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Hartz-IV-Schüler fühlen sich zu Ausbildung gedrängt

Dies ist eine Diskussion zu Hartz-IV-Schüler fühlen sich zu Ausbildung gedrängt innerhalb des Forums Recht, Politik und Gesellschaft

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  #1 (permalink)  
Alt 27.07.2010, 16:23
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Hartz-IV-Schüler fühlen sich zu Ausbildung gedrängt

Hallo,

irgendwie kann ich es kaum glauben, träume ich ?
Das fand ich im Spiegel:

"Wie weit dürfen Jobcenter gehen? Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen kontrollieren sie die Zeugnisse von Schülern mit Hartz-IV-Eltern - und drohen mit Sanktionen, teils ohne Rechtsgrundlage. 16-Jährige fühlen sich bedrängt, eine Ausbildung zu beginnen. Dabei wollen sie weiter zur Schule gehen."

mehr hier
http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...707608,00.html

In einem Fall sollte eine Schülerin eine Ausbildungsstelle annehmen, statt Gymnasium + Studium.


Grüsse
Dieter
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  #2 (permalink)  
Alt 02.08.2010, 08:31
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AW: Hartz-IV-Schüler fühlen sich zu Ausbildung gedrängt

Ja, das ist auch schon eine Frechheit...

Zitat:
könnte den Realschulabschluss genauso ausgelassen feiern wie ihre Klassenkameraden - wäre da nicht der Ärger mit der Arbeitsagentur.
Da hindert die Argentur das Mädel am Feiern und Saufen, weil sie Leistung fordert...

Zitat:
Jenny fürchtete, dass die Behörde anhand der Noten ihren Werdegang planen wollte. Sie verweigerte die Zeugnisvorlage.
Ist doch alles spitze.
Dann verweigert "SIE" eben Ihre Zeugnisvorlager.

Vieleicht ist die Dame als bedauerlicher Einzelfall auch grade mal der Falsche Addressat solcher Aktionen, aber, ich denke für 90% der Kinder aus Hartz IV Haushalten ist die Maßnahme schon ganz passend...

Man könnte ja auch über die anderen berichten, das würde dann vieleicht so aussehen...

Das ist Kevin.
Kevin kommt aus einer typischen Hartz IV Familie.
Die Mutter ist Hausfrau und Mutter, verbringt den Tag mit rauchen, kaffetrinken und schaut Frühstücksfernsehen.
Kevin geht zur Schule, manchmal, denn Lust hat er dazu nicht. Am liebsten sitzt er vorm Computer und wenn er etwas Geld hat, versäuft er es mit seinen Freunden im Stadtpark. Noten sind Kevin egal, denn Kevin weis sowieso nicht, wofür die gut sein sollen. Was Kevin nach der Schule machen will, weis er auch nicht, da es ihm viel zu anstrengend und unbequem ist, sich darüber Gedanken zu machen.
Er liegt lieber auf der Couch, wie sein Vater das schon seid 20 Jahren macht und wie sein Großvater dies auch tut. Geld? Das kommt vom Staat.

Das ging so lange gut, bis er plötzlich Post vom Amt bekam. Nun wollen sie, dass er seine Noten vorlegt, sich um einen Ausbildungsplatz kümmert, etc. weil sonst kein Geld mehr vom Staat kommt.
Kevin fühlt sich jetzt total angepisst, weil er seinen faulen ***** doch tatsächlich mal bewegen muss...


Dieser Beitrag ist NICHT dazu geeignet, das Typische Leben von Hartz IV Kindern zu beleuchten, sondern soll nur einen Einzelfall aufzeigen, sowie auch der Spiegelartikel nur einen Einzelfall zeigt. Aber, einen Einzelfall, den es sicher gibt, und für welchen auch genannte Maßnahmen passend sind.
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  #3 (permalink)  
Alt 02.08.2010, 15:15
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AW: Hartz-IV-Schüler fühlen sich zu Ausbildung gedrängt

Zitat:
Zitat von Mark-RE Beitrag anzeigen
Da hindert die Argentur das Mädel am Feiern und Saufen, weil sie Leistung fordert...
In welcher schwarz-weiß gemalten Märchenwelt lebst du denn?
Zitat:
Vieleicht ist die Dame als bedauerlicher Einzelfall auch grade mal der Falsche Addressat solcher Aktionen, aber, ich denke für 90% der Kinder aus Hartz IV Haushalten ist die Maßnahme schon ganz passend...
Über Stammtischniveau schaffst du es heute aber nicht?

Zitat:
Das ist Kevin.
Kevin kommt aus einer typischen Hartz IV Familie.
Die Mutter ist Hausfrau und Mutter, verbringt den Tag mit rauchen, kaffetrinken und schaut Frühstücksfernsehen.
Kevin geht zur Schule, manchmal, denn Lust hat er dazu nicht. Am liebsten sitzt er vorm Computer und wenn er etwas Geld hat, versäuft er es mit seinen Freunden im Stadtpark. Noten sind Kevin egal, denn Kevin weis sowieso nicht, wofür die gut sein sollen. Was Kevin nach der Schule machen will, weis er auch nicht, da es ihm viel zu anstrengend und unbequem ist, sich darüber Gedanken zu machen.
Er liegt lieber auf der Couch, wie sein Vater das schon seid 20 Jahren macht und wie sein Großvater dies auch tut. Geld? Das kommt vom Staat.

Das ging so lange gut, bis er plötzlich Post vom Amt bekam. Nun wollen sie, dass er seine Noten vorlegt, sich um einen Ausbildungsplatz kümmert, etc. weil sonst kein Geld mehr vom Staat kommt.
Kevin fühlt sich jetzt total angepisst, weil er seinen faulen ***** doch tatsächlich mal bewegen muss...
DU guckst eindeutig zuviel Privatfernsehen! Oder kann man dumme Vorurteile nun bei QVC bestellen?

Demnächst sollen Hartz-IV-Empfänger am besten noch ihre Organe verkaufen, bevor sie dem Steuerzahler auf der Tasche liegen, ja? Oder wie wäre es mit Arbeit im Steinbruch bis zum Tod? Kommt den Staat sicherlich billiger. Hatten wir ja mal, ging auch eine zeitlang gut.

So, und jetzt mal Kopf einschalten! Es ist durchaus möglich, das die Eltern Hartz-IV empfangen und das Kind NICHT dämlich, gestört oder faul ist! Es ist ebenfalls durchaus möglich, dass die Zukunft des Kindes schon längst von eben diesem geplant und gesichert war. So gibt es nämlich auch schulische Ausbildungsgänge, die in einem Abschluss münden. Und das war auch in zumindest einem Fall so, der durch die Presse ging.

Und es geht den Staat einen Sch.eiß an, welchen Beruf sich der einzelne aussucht! Guckst du Grundgesetz!

Diese widerliche, wohl sehr deutsche Art sich mit dummen und dümmsten Vorurteilen gerüstet über den Feind herzumachen ruft Übelkeit hervor. Deja vu ...
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Alt 02.08.2010, 18:44
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AW: Hartz-IV-Schüler fühlen sich zu Ausbildung gedrängt

Zitat:
Zitat von Gunther07 Beitrag anzeigen
Hallo,

irgendwie kann ich es kaum glauben, träume ich ?
Das fand ich im Spiegel:

"Wie weit dürfen Jobcenter gehen? Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen kontrollieren sie die Zeugnisse von Schülern mit Hartz-IV-Eltern - und drohen mit Sanktionen, teils ohne Rechtsgrundlage. 16-Jährige fühlen sich bedrängt, eine Ausbildung zu beginnen. Dabei wollen sie weiter zur Schule gehen."

mehr hier
http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...707608,00.html

In einem Fall sollte eine Schülerin eine Ausbildungsstelle annehmen, statt Gymnasium + Studium.

Grüsse
Dieter
Herzlich willkommen im Alltag von Kunden diverser ARGEn/JobCenter. Aber kann ja alles gar nicht angehen - alles an den Haaren herbeigezogene Einzelfälle...

Das habe ich schon vor ca 2 Jahren mal per Mail von der damals noch nicht insolventen BAG-SHI bekommen:
Zitat:
In Kiel wurden 15-jährigen SchülerInnen, die noch 3-4 Jahre bis zum Abitur auf Gymnasium gehen werden, Eingliederungsvereinbarungen zugeschickt. Sie und die Erziehungsberechtigten wurden aufgefordert, diese Eingliederungsvereinbarung unterschrieben ans Amt zurück zu senden. In einem Begleitschreiben an die Erziehungsberechtigen wurde als Begründung angeführt, die Eingliederungsvereinbarung erfolge zum Wohle der Jugendlichen zwecks rechtzeitiger Betreuung. Ein Gespräch mit dem Jugendlichen und/oder dem Erziehungsberechtigten fand vorher nicht statt.

In der Eingliederungsvereinbarung werden die Jugendlichen nicht nur verpflichtet, halbjährlich eine Schulbescheinigung einz reichen, was schon immer Voraussetzung für den Bezug von Leistungen war. Sie sollen sich auch alle 6 Monate beim Jobcenter zu zu einem persönlichen Gespräche melden. Dabei enthält die Eingliederungsvereinbarung das volle Spektrum der Sanktionsandrohungen.

Auf Anfrage begründete die ARGE die Maßnahme damit, dass Jugendliche aus Alg-2-Familien nicht rechtzeitig mit der Berufsplanung beginnen würden. Bei den bisher bekanntgewordenen Fällen in Kiel waren aber weder die Jugendlichen noch deren Eltern "Problemfälle", sondern letztere lediglich länger als ein Jahr erwerbslos. Dies ist nicht nur diskriminierend, sondern wirft auch familiäre Probleme auf. Außerdem bedeutet es ein Eingriff in die Erziehung durch die Eltern.

Das SGB II fordert zwar eine Eingliederungsvereinbarung mit jedem
Erwerbsfähigen, der Leistungen erhält. In den Durchführungshinweisen weißt die Bundesagentur für Arbeit aber ausdrücklich darauf hin, dass SchülerInnen vom Abschluß einer EinV ausgenommen sind. Eine Aktivierung sei "nicht zumutbar bzw. erforderlich".
Damit kam der Anwalt meines Vertrauens damals zu einem Kurzauftritt bei WISO - in Dresden wurde dasselbe eine zeitlang auch versucht - nach dem dieser Sachverhalt kurz durch die Medien geisterte haben sich die Verantwortlichen der ARGEn/JobCenter wohl doch besonnen, aber ich bin zu wenig in der Szene unterwegs um den Finger auf aktuellen Blüten zu haben.

Ich finde ja die aktuellen Diskussionen zur Regelsatzhöhe fast amüsant - die Uhr tickt...

Dopamin
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Ein denkbar schlechter Tag im Sozialstaat Deutschland

Dienen die Gesetze den Menschen, oder die Menschen den Gesetzen?
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  #5 (permalink)  
Alt 02.08.2010, 18:45
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AW: Hartz-IV-Schüler fühlen sich zu Ausbildung gedrängt

Zitat:
Zitat von Mark-RE Beitrag anzeigen
Da hindert die Argentur das Mädel am Feiern und Saufen, weil sie Leistung fordert...
Fordert die Agentur ebend nicht.
Die Schülerin mit dem Notendurchnitt 1.6 ( immerhin gut bis sehr gut ) hat von sich selbst Leistung gefordert.
In Zukunft will sie auch Leistung von sich fordern.
Gymnasium und Studium ist eher kaum Herumfaulenzen und Saufen.

Damit könnte die Schülerin aus dem Schema der Eltern ausbrechen und hätte mit einer sehr guten Qualifikation recht gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Forderung vom Arbeitsamt würde eher so aussehen "Gymnasium und Studium geplant, wie sieht es mit einer Promotion aus ?".

Aber das würde aus dem Rahmen unseres Kastensystems sprengen.


Übrigends haben bei uns Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen mittlerweile weniger Chancen als Kinder als sozial schwachen Verhältnissen in der USA !
In der USA sind die Chancen der oben genannten bekanntlich aussergewöhnlich schlecht.
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  #6 (permalink)  
Alt 02.08.2010, 19:50
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AW: Hartz-IV-Schüler fühlen sich zu Ausbildung gedrängt

Zitat:
Zitat von Gunther07 Beitrag anzeigen
Damit könnte die Schülerin aus dem Schema der Eltern ausbrechen und hätte mit einer sehr guten Qualifikation recht gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Deswegen gehören auch Studiengebühren abgeschafft. Kinder aus ärmeren Schichten haben erwiesenermaßen einen schlechteren Zugang zur Bildung und demzufolge auch zu guten, befriedigenden und gut entlohnten Positionen. Dabei kann Deutschland es sich überhaupt nicht leisten dieses Potenzial zu verschenken. Das wahre Kapital sind die Menschen. Man muss es nur nutzen.

Zitat:
Forderung vom Arbeitsamt würde eher so aussehen "Gymnasium und Studium geplant, wie sieht es mit einer Promotion aus ?".
Nach Diplom oder Bachelor hat derjenige einen Berufsabschluss. Da ist also dann Sense.

Leider glauben wieder immer mehr Leute an den faulen, arbeitsscheuen Schmarotzer. Den gibt es sicherlich auch, aber es ist eben längst nicht jeder ein Schmarotzer. Auch nicht 90% wie Mark-RE offenbar meint.

Ebenso wie die Todesstrafe wenig geeignet ist Morde zu verhindern, sind die teils harten Sanktionen gegen Arbeitslose kaum dazu geeignet diese wieder in Beschäftigung zu bringen. Im Gegenteil. Das Ziel ist aber ja auch eigentlich ein ganz anderes: die Löhne müssen runter!

Und unsere Herren Politiker sind allesamt - quer durch alle Parteien - unfähig das zu tun, was nötig wäre. Es ist ein Fehler in unserem politischen System, weil Politiker höchstens bis zur nächsten Wahl denken, weil sie langfristig Verhängnisvolles gekonnt ignorieren und die kurzfristigen Vorteile anpreisen. Die Renten sind sicher und die Staatsverschuldung doch kein Problem, wenn es etwas Gutem dient.

Entweder ändert sich unser politisches System oder es wird irgendwann durch ein neues ersetzt. Wir brauchen eine Politik der Vernunft, die auch langfristig denkt. Unsere Demokratie kann das offenbar so nicht leisten, denn noch nie wurde in Deutschland wirklich langfristig gedacht. Die Mehrheit zählt. Und das sind jetzt z.B. sehr viele ältere Menschen, für die man ja auch extra eine Rentengarantie eingeführt hat. Ich sehe schwarz für Deutschland. Bestenfalls verschmilzt es vollständig mit Europa. Besser als eine totalitäre Regierung wäre das allemal.
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  #7 (permalink)  
Alt 02.08.2010, 20:14
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AW: Hartz-IV-Schüler fühlen sich zu Ausbildung gedrängt

Zitat:
Zitat von Gunther07 Beitrag anzeigen
Übrigends haben bei uns Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen mittlerweile weniger Chancen als Kinder als sozial schwachen Verhältnissen in der USA !
In der USA sind die Chancen der oben genannten bekanntlich aussergewöhnlich schlecht.
[ironie]Alles nur linkes Geschwätz![/irnoie]

Vielleicht sehen wir das wirklich alles viel zu negativ und was passiert wird eine selbsterfüllende Prophezeiung - ber ich sehe es auch so, dass dieses Land/Staat vor die Wand gefahren wird (nicht erst seit gestern) und kein Entscheidungsträger wirklich (auch nicht die in der Opposition vertretenen) an der Änderung interessiert ist...

Also was tun?

Dopamin
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  #8 (permalink)  
Alt 02.08.2010, 21:30
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AW: Hartz-IV-Schüler fühlen sich zu Ausbildung gedrängt

Aus meiner Sicht ist das wieder mal eine Maßnahme der ARGE um möglichst viel der unbeliebten Kundschaft loszuwerden. Keine Fürsorge, kein Fordern von Leistung. Da werden Menschen einfach nur als Kosten angesehen, die wegrationalisiert werden müssen, bestenfalls verwaltet werden. Viele (Ältere, Kranke) werden jedoch nie wieder eine Anstellung kriegen, mit der sie ohne staatliche Hilfe die Familie ernähren können.
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  #9 (permalink)  
Alt 02.08.2010, 21:31
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AW: Hartz-IV-Schüler fühlen sich zu Ausbildung gedrängt

Zitat:
Zitat von Dopamin Beitrag anzeigen
Also was tun?
- kandidieren
- eine revolution anzetteln
- hoffen noch rechzeitig vorher zu sterben (mein Favorit)
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  #10 (permalink)  
Alt 02.08.2010, 21:32
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Zitat:
Zitat von 2much Beitrag anzeigen
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Sonst kommen wir genau dort hin:

"Das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat ausgerechnet, dass bereits in vier Jahren rund 220.000 Ingenieure, Techniker und Naturwissenschaftler fehlen werden. Der Ingenieursverband VDI beklagt bereits heute eine Lücke von 36.000 Fachkräften. "

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...709704,00.html

Die Forderungen nützen aber nichts, wenn wir so unattraktiv ( Gehälter + Soziale Bedingungen ) sind, so daß allein 30.000 IT Ingenieuere pro Jahr aus Deutschland abwandern.
Das ist wie eine Tasse die ein Loch hat. Man kann nachgiessen so viel man will, die Tasse ist nie voll.
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