Dies ist eine Diskussion zu Hygienekatastrophe im Krankenhaus innerhalb des Forums Recht, Politik und Gesellschaft
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| Hygienekatastrophe im Krankenhaus http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...niken-1.972122 Was mich nur wundert: warum sind die anderen Krankenhäuser noch offen? Es ist ein offenes Geheimnis, dass Krankenhäuser Hygienekatastrophen sind, Hygienepläne nicht eingehalten werden sofern überhaupt vorhanden, Ärzte kein Hygieneverständnis haben und das Putzpersonal nicht entsprechend instruiert wird. Wer einen KH-Arzt findet, der sich zwischen zwei Patienten die Hände wäscht und desinfiziert, der kann sich glücklich schätzen. Denn die Regel ist das nicht. Erschreckenderweise sind es - neben der KH-Leitung - gerade die Ärzte, die hauptverantwortlich für hygienische Missstände sind. Gar nicht selten: ein Patient wird mit einer Lappalie (gebrochener Arm o.ä.) eingeliefert und fängt sich während des KH-Aufenthaltes einen multiresistenten Keim an und wird dadurch herzkrank und dauerhaft auf Medikamente angewiesen sein. Ich mutmaße mal, dass die Verantwortlichen in über 80% der Fälle nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Unter anderem auch, weil die eine Krähe der anderen kein Auge aushackt. Sprich, die Verantwortlichen werden von ihren Kollegen auch noch gedeckt. Die KH-Leitung versucht natürlich sowieso solche Vorfälle zu vertuschen. Mal abgesehen davon, dass diese Zustände unhaltbar sind, sollte man auch mal über die Kosten nachdenken, die so entstehen. Vielleicht sollte man mal den richtigen Leuten ordentlich in den Hintern treten!
__________________ Demokratie ist, wenn man sich aussuchen kann, wer einen verarscht. (Hagen Rether) |
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| AW: Hygienekatastrophe im Krankenhaus Zitat:
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Dass es Mängel gibt, ist klar, aber derart verallgemeinernd muss man es nicht darstellen. Zitat:
__________________ Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz. Albert Einstein Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden. |
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| AW: Hygienekatastrophe im Krankenhaus Zitat:
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Ich kenne bzw kannte persönlich Opfer. Es dauerte in einem Fall ca. 6 Jahre bis das KH zugegeben hat verantwortlich zu sein. Und das vor allem, weil keiner was sagen wollte. Der Korpsgeist scheint da ebenso vorhanden zu sein wie auch bei der Polizei. Ich sage keinesfalls, dass alle Ärzte so sind, ebensowenig wie alle Polizisten so sind.
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| AW: Hygienekatastrophe im Krankenhaus das ist doch nur die eine seite der hygiene-medallie. ich hatte das zweifelhafte glück, in den letzten jahren mehrere krankenhausaufenthalte in verschiedenen häusern zu überleben bzw als besucher von "patientenkollegen" solche örtlichkeiten aufzusuchen. was mir aufgefallen ist: in keinem der häuser wurde jemals eine türklinke abgewischt geschweige denn desinfiziert (weder klo- noch zimmertür !) ...und das stets auf der chirurgischen abt. spender mit hand-desinfektionslösungen hängen jetzt überall rum (die firma ist wegen dem profit zu beneiden)- aber die nutzung durch patienten ist minimal - da kommt es auf die paar anderen keime auch nicht mehr an
__________________ ----------------------------------------------------------- Codex Hammurap(b)i (1728-1686 v.Chr.) § 218: Wenn ein Arzt einem Menschen eine schwere Wunde mit dem Bronzemesser beibringt und den Tod des Menschen herbeiführt, so soll man ihm (dem Arzt) die Hand abschneiden. |
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| AW: Hygienekatastrophe im Krankenhaus Wer weiß, was da schiefgelaufen ist...die Siebe kriegen einen Farbindikator, und regelmäßig werden Sporentests gemacht. Große Steris haben eine Selbstkontrolle. Aber ich weiß bisher nicht einmal genau, was los ist. Komischerweise brauchen die komplett neue Siebe. Das kommt nicht durch einen Hygienemangel, denn dann könnte man den Steri reparieren (oder die Siebe zu einem anderen Haus fahren) und die Sachen einfach neu sterilisieren. Die Siebe scheinen aber zerstört zu sein. Das kann im Rahmen eines Steriprozesses kaum passieren, nur, wenn zuviel alkalische Reinigungslösung genommen wurde und die Instrumentenoberflächen quasi verbrannt sind. Zitat:
Zitat:
Korpsgeist ist natürlich vorhanden, und Fehler werden vertuscht. Das hängt mit vielen Dingen zusammen, auch beispielsweise damit, dass die Bevölkerung auf Kunstfehler absolut allergisch reagiert und das Krankenhaus abstraft. Bei allen Seiten muss ein Umdenkungsprozess stattfinden, damit offen über Mängel geredet werden kann. Zitat:
Das Abwischen von Türklinken ist nur dann regelmäßig indiziert, wenn Kontakt mit infektiösem Material besteht. Oder willst Du jedes Mal, wenn jemand zur Tür reinkommt, nach ihm wischen? Also: Klinkenreinigung bei der normalen Raumreinigung. PS: Zitat:
PPS: Zitat:
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| AW: Hygienekatastrophe im Krankenhaus Zitat:
Zitat:
Menschliches Versagen kommt natürlich häufig vor. Umso wichtiger sind Hygienepläne, deren Kontrolle und vielleicht ein Hygienebeauftragter. Beim Putzpersonal sollte man vielleicht auch nicht gerade die billigste Variante wählen. Zumindest sollten die Deutsch (wahlweise auch Englisch) verstehen und gewissenhaft arbeiten.
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| AW: Hygienekatastrophe im Krankenhaus Kupfer würde ich nicht gerade empfehlen, weil das oxydiert, und im Klinikbereich sind eine ganze Menge Aldehyde (Bodenreinigung) und Alkohole (Desinfektion) unterwegs. Edelstahl oder Ähnliches geht auch. Aber prinzipiell ist das Material egal, wenn alle die Hygieneregeln einhalten. Hier im Beispiel München scheinen die im Steri massiv geschlampt zu haben. Hygienepläne, einen -beauftragten und das ganze Gedöns haben alle. Aber das ist wertlos, weil so mancher Hygienebeauftragter (ich habe es selber erlebt) nach der Pfeife des Chefarztes tanzt, oder nach der des Verwaltungschefs. Das Wichtigste (und da hilft kein Plan und kein Beauftragter) ist eine gute Ausbildung, vernünftige Bezahlung, vernünftige Arbeitszeiten, keine Überlastung und: Nachdenken des Personals. Und wers nicht rafft fliegt. Ganz einfach. Gilt auch für die Putzfrauen, klar.
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| AW: Hygienekatastrophe im Krankenhaus @humi: ich wollte (dir) nahe bringen, dass ich oder meine leidensgenossen NIE eine putzfrau oder sonstige person beim putzen einer klinke gesehen habe !!!! kupferklinken wären nicht schlecht, es gibt banden, die sich auf das klauen von gullideckeln spezialisiert haben, - kupfertürklinken aus krankenhäusern wären mit sicherheit auch ein lohnendes geschäft
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| AW: Hygienekatastrophe im Krankenhaus Zitat:
Zitat:
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| AW: Hygienekatastrophe im Krankenhaus Da gebe ich dir vollumfänglich recht! Das sollte natürlich längst so sein, aber tatsächlich ist es Zukunftsmusik. Und die wird es angesichts leerer Kassen wohl auch bleiben.
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