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Sozialmissbrauch kostet 88 cent pro Jahr und Kopf!

Dies ist eine Diskussion zu Sozialmissbrauch kostet 88 cent pro Jahr und Kopf! innerhalb des Forums Recht, Politik und Gesellschaft

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Alt 21.11.2010, 12:51
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Sozialmissbrauch kostet 88 cent pro Jahr und Kopf!

Zitat:
Caritasverband 2001 - Auf 1 Euro Sozialmissbrauch kommen 540 Euro Steuerhinterziehung (Update 2009)

Die Sozialverband Caritas Deutschland hatte für das Jahr 2001 festgestellt, daß der Mißbrauch bei der Sozialhilfe 120 Mio. Euro betrug, Steuerhinterziehung dagegen den deutschen Staat um 65 Mrd. schädigte - ein Verhältnis von 1:540.
Ein einfacher Zahlenvergleich, der mitten in der überhitzten Sozialbetrugsdebatte nachdenklich werden lässt. Und neuere Zahlen für 2009 ergeben sogar ein Verhältnis von 1:1400.
http://www.hartz4-im-netz.de/PagEd-i...ge_id-348.html

Da braucht man nicht mehr viel zu sagen, oder? Um so unverständlicher, dass Hartz-4-Empfänger oft die volle Härte des Gesetzes trifft, wohingegen professionelle Steuerhinterzieher bei einer Selbstanzeige (Steuer-CD) straflos ausgehen.
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Alt 25.11.2010, 13:01
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AW: Sozialmissbrauch kostet 88 cent pro Jahr und Kopf!

hallo 2much,

das ist doch kein wunder. wer bildet denn die meinung, das sind doch die medien. wenn man sich dann mal fragt, warum über sone arme sau in florida so reißerisch berichtet wird, über den alltäglichen verschwendungswahnsinn der mächtigen allerdings kaum ein wort verloren wird, dann kriegt das ganze ein gesicht.

eigentlich eine grauenhafte fratze. das fängt doch schon damit an, dass die leute, die uns eigentlich regieren sollen (was bei gewissenhafter pflichterfüllung eigentlich ein fulltime-job sein sollte), in den aufsichtsräten der großen firmen sitzen.

welche interessen vertreten die wohl?

die labern von moral und erzählen uns, dass der arbeitslose, hartz4 empfänger oder florida rolf den staat zugrunde richten würden, wenn wir nicht mit entwürdigenden kontrollen und sanktionen dafür sorgen, dass das ach so süße leben dieses peronenstandes zur hölle gemacht wird wenn sie sich nicht akribisch genau um hungerlöhne bei zeitarbeitsklitschen bemühen wollen.

mir ist jeder arbeitslose mit 0 bock lieber als ein risikobereiter bankenpleitegeier, der unser geld im großen stil verzockt. wenn ich mir nämlich so die sätze der hartzer oder das arbeitslosengeld ansehe, glaube ich kaum, dass jemand gern freiwillig über einen längeren zeitraum davon leben möchte.

auch wenn "menschen" mit vorbildfunktion, die das 10-100 fache des regelsatzes bekommen, sich ja sooo toll davon ernähren können und dies sogar (ohne rot zu werden) in deutschlands auflagenstärkster tageszeitung zum besten geben, ohne dafür gelyncht zu werden.

lg
fistator
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  #3 (permalink)  
Alt 26.11.2010, 09:48
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AW: Sozialmissbrauch kostet 88 cent pro Jahr und Kopf!

Zitat:
Zitat von fistator Beitrag anzeigen
hallo 2much,

das ist doch kein wunder. wer bildet denn die meinung, das sind doch die medien. wenn man sich dann mal fragt, warum über sone arme sau in florida so reißerisch berichtet wird, über den alltäglichen verschwendungswahnsinn der mächtigen allerdings kaum ein wort verloren wird, dann kriegt das ganze ein gesicht.
Janu, das Wahlvolk, ähem... Stimmvieh soll unterhalten sein, aber bitte mit der richtigen Unterhaltung.
Zitat:
Zitat von fistator Beitrag anzeigen
eigentlich eine grauenhafte fratze. das fängt doch schon damit an, dass die leute, die uns eigentlich regieren sollen (was bei gewissenhafter pflichterfüllung eigentlich ein fulltime-job sein sollte), in den aufsichtsräten der großen firmen sitzen.
Mein derzeitiges Lieblingsstichwort: Änderungen zum SGBII ich gehe jede Wette die 260 Seiten wurden von kaum einem MdB gelesen.

Zitat:
Zitat von fistator Beitrag anzeigen
welche interessen vertreten die wohl?
Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen...

Zitat:
Zitat von fistator Beitrag anzeigen
die labern von moral und erzählen uns, dass der arbeitslose, hartz4 empfänger oder florida rolf den staat zugrunde richten würden, wenn wir nicht mit entwürdigenden kontrollen und sanktionen dafür sorgen, dass das ach so süße leben dieses peronenstandes zur hölle gemacht wird wenn sie sich nicht akribisch genau um hungerlöhne bei zeitarbeitsklitschen bemühen wollen.
Und ich weiss von einem ARGE-GF, der kommentierte: Ab nächstem Jahr kriegen wir sie ALLE! WOW

Nö, der iss innem anneren Landkreis unterwegs, nich inner Stadt Kiel

Zitat:
Zitat von fistator Beitrag anzeigen
mir ist jeder arbeitslose mit 0 bock lieber als ein risikobereiter bankenpleitegeier, der unser geld im großen stil verzockt. wenn ich mir nämlich so die sätze der hartzer oder das arbeitslosengeld ansehe, glaube ich kaum, dass jemand gern freiwillig über einen längeren zeitraum davon leben möchte.
Öhm... Iss ne Frage der Sichtweise, so als Leistungsbezieher passieren einem Dinge mit dieser "Behörde", die würde wohl selbst ich als Phantasterei abtun, wenn ich nicht genau DAS erlebt habe. Vieles das passiert, ist unvorstellbar und mal ehrlich einer DEUTSCHEN Behörde unwürdig. Janu, ich bin mittendrin statt nur dabei, aber auch ich mache drei Kreuze wenns um iss.
Zitat:
Zitat von fistator Beitrag anzeigen
auch wenn "menschen" mit vorbildfunktion, die das 10-100 fache des regelsatzes bekommen, sich ja sooo toll davon ernähren können und dies sogar (ohne rot zu werden) in deutschlands auflagenstärkster tageszeitung zum besten geben, ohne dafür gelyncht zu werden.

lg
fistator
Da siehste mal, wie gut sogar die Kinderstube der Berliner Hartzis ist. Stell Dir mal vor, da wäre wirklich einer drüber ausgetickt - Holla die Waldfee.

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  #4 (permalink)  
Alt 26.11.2010, 13:21
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AW: Sozialmissbrauch kostet 88 cent pro Jahr und Kopf!

Tja, die Meinungsbildung. Unsere Medien tun sich da nicht gerade rühmlich hervor, sind offenbar alle käuflich oder einfach nur grottenschlechte Journalisten. Aber es funktioniert, wenn man den richtigen Standpunkt hat.

Und nicht nur Bild und RTL2 bedienen die Doofen. Nein, auch (scheinbar) seriöse Medien wie die Welt. Ist zwar ein anderes Beispiel, aber verdeutlicht die reißerische Berichterstattung sehr gut: ein Schäferhund beißt ein Kleinkind. Obwohl ein Schäferhund kein Kampfhund ist, findet sich im Artikel eine Umfrage, ob man die Haltung von Kampfhunden generell verbieten solle: http://www.welt.de/vermischtes/artic...-gebissen.html

Ähnlich funktioniert es bei anderen Themen, ob innere Sicherheit oder Sozialgesetzgebung. Man schafft ein Feindbild durch Herausstellen von Einzelfällen und fragt sofort nach der eigenen Meinung. Eigene Meinung - dass ich nicht lache! Die Demokratie läuft so nicht nur Gefahr unter die Räder der Propagandamaschinen zu kommen, sie ist es bereits!

Meiner Überzeugung nach kann man mit den paar Arbeitsunwilligen absolut leben, auch ohne ihnen das Leben systematisch vermiesen zu müssen. Das Problem ist doch, dass wir zuwenig Arbeit haben, die Bildung in D zu wünschen übrig lässt und die gesellschaftlichen Umstände auch nicht besser werden.
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  #5 (permalink)  
Alt 26.11.2010, 14:51
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AW: Sozialmissbrauch kostet 88 cent pro Jahr und Kopf!

Sozialmissbrauch und Steuerhinterziehung lässt sich nicht wirklich vergleichen.
Sozialmissbrauch ist genau genommen reiner Diebstahl.
Steuerhinterziehung ist dagegen als Betrug anzusehen.
Das Geld von dem keine Steuern bezahlt wird, wurde schlieslich mit reeler
Leistung erwirtschaftet.
Im übrigen gehört zur Steuerhinterziehung auch die Schwarzarbeit.
Und das sind eben nicht die Reichen, sondern die Armen und die Mittelschicht:
http://www.zeit.de/online/2009/09/sc...rentner?page=2

Zu den Daten:
Leider ist das nicht recht nachvollziehbar.
Die Daten zur Steuerhinterziehung könnten stimmen.
Dagegen scheinen die Angaben zum Sozialbetrug viel zu niedrig zu sein:
In Dietzenbach, einer Kleinstadt im Rhein-Main-Gebiet
verursachten 71 Personen einen Schaden von vorsichtig und
vorläufig geschätzten 3,4 Millionen Euro. Allerdings auf rund
12 Jahren:
http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC9...~Scontent.html

Bessere Quellen habe ich in der kurzen Zeit leider nicht gefunden.
Den erwähnten Bericht von der Caritas ist nicht auf der Hompage der Caritas zu finden.
Der verlinkte Bericht auf Heise / Telepolis strotzt vor lauter Ungereimtheiten.
Insofern würde ich das vorsichtiger sehen.

@ fistator
Es wäre hilfreich, wenn du die Großschreibtaste benutzen würdest.
Das Forum ist kein Händy und deine Kommentare keine SMS.
Die Groß- und Kleinschreibung hat den Sinn und Zweck Texte übersichtlicher und leserlicher zu gestalten.
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  #6 (permalink)  
Alt 26.11.2010, 19:14
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AW: Sozialmissbrauch kostet 88 cent pro Jahr und Kopf!

Wer kann es sich denn leisten, laut über das Ungemach des eigentlich immer fleißigen und anständigen, nur einmal aus Versehen nicht aufmerksam gewesenen Herrn(/Frau?)... (sagen wir mal Zumwinkel) aus allen Druckerpressen jammern zu lassen und dann vielleicht noch Frau A.M. einzuladen und zu bitten, doch dafür zu sorgen, dass solche Belästigungen doch künftig unterbleiben? Die Hartzis, die noch für ein Taschengeld irgendwo im Supermarkt Regale auffüllen gehen?

Über Geld spricht man nicht, Geld hat man. Wer kein Geld hat, braucht das ja auch nicht zu sagen.
Steht doch sinngemäß beispielsweise auch unter GESETZE nachzulesen: Wer hat, dem darf nicht genommen werden, solange man ihm keine Gesetzwidrigkeiten nachweisen kann.
Ich hab aber noch nichts gefunden, was ich ausdeuten könnte wie: Wer nichts hat, dem muss gegeben werden.
Bei den 10 Sprüchen war sowas auch nicht dabei, glaub ich. In der anderen Richtung finde ich da sicher schnell mal nen Satz im Buch der Bücher.
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Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst!
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  #7 (permalink)  
Alt 27.11.2010, 09:32
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AW: Sozialmissbrauch kostet 88 cent pro Jahr und Kopf!

Zitat:
Zitat von Tourix Beitrag anzeigen
Sozialmissbrauch und Steuerhinterziehung lässt sich nicht wirklich vergleichen.
Sozialmissbrauch ist genau genommen reiner Diebstahl.
Steuerhinterziehung ist dagegen als Betrug anzusehen.
Das Geld von dem keine Steuern bezahlt wird, wurde schlieslich mit reeler
Leistung erwirtschaftet.
Im übrigen gehört zur Steuerhinterziehung auch die Schwarzarbeit.
Und das sind eben nicht die Reichen, sondern die Armen und die Mittelschicht:
http://www.zeit.de/online/2009/09/sc...rentner?page=2
Tourix,

aber es ist aufschlussreich, in welchem tatsächlichen Verhältnis in € beides zueinander steht, und man sieht an deinem Beitrag, wie unterschiedlich beides in der Gesellschaft gesehen wird. Für mich ist das in beiden Fällen ein Betrug an der Gesellschaft. Stichwort Schwarzarbeit, Auftraggeber finden sich wohl eher nicht weit unten in den Einkommen (da isses eher als Nachbarschaftshilfe zu bezeichnen) und Auftragnehmer sind wesentlich häufiger bereits in einem Beschäftigungsverhältnis stehende als die immer wieder verdächtigten Transferleistungsbezieher.

Zitat:
Zitat von Tourix Beitrag anzeigen
Zu den Daten:
Leider ist das nicht recht nachvollziehbar.
Die Daten zur Steuerhinterziehung könnten stimmen.
Dagegen scheinen die Angaben zum Sozialbetrug viel zu niedrig zu sein:
In Dietzenbach, einer Kleinstadt im Rhein-Main-Gebiet
verursachten 71 Personen einen Schaden von vorsichtig und
vorläufig geschätzten 3,4 Millionen Euro. Allerdings auf rund
12 Jahren:
http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC9...~Scontent.html
Hmmm. Ich müsste meinen letzten Bescheid für die RV suchen. Kommt ja immer drauf an, ich kenne die maximalen KdU für Dietzenbach nicht, ich weiss nicht wie weit das BSHG bundesweit einheitliche Regelsätze vorgab (Ich weiss schon, wofür das B steht - aber da das schon nicht mehr aktuell war, als ich mit dem Sozialrecht anfing...), aber spätestens seit 2005 lassen sich relativ leicht eigene grobe Schätzungen anstellen, wenn die BG-Verhältnisse veröffentlicht sind.

3,7 Mio hört sich fürchterlich viel an, ABER über 10 Jahre und auf 32 Verfahren verteilt bleiben ca 12000 pro Jahr und Fall übrig - im Durchschnitt. Passt auf "zu unrecht bezogene Leistungen" einer Alleinstehenden Person vielleicht noch hier und da mit einem Kind, wenn man RL, KdU, RV, PV und KV berücksichtigt. Hast Du da zufällig belastbare Zahlen was in diesen 10 Jahren im gleichen Kreis an Steuern hinterzogen wurde?

Wie gesagt, ich halte beides nicht für in Ordnung, aber wenn man das gegenüberstellt... Andererseits hat sich sogar bis hier oben herumgesprochen, dass Dietzenbach wohl nicht der Teil der Gegend mit dem höchsten Anteil an Viel-Steuerzahlern ist - der dürfte immer noch bei/um FFM liegen - schätze ich mal so...

Zitat:
Zitat von Tourix Beitrag anzeigen
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"Ungefärbte" Zahlen zu bekommen, dürfte für egal was schwierig werden, denn jeder, der welche veröffentlicht versucht sie so zu manipulieren, dass es wieder passt - wenn nicht schon der Datenschutz einer Veröffentlichung engegensteht...

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  #8 (permalink)  
Alt 02.12.2010, 01:59
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Ich hab da noch einen "Schwank" zum Thema:

Wie jedes größere Dorf unterhält auch Kiel eine sogenannte "Job-Börse". Dort kann jeder, egal ob Firma oder Privatmensch Arbeitsangebote melden egal ob er Umzugshelfer braucht, oder jemanden zum Holz schichten. Jedermann (und -frau) kann sich z.B. Samstagsmorgens registrieren und das Los entscheidet, wer welchen Job zugewiesen bekommt. Die Arbeitskräfte sind zumeist in Studentenkreisen zu finden, ABER auch jeder andere der gerade Zeit und Lust hat sich ein paar Euro dazuzuverdienen.

Wie ich aus einer Quelle weiss (Samstagsmorgens 8 Uhr ist einfach nicht meine Zeit - auch wenns mir wieder negativ angehängt wird), fragt dort niemand bei der Registrierung ob der Mensch Student ist, ALGII-Bezieher oder sonstwas. Bekommt man nun bei einer Firma einen Kurzzeitjob ist ja alles papieretechnisch in Butter, damit dieser Zuverdienst gemeldet werden kann - bei Privatpersonen hingegen, die oftmals nicht mal eine Quittung ausstellen wirds hingegen schwierig. JA, ich weiss, den Verdienst dem Amt nicht anzugeben ist ein lupenreiner Betrug - das aber Anzugeben ohne, dass man Nachweise in der Hand hat, zieht aber einen solchen Rattenschwanz an Verwaltungsaufwand nach das sicherlich mindestens einer Seite die Lust vergeht diese Jobbörse legal in Anspruch zu nehmen...

Nennt man das eigentlich Förderung der Schwarzarbeit mit freundlicher Unterstützung der BA?

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  #9 (permalink)  
Alt 04.12.2010, 19:24
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Zitat:
Zitat von Dopamin
Für mich ist das in beiden Fällen ein Betrug an der Gesellschaft.
Dem kann man unmöglich wiedersprechen.

Zitat:
Andererseits hat sich sogar bis hier oben herumgesprochen, dass Dietzenbach wohl nicht der Teil der Gegend mit dem höchsten Anteil an Viel-Steuerzahlern ist - der dürfte immer noch bei/um FFM liegen - schätze ich mal so...
Auweia - wenn sich das bis in den hohen Norden herumspricht ...

Zitat:
"Ungefärbte" Zahlen zu bekommen, dürfte für egal was schwierig werden, denn jeder, der welche veröffentlicht versucht sie so zu manipulieren, dass es wieder passt - wenn nicht schon der Datenschutz einer Veröffentlichung engegensteht...
Yep.
Beschiss gibt es überall.
Blos die Superreichen können das im gigantischen Stil tun.
Insofern sehe ich die Zahlen nicht als derart skandalös an,
wie es viele tun.
Wären die Armen reich, würden sie auch Steuern im großen Stil
hinterziehen. Da sollte man sich keine Illusionen machen


Und von der ersten Seite :
Zitat:
Zitat von Dopamin
Janu, das Wahlvolk, ähem... Stimmvieh soll unterhalten sein, aber bitte mit der richtigen Unterhaltung.
Schon bei den Römern hies es "Brot und Spiele" für das Volk.
Daran hat sich gar nichts geändert und wird sich auch niemals ändern.

Verhindern kann man Missstände niemals, aber man muss versuchen
die Missstände zu deckeln, damit nichts ausufert. Sonst bekommt man ganz schnell russiche Verhältnisse:
http://www.spiegel.de/panorama/justi...731969,00.html
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  #10 (permalink)  
Alt 07.12.2010, 05:01
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Zitat:
Zitat von Tourix Beitrag anzeigen
Dem kann man unmöglich wiedersprechen.
Langsam krich ich Angst...


Zitat:
Zitat von Tourix Beitrag anzeigen
Auweia - wenn sich das bis in den hohen Norden herumspricht ...
Nicht grundlos konnte ich diesen Artikel aus der Zeit nicht anders kommentieren wie mit: liebes JobCenter, ihr wollt NICHT wissen, mit wem ich in Kontakt stehe, glaubts mir mal einfach...


Zitat:
Zitat von Tourix Beitrag anzeigen
Yep.
Beschiss gibt es überall.
Blos die Superreichen können das im gigantischen Stil tun.
Insofern sehe ich die Zahlen nicht als derart skandalös an,
wie es viele tun.
Wären die Armen reich, würden sie auch Steuern im großen Stil
hinterziehen. Da sollte man sich keine Illusionen machen
Ebenso ist es aber Fakt dass "die Armen" nicht *plop* mal eben so ein paar Milliönchen machen UM zu beschubbsen - auch wenn ich davon ausgehe dass der Beschubbserprozentsatz gleich ist - egal in welchem Einkommensbereich man schaut - nur irgendwann ist das Beschubbste pro Einzelfall aus dem Peanutsbereich heraus...

Am besten habens Einkommensmillionäre übrigens in Niedersachen - statistisch gesehen werden sie dort ca. alle 33 Jahre mal vom Steuerprüfer besucht - wenn das nix iss...

Zitat:
Zitat von Tourix Beitrag anzeigen
Und von der ersten Seite :

Schon bei den Römern hies es "Brot und Spiele" für das Volk.
Daran hat sich gar nichts geändert und wird sich auch niemals ändern.

Verhindern kann man Missstände niemals, aber man muss versuchen
die Missstände zu deckeln, damit nichts ausufert. Sonst bekommt man ganz schnell russiche Verhältnisse:
http://www.spiegel.de/panorama/justi...731969,00.html
Vielleicht ist doch eben DAS so politisch gewollt? Natürlich würde das niemand offen zugeben, aber das Verhalten einiger Ex-Spitzenpolitiker lässt tief blicken - obs nu Gas-Gerd oder Leiharbeits-Clementine ist.

Wie schrieb mal wer: Bitte haltet uns nicht für dümmer als wir sind!

Dopamin
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