigentlichen der Konzern will doch keine Frauenquote einführen, was für ein Schwachsinn.

Er will Niedriglohnniveau von 4 Euro geht nur bei Frauen, deren restliches Hartz4
und Wohngeld sollen dann die Steuerzahler gefälligst übernehmen

Frauenquote

Geändert von kaputterpreis (16.03.2010 um 20:08 Uhr).
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  #5 (permalink)  
Alt 17.03.2010, 08:40
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AW: T-elekommunikationskonzern führt Frauenquote ein

Zitat:
Zitat von Van Nille
Nachdem in diesem fiktiven Konzern ja die bisherigen Vorstandsvorsitzenden sich kaum mit Ruhm bekleckert haben, wäre es zumindest mal einen Versuch wert, eine Oberfrau ein zu kaufen.
Ohne Zweifel. Aber ob ein anderes Geschlecht als entscheidendes Merkmal eine Verbesserung bringt?
Zitat:
Zitat von Lichtboxer
Wie soll das denn gehen mit der Frauenquote?

"Herr X, wir können Sie nicht einstellen, sondern müssen Frau Y den Vorzug geben, Sie wissen schon, wegen der Frauenquote bei uns."

Einen solchen Arbeitgeber würde Herr X nach dem AGG in Anspruch nehmen wegen Benachteiligung aufgrund des Geschlechts.
Diese Praxis ist im öffentlichen Dienst ja gang und gäbe. Klagen kann man da nicht, weil es dazu gesetzliche Grundlagen gibt: nennt sich "Gleichstellungsgesetz" und soll gerecht klingen, ist aber auch in meinen Augen nichts anderes als eine Diskriminierung zugunsten der Frauenquote (aber immerhin nur bei "gleicher Eignung"). So oder so wird X nicht klagen können, da ihm der genaue Ablehnungsgrund mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht mitgeteilt wird.

Zitat:
Zitat von Lichtboxer
In manchen Fachbereichen ist es auch schwierig, weibliche Absolventen zu finden. Während bei BWL momentan ein Frauenanteil von 60 % herrscht, sieht es bei den Technikern diesbezüglich mau aus. Politisch gewollt ist ja momentan, dort den Frauenanteil zu erhöhen. Diese übertriebene Gleichmacherei scheint mir ein Irrweg zu sein. Jeder soll doch das machen, was er möchte und was seinen Neigungen entspricht, und nicht etwa das, was gerade politisch gefördert wird, weil man gewisse Prozentzahlen erreichen möchte. Früher wurde der Zugang zu gewissen Berufen, manchmal sogar zum Berufsleben allgemein, den Frauen versagt, heute zwängt man sie dagegen auf Teufel komm raus in irgendwelche Gleichberechtigungsrollen hinein.
Ich sehe das auch sehr kritisch. Im ÖD werden sogar Krankenschwestern den -pflegern vorgezogen. Das ist der feine Unterschied zwischen (echter) Gleichberechtigung und dem Euphemismus "Gleichstellung".

Zitat:
Zitat von Lichtboxer
Stattdessen sollte man lieber daran arbeiten, dass Frauen für die gleiche Arbeit auch den gleichen Lohn bekommen. Wie Deutschland da trotz entsprechender Vorschriften EU-weit auf den hinteren Plätzen landen kann, bleibt mir schleierhaft.
Es kann da ja eigentlich nur um führende Posten gehen, wo das Gehalt selbst verhandelt wird. Schließlich haben wir Tarifverträge. Im ÖD - zumindest was die einfachen Angestellten angeht - sind Männer klar im Nachteil: so kann jemand aufgrund der "Arbeitszeitreduzierung" aufgrund Elternzeit der Stelleninhaberin für etliche Jahre hinweg in einem befristetem Arbeitsverhältnis gehalten werden und muss jedes Jahr auf's Neue um seinen Job zittern.

Zitat:
Zitat von kaputterpreis
(Wir haben nicht mal Mindestlöhne, wer soll da Männlein und Weiblein gleich bezahlen, schrappt doch an jeder Realität vorbei)
Mindestlöhne würde ich auch für wesentlich sinnvoller halten als diese Gleichmacherei.

Am Rande: bei dem Telekommunikationsunternehmen geht es in erster Linie um mittlere und gehobene Führungspositionen. Schön und gut, sollen die doch einfach aufhören Frauen zu diskriminieren, dann brauchen die auch keine Frauenquote. Zumal die ganze Gleichstellungsgesetzgebung aus meiner Sicht ein Relikt aus dem vergangenen Jahrtausend ist. An Unis gibt es (außer in manchen Fachbereichen) nicht weniger Studentinnen als Studenten. Es dauert natürlich, bis die in die enstprechenden Posten rutschen. Ich habe aber noch von keiner Absolventin gehört, dass sie Schwierigkeiten hat eine gute Stelle zu finden - jedenfalls nicht mehr als Männer.

Zitat:
Man betrachte mal den Boom der Singelbörsen, mittlerweile erahnen auch schon 30jährige das die ganze Emanzipation vielleicht doch nich so Dolle ist.
Interessanterweise werden Frauen, die dazu stehen sich lieber um die Familie zu kümmern von ihren femistischen Geschlechtsgenossinnen regelrecht niedergemacht. Angeblich hätte man das ihnen nur eingeredet, es wäre nur anerzogen und all so ein Unsinn.
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  #6 (permalink)  
Alt 17.03.2010, 09:15
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AW: T-elekommunikationskonzern führt Frauenquote ein

Zitat:
Zitat von Lichtboxer
In manchen Fachbereichen ist es auch schwierig, weibliche Absolventen zu finden. Während bei BWL momentan ein Frauenanteil von 60 % herrscht, sieht es bei den Technikern diesbezüglich mau aus.
Ein Schwank aus meinem Nähkastchen:

Nehmen wir mal Azubine A in der Ausbildung befindlich zur Facharbeiterin im Beruf der Kommunikationselektronik Fachrichtung Funktechnik. Man ist mitten im 3. Lehrjahr und Azubine wird ungeplant schwanger (würde dies geplant zu einem späteren Zeitpunkt passieren ändert es nicht viel an den beruflichen Auswirkungen/Perspektiven). A entscheidet sich dagegen die Schwangerschaft abzubrechen, was für Folgen hat diese Entscheidung? Schliesst die A ihre Ausbildung ab, wird diese einen Arbeitsplatz finden, der sich mit der Familie vereinbaren lässt?

Wer Anfang der 90er in die Elektro-Branche gegangen ist, stand auch nach einem im Anschluss absolvierten Studium dem Problem gegenüber, dass sich auf eine Stelle um die 100 Absolventen beworben haben.

Ehemalige Azubis haben sich auch hier und da mal blicken lassen und erzählt, wofür sie die dreienhalbjährige Ausbildung gemacht haben...

Heute klagt man über einen "angeblichen" Facharbeitermangel - mal ganz abgesehen von dem niedrigen Frauenanteil in typischen "Männerberufen". Ich habe zwar keinen Kontakt mehr zu meinen damaligen Mitazubis, aber einer meiner Kollegen hat mir mal ein Möbelstück eines skandinavischen Möbelhauses (NICHT das mit den 4 Buchstaben) angeliefert, und ich dachte mir damals noch "Na Bingo!" Denn der kommende Facharbeitermangel hat sich damals (trotz der damals aktuell schlechten Perspektiven) schon abgezeichnet, weil die Altersstruktur der Arbeitnehmerschaft ja gut berechnenbar ist... Aber wer erst mal ein paar Jahre aus dem Beruf raus ist (weil man nichts Adäquates bekommt) bleibt es auch, weil Nachschulungsbedarf da ist...

Übrigens war auch schon damals (Anfang der 90er) bekannt, dass es für ein größeres Unternehmen durchaus profitabel ist eine EIGENE Kinderbetreuung anzubieten - meine Tochter wird bald volljährig, aber geändert hat sich seitdem eigentlich kaum was...

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Ein denkbar schlechter Tag im Sozialstaat Deutschland

Dienen die Gesetze den Menschen, oder die Menschen den Gesetzen?
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  #7 (permalink)  
Alt 17.03.2010, 12:08
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AW: T-elekommunikationskonzern führt Frauenquote ein

Zitat:
Zitat von Dopamin
Denn der kommende Facharbeitermangel hat sich damals (trotz der damals aktuell schlechten Perspektiven) schon abgezeichnet, weil die Altersstruktur der Arbeitnehmerschaft ja gut berechnenbar ist...
Ich wundere mich auch immer wieder darüber, wie "plötzlich" das für manche Betriebe/Konzerne kommt. Aber ich werde auch jedes Jahr von Weihnachten überrascht.

Heute würde man wegen des Facharbeitermangels in manchen Berufen/Branchen jeden geeigneten Bewerber einstellen - völlig wurscht ob Mann, Frau, Transgender oder meinetwegen Aliens. Da braucht der Telekommunikationskonzern gar nicht so zu tun, als würden sie "bevorzugt" Frauen einstellen oder eine Quote erfüllen wollen. Das kommt einfach so. Eben, was ich sage: heiße Luft!

Zitat:
Zitat von Dopamin
Übrigens war auch schon damals (Anfang der 90er) bekannt, dass es für ein größeres Unternehmen durchaus profitabel ist eine EIGENE Kinderbetreuung anzubieten - meine Tochter wird bald volljährig, aber geändert hat sich seitdem eigentlich kaum was...
In skandinavischen Ländern macht man seit langem gute Erfahrungen mit firmeneigener Kinderbetreuung und auch mit älteren (=erfahrenen) Mitarbeitern.
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  #8 (permalink)  
Alt 17.03.2010, 12:17
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Kinderbetreuung ist ein wichtiges Thema und die Sache mit den Teilzeitstellen läuft auch noch nicht so rund.

Die Beispiele aus anderen Ländern sind gut. Teilweise lachen die sich nämlich über unsere Verhältnisse hier schlapp.
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  #9 (permalink)  
Alt 18.03.2010, 09:13
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Zitat:
Zitat von Lichtboxer
Kinderbetreuung ist ein wichtiges Thema und die Sache mit den Teilzeitstellen läuft auch noch nicht so rund.
Hier im Fred gehts ja eher um die Quote - Fakt ist, Madchen/Frauen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Interesse an Tätigkeiten zeigen die nicht zu ihrer familiären Situation passen (werden). Viele Frauen haben sich ob der Unvereinbarkeit von beidem FÜR den besser bezahlten Beruf und GEGEN Kinder entschieden, erschwerend hinzu kommt dass Kinder in diesem Land generell ein Armutsrisiko darstellen und Eltern sich in dem Moment oft entschuldigen müssen überhaupt Nachwuchs bekommen zu haben, wo diese hilfebedürftig werden... Und hier könnte ich noch ellenlang weiterschreiben über bestimmte Misstände in diesem Land, die das offzielle Gejammer ganz schnell als Krokodilstränen (aufgrund schlecht geplantem Personalmanagement) entlarven.

2much,

ein Ingenieur (m/w) im Fachbereich Elektrotechnik der seit den 90ern kein Fuß an Land bekam und sich mit anderen Jobs über Wasser hielt, wird m.E. weder heute, noch in ein paar Jahren eine adäquate Stelle bekommen. Da ändert auch keine Quote was. Und sicherlich auch kaum eine vom Amt geförderte "Weiterbildung"

Zitat:
Zitat von Lichtboxer
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Als Unbeteiligter/Unbetroffener hat man i.d.R. IMMER gut lachen...

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  #10 (permalink)  
Alt 18.03.2010, 09:26
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Zitat:
Zitat von Dopamin
Hier im Fred gehts ja eher um die Quote
Ja, aber Quote festlegen allein reicht nicht, man muss ja auch Maßnahmen ergreifen. Denn faktisch hätte es ja auch schon klappen müssen, ausreichend Absolventinnen und AGG sei Dank. Hat es aber nicht. Also was tun?

Zum einen muss man jegliche Vorbehalte bei der Einstellung abbauen, zum anderen muss man die Möglichkeit geben, Beruf und Familie zu vereinbaren - unternehmensbezogen wie gesamtgesellschaftlich. Es ist ja doch so, dass Frauen sich mehrheitlich um die Kindererziehung kümmern und da sollte man dann entsprechende Unterstützung bieten.


Zitat:
Als Unbeteiligter/Unbetroffener hat man i.d.R. IMMER gut lachen...
Deutschland ist nicht unbedingt ein kinderfreundliches Land. Und so kann man dann - überspitzt formuliert - zusehen, wo man bleibt, wenn man Nachwuchs hat. Das ist in anderen Ländern definitiv besser gelöst. In Osteuropa ist es völlig normal, dass Frauen Karriere machen. Vermehren tun die sich trotzdem noch. In den Südländern ist es ähnlich.
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