Dies ist eine Diskussion zu Google Street View innerhalb des Forums Recht, Politik und Gesellschaft
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| Google Street View Völlig dreist erscheint mir dagegen der Versuch einiger Kommunen, Geld für das Abfotografieren ihrer Straßenzüge zu nehmen. Nicht, dass Google nicht das nötige Kleingeld hätte. Aber sollte man da nicht eher eine einheitliche Lösung finden? Wo seht ihr mögliche Einwände gegen das Projekt? Wo seht ihr dagegen kein Problem? |
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| AW: Google Street View Das ganze wird im Gegensatz zu privaten Fotos veröfentlicht. Daher halte ich ein gewisses Mindestmaß an Datenschutz schon für notwendig (wie z. B. verpixelung von Kennzeichen). Für Städte, die für das Filmen Geld wollen, sehe ich keinerlei rechtliche Grundlagen. |
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| AW: Google Street View Zitat:
Und demnach stellt es kein Problem dar, Straßenzüge zu fotografieren und zu veröffentlichen: Zitat:
Zitat:
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| AW: Google Street View ME dreht sich die ganze Sache doch wohl eher um die Rechte der abgelichteten Personen- also hier das Recht der informationellen Selbstbestimmung. Da ist auch mit der Schranke der Panoramafreiheit nix zu machen, da das UrhG ja eben nur geistiges Eigentum schützt. Durch das Verpixeln mag das ja vll. ok sein, aber allein schon die Möglichkeit, was google mit den ganzen Daten machen könnte, lässt einem doch sicherlich Bauchschmerzen verursachen. Das Gemeinden Kapital daraus schlagen wollen finde ich nicht weiter tragisch. Sollen si doch machen. Nur fällt mir dazu auch keine Grundlage ein. Straßensondernutzung kommt aber recht gut. |
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| AW: Google Street View Zitat:
Prinzipiell sehe ich das auch nicht unbedingt positiv, wenn ein kommerzielles Unternehmen derartig viele Daten sammelt. Hier soll es aber ja nur um Street View gehen. Außerdem darf man nicht vergessen, dass der Staat oder die Kommunen diese Aufgaben weder erfüllen können. Dank Google haben wir heute ein Geoinformationssystem, das für jedermann kostenlos zugänglich ist. |
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| AW: Google Street View "Dank der Entwicklung der Atombombe haben wir heute Kernkraftwerke." Das eine hat ja mit dem anderen nix zu tun. Ich meine, es ist ja bis jetz scheinbar nicht verboten was google da macht. Trotzdem hat man damit Bauchschmerzen (ein früherer AG-Leiter würde sagen "da juckt mir der Verfassungswirbel"). Das ist jetzt die eine Sache. Die andere Sache ist die, dass die Kommune an dem Erfolg googles partizipieren wollen und aus einem "Jedermannrecht", wie wild Fotos zu schießen, eine juristische Besonderheit machen wollen. Ich persönlich sehe das Problem eben darin, dass google diese extreme Menge an Daten (und das sind ja sicherlich sehr empfindliche Daten- z.B. wer aufm Straßenstrich gerade mit seinem KFZ parkt) sammelt. Die Verpixelung kommt ja erst später. Die Gefahr eines Missbrauchs oder anderen schlimmen Dingen ist da ja verdammt hoch. |
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| AW: Google Street View Zitat:
Zitat:
Zitat:
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| AW: Google Street View Zitat:
Keine Angst, beides war ja nicht vollends ernst gemeint und sollte eher rhetorischem Zwecke dienen.Eigentlich hab ich mich mit dem Thema noch nicht sonderlich befasst. Aber schau, du hast eingangs die Frage gestellt, wo man Einwände sieht und ich seh die eben dort. Das google nicht Staat ist und das Staaten mitunter viel krasser Dinge abziehen können wir hier ja auch außen vor lassen. Wie war denn eigentlich der Meinungsstand bei der LKW-Maut auf deutschen Autobahnen, vll. kann man da Argumentationsmuster verwerten? |
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| AW: Google Street View Aus meiner Sicht überwiegen die Vorteile. Die Aufregung um Street View kann ich nicht nachvollziehen. Insbesondere was die angeblichen Einschränkungen der Privatsphäre angeht, da ja eben Personen und Kennzeichen unkenntlich gemacht werden. Hier ein paar Links: http://www.zdnet.de/technik_blog_fue...41528106-1.htm http://www.heise.de/newsticker/meldu...ut-940392.html http://www.big-screen.de/deutsch/pag...ew-waechst.php |
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| AW: Google Street View Auch der BITKOM-Präsident teilt meine Meinung: Zitat:
Es entspricht absolut meinem Eindruck, dass die Politik (nicht nur Aigner) gegen das Internet hetzt. Und das völlig ohne Grund, wenn man mal von der Absicht aus den Ängsten der Wähler Kapital zu schlagen absieht. Die Forderung nach einem Internet-Ministers teile ich indes nicht. Sachverstand und logisches Denken sowie minimale kognitive Fähigkeiten sind völlig ausreichend. Nur mangelt es da bekanntermaßen in der Politik. Ebenso wie an einer demokratischen Gesinnung, die ja auch immer mehr Mangelware zu werden scheint. |
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