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Leiharbeit, Gleichstellung und anderes Politikgedönse

Dies ist eine Diskussion zu Leiharbeit, Gleichstellung und anderes Politikgedönse innerhalb des Forums Recht, Politik und Gesellschaft

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  #1 (permalink)  
Alt 07.02.2011, 18:14
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Leiharbeit, Gleichstellung und anderes Politikgedönse

Die Leiharbeit/Zeitarbeit ist wieder in aller Munde. Eigentlich kein Geheimnis: Leiharbeiter werden in Deutschland ausgebeutet, erhalten meist viel weniger Lohn als ein fest Angestellter. So ist so mancher in Vollzeit Berufstätiger tatsächlich noch von staatlicher Hilfe (HartzIV) abhängig. Obwohl in anderen Ländern längst selbstverständlich, wird in Deutschland allen Ernstes noch lang und breit über "Equal Pay" (meine Güte, gibt es keine deutschen Wörter mehr?) diskutiert.

Es ist ja wirklich goldig, wie selbstlos der Staat für die Arbeitgeber bluten möchte. Mit aller Macht wird verhindert, dass Leiharbeiter einen anständigen Lohn erhalten. Und das obwohl der Staat dann drauf zahlen muss! Doppelt und dreifach!

Und eine Frau von der Leyen beschwört doch tatsächlich den bürokratischen Overkill hinauf und fürchtet, dass der Staat den Gewerkschaften ihre Aufgaben abnimmt!

Nee, da dürfte es ja wesentlich dringlicher zu sein, dass man endlich mal eine Frauenquote einführt - so ein Schwachsinn!

Wo leben wir eigentlich? Soziale Ungerechtigkeiten bis zum Abwinken und alles was denen einfällt ist Genderfaschismus.
__________________
Demokratie ist, wenn man sich aussuchen kann, wer einen verarscht. (Hagen Rether)
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  #2 (permalink)  
Alt 08.02.2011, 09:49
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AW: Leiharbeit, Gleichstellung und anderes Politikgedönse

Zitat:
Zitat von 2much Beitrag anzeigen
Leiharbeiter werden in Deutschland ausgebeutet, erhalten meist viel weniger Lohn als ein fest Angestellter.
Angebot und Nachfrage.
Zitat:
Zitat von 2much Beitrag anzeigen
So ist so mancher in Vollzeit Berufstätiger tatsächlich noch von staatlicher Hilfe (HartzIV) abhängig.
Da gibt es genügend Berufe die nicht im Leihgeschäft integriert sind.

Man sollte sich nicht immer nur einseitig auf etwas beziehen. Vielmehr sind es doch die Entleiher die zu solchen Bedingungen beitragen.

Gruß

Pro
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  #3 (permalink)  
Alt 08.02.2011, 10:06
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Zitat:
Zitat von 2much Beitrag anzeigen
Wo leben wir eigentlich? Soziale Ungerechtigkeiten bis zum Abwinken und alles was denen einfällt ist Genderfaschismus.
Wir leben in einem Land, in dem die Politikerkaste nur ein einziges Ziel hat: alle paar Jahre Kreuzchen zu kriegen. Alles andere interessiert nicht.

Aber das weißt Du doch auch. Sich Aufregen ist völlig nutzlos.
__________________
Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.
Albert Einstein

Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden.
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  #4 (permalink)  
Alt 08.02.2011, 10:24
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Zitat:
Zitat von Humungus Beitrag anzeigen
Wir leben in einem Land, in dem die Politikerkaste nur ein einziges Ziel hat: alle paar Jahre Kreuzchen zu kriegen. Alles andere interessiert nicht.
Das ist aber eine bösartige Unterstellung und auch völlig falsch:

Weitere Ziele unserer Politiker sind in der Regel:
  • Mehrung des eigenen Einkommens
  • Sicherung der eigenen Rente
  • Sicherung der eigenen beruflichen Entwicklung nach dem Ende des Mandates
  • Unterstützung der eigenen Parteifreunde
  • Unterstützung durch Lobbyisten
__________________


"Der Abdruck von Fahndungsfotos und Steckbriefen auf Plakaten und in Zeitungen ist ohne die Zustimmung der Abgebildeten und auch der Fotografen oder Zeichner erlaubt."

Gernot Schulz, "Meine Rechte als Urheber"
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  #5 (permalink)  
Alt 08.02.2011, 12:42
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Zitat:
Zitat von Pro Beitrag anzeigen
Angebot und Nachfrage.
Da gibt es genügend Berufe die nicht im Leihgeschäft integriert sind.
Stimmt. Auch ein Unding sind die Löhne in der Gastronomie. Und komischerweise merke ich von den Hungerlöhnen gar nichts mehr, wenn ich irgendwo essen gehe.

Angebot und Nachfrage... toller Witz. Natürlich ist die Nachfrage riesig, wenn man sich das Personal gar nicht erst ans Bein binden muss und dabei auch noch satt Geld spart!

Zitat:
Zitat von Pro Beitrag anzeigen
Man sollte sich nicht immer nur einseitig auf etwas beziehen. Vielmehr sind es doch die Entleiher die zu solchen Bedingungen beitragen.
Naja und? Deswegen braucht es ja Gesetze. Damit der Mörder, der ja für den Tod eines Menschen verantwortlich ist, zur Rechenschaft gezogen werden kann.

Ich rege mich ja nicht einmal über diese himmelschreienden Ungerechtigkeiten auf, die all zu oft als "Sozialneid" abgetan werden (zur Info: mir geht's gut!). Aber es kann ja wohl nicht sein, dass man sowas hinnimmt und andererseits eine Frauenquote fordert! Meine Güte, Herr lass Hirn vom Himmel regnen! Diese bis zur Abartigkeit betriebene Gleichstellungspolitik ist ja nun wirklich der hinterletzte Käse.
Aber wenn erst der letzte "Ureinwohner" ausgestorben ist, dann wollen sich die Feministinnen wahrscheinlich klonen.
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  #6 (permalink)  
Alt 08.02.2011, 15:17
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AW: Leiharbeit, Gleichstellung und anderes Politikgedönse

Zitat:
Zitat von 2much
...Genderfaschismus.
naja, ganz klein bisschen unsachlich bist du bei diesem thema aber auch immer. was genau is denn der "faschismus"? mir is halt nicht klar, was das problem is...


Zitat:
Zitat von 2much Beitrag anzeigen
Diese bis zur Abartigkeit betriebene Gleichstellungspolitik ist ja nun wirklich der hinterletzte Käse.
nö!

Zitat:
Aber wenn erst der letzte "Ureinwohner" ausgestorben ist, dann wollen sich die Feministinnen wahrscheinlich klonen.
ich glaub, es geht gar nicht ums "auszurotten". warum denn auch?

wer sind eigentlich "die feministinnen"? is ja bisschen dein lieblingsthema, hab ich schon gemerkt. aber wer soll das sein? also ich würd es gern verstehen, komme aber nich dahinter...
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  #7 (permalink)  
Alt 08.02.2011, 17:29
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AW: Leiharbeit, Gleichstellung und anderes Politikgedönse

Zitat:
Zitat von zeiten Beitrag anzeigen
naja, ganz klein bisschen unsachlich bist du bei diesem thema aber auch immer. was genau is denn der "faschismus"? mir is halt nicht klar, was das problem is...
Habe ich dir schon mal erklärt. Man schafft keine Gleichheit durch Zwang. Aber du hast recht, der Begriff Genderkommunismus passt viel besser. Der Kommunismus hat übrigens auch nicht funktioniert. Und wie auch beim Kommunismus ist es müßig mit den Anhängern zu diskutieren.

Ich diskutiere in aller Regel nicht mit Nationalsozialisten, Kommunisten, Feministen oder Veganern. Das ist Zeitverschwendung.

Zitat:
Zitat von zeiten Beitrag anzeigen
wer sind eigentlich "die feministinnen"? is ja bisschen dein lieblingsthema, hab ich schon gemerkt. aber wer soll das sein? also ich würd es gern verstehen, komme aber nich dahinter...
Die Feministinnen sind meine Lieblingsschublade für eine ganze Reihe mehr oder weniger bekloppter Strömungen. Da kommt rein, wer feministische Linguistik fordert oder auch wer (ungerechte!) "Gleichstellungs"-Politik verteidigt. Feministinnen sind in aller Regel ideologisch verblendet, sonst wären sie keine. Diese Feministinnen sind Gift für die Gesellschaft, denn sie stacheln zum Hass auf. Das Beste Beispiel ist doch die Schwarzer. Es gibt aber etliche andere Beispiele. Zum Beispiel in der Piratenpartei war das mal ein Thema, natürlich was das ein angezettelter Streit von ein paar Feministinnen (vormals Grüne).

Und jetzt willst du mir womöglich erzählen, dass es weit dringender sei, die Frauenquote einzuführen, den Duden per Gesetz zu ändern und was für ein Käse noch? Aber wenn es um gerechte Entlohnung geht, dann schieben wir die Verantwortung schön auf die Gewerkschaften? Das kann doch wohl nicht dein Ernst sein!
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  #8 (permalink)  
Alt 08.02.2011, 19:03
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Zitat:
Zitat von 2much Beitrag anzeigen
Habe ich dir schon mal erklärt. Man schafft keine Gleichheit durch Zwang.
naja, aber unsere anderen gesetze könntest du ja auch als "zwang" bezeichnen. jedes gesetz is ja im grunde ein zwang. du sollst deinen nächsten nicht schlagen und das is ja auch zwang. war ja auch mal anders. früher mal, was weiß ich leibeigenschaft und so. da war es ja auch normal, dass halt menschen geschlagen wurden und dann kam der kaiser oder wer auch immer mit irgendwelchen gesetzen, weil man wohl meinte, dass es doch nicht so gut is.

mir is halt nicht klar, was nun ein quotengesetz (oder wo rüber reden wir grad?) so furchtbarer zwang is? wenn sie an stelle dessen ein mindestlohngesetz machen würden, würdest du doch begeistert sein, blos zwang wär es ja auch....?

also ich weiß halt immer noch nicht, was genau das problem ist. es gäb dann zwangsweise mehr frauen in führungspositionen... was wäre jetzt so furchtbar daran?

Zitat:
Der Kommunismus hat übrigens auch nicht funktioniert.
ähm... zumindest was die frauenquote betrifft, hat er gut funktioniert. geh mal nach polen und russland, rumänien. du hast deutlich mehr frauen in fürhungspositionen als hier. da is es relativ normal, dass ne frau nen betrieb leitet... (gut, die männer sind da ja auch meist besoffen.)


Zitat:
Die Feministinnen sind meine Lieblingsschublade für eine ganze Reihe mehr oder weniger bekloppter Strömungen. Da kommt rein, wer feministische Linguistik fordert
was ist feministische linguistik? du meinst die leute die anwältinnen und anwälte beide ansprechen? oder die der einfachheit halber die anwälte ganz weg lassen? hälst du mich für ne feministin?


Zitat:
oder auch wer (ungerechte!) "Gleichstellungs"-Politik verteidigt.
was is das ungerechte und wem gegenüber ungerecht...? ich weiß ehrlich gesgat, nicht so genau was du meinst, was ungerecht is.


Zitat:
Das Beste Beispiel ist doch die Schwarzer.
offen gesagt, hatte ich nicht mal gewußt, dass sie noch lebt, bevor ich deine beiträge hier gelesen hab.
was alice schwarzer betrifft, hast du aber vermutlich recht. ich bin da nicht auf dem laufenden...


Zitat:
Und jetzt willst du mir womöglich erzählen, dass es weit dringender sei, die Frauenquote einzuführen,
ich?

ich hab keine ahnung, was dringender is. aber blos weil sie das mir der gerechte entlohnung sowieso nicht hinkriegen, is ja ne frauenquote nicht automatisch schlecht. noch schlechter fänd ich, wenn sie nichtmal ne fauenquote hinkriegten (wo ich ehrlich gesagt nämlich noch gar nicht dran glaub, dass sie es hinkriegen...).


Zitat:
den Duden per Gesetz zu ändern und was für ein Käse noch?
hm...?was sollte man/frau() daran ändern...? die sprache kann doch jede benutzen wie sie will...


Zitat:
Aber wenn es um gerechte Entlohnung geht, dann schieben wir die Verantwortung schön auf die Gewerkschaften?
naja, ehrlich gesagt, glaub ich, dass das einfach blos zwei verschiedene themen sind. wahrscheinlich lässt sich ne frauenquote einfahcer einführen, als ne "gerechte" entlohnung. ich dachte, du hast was gegen kommunismus? is das dann bei entlohnung anders?

Zitat:
Das kann doch wohl nicht dein Ernst sein!
ehrlich gesagt, glaub ich, mir is das ganze weit weniger ernst als dir...

mir ist halt die ungerechtigkeit nich klar, was halt so schlecht an der frauenquote sein sollte? das will mir nicht so ganz in den kopf...
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  #9 (permalink)  
Alt 09.02.2011, 03:21
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Zitat:
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ich hab keine ahnung
Das scheint das Problem zu sein. Was weißt du denn überhaupt über die angesprochenen Themen? Scheinbar nicht viel.

Was soll daran positiv sein, wenn jemand nur aufgrund seines Geschlechts auf einen bestimmten Posten kommt? Denn darauf läuft Gleichstellung hinaus. Ach nicht einmal: denn Gleichstellung heißt nur so, in Wahrheit ist es lediglich eine reine Frauenförderung. Schau mal ins Gesetz.

Im Kommunismus hatte man also mehr Frauen in Führungspositionen? Wie ich hörte gab es da auch keine Arbeitslosen. Ist das ein Grund wieder den Kommunismus einzuführen? Wohl kaum. Gleichstellung ist lediglich ein Luxus, denn sich westliche Staaten erlauben, während andere Länder uns wirtschaftlich langsam überholen. Und da manche sich immer benachteiligt fühlen werden eine Wurst ohne Ende.

Im übrigen wird alles vernachlässigt, was nicht in das klassische Raster passt, z.B. Transgender. Das ist zwar nur ein verschwindend kleiner Teil der Bevölkerung, aber diese Minderheiten werden völlig unterdrückt.
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  #10 (permalink)  
Alt 09.02.2011, 08:40
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Zitat:
Zitat von 2much Beitrag anzeigen
Auch ein Unding sind die Löhne in der Gastronomie.
Die verdienen ja noch ganz gut. Was aber ist mit dem Friseurhandwerk oder den Floristen, die verdienen wenig!!!!!
Zitat:
Zitat von 2much Beitrag anzeigen
Angebot und Nachfrage... toller Witz.
Realität.
Zitat:
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Natürlich ist die Nachfrage riesig, wenn man sich das Personal gar nicht erst ans Bein binden muss und dabei auch noch satt Geld spart!
Das leigt dann wieder am TzBfG und dem KSchG.
Zitat:
Zitat von 2much Beitrag anzeigen
Diese bis zur Abartigkeit betriebene Gleichstellungspolitik ist ja nun wirklich der hinterletzte Käse.
Bei der nächsten Landtagswahl sowie der Bundestagswahl kannst du ja deine Stimme abgeben. Gehst du wählen?

Gruß

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