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Gedanken zur Demo

Dies ist eine Diskussion zu Gedanken zur Demo innerhalb des Forums Recht, Politik und Gesellschaft

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Alt 13.06.2010, 12:42
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Gedanken zur Demo

Auf einer Demo gegen das Sparpaket wurde mit Böllern, Flaschen und Steinen geworfen. Gewalt ist zwar keine Lösung, aber verwundern tut es mich dann auch wieder nicht angesichts dieses Sparpakets, dass wieder einmal die Ärmsten der Gesellschaft belastet und die Reichen bevorteilt.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...700392,00.html

Eigentlich wundere ich mich immer wieder, wie groß doch die Toleranz der Deutschen ist. Denn meistens passiert ja nichts. Da Demonstrationen rein gar nichts bringen - schon gar keine friedlichen - ist Gewalt auf Demos eine logische Konsequenz.

Aber wann geht es richtig los? Zufrieden ist kaum einer. Dank Alkohol, Drogen, McDonalds, RTL und MTV bleibt es zwar friedlich. Doch Opium für's Volk kann eine anständige Politik nicht auf Dauer ersetzen.

Die Politik der Regierung ist ein Armutszeugnis für die Demokratie und gefährdet diese. Dessen sollte sich die Politik einmal bewusst werden.
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Alt 13.06.2010, 15:33
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AW: Gedanken zur Demo

Zitat:
Zitat von 2much Beitrag anzeigen
[....]
Aber wann geht es richtig los? Zufrieden ist kaum einer. Dank Alkohol, Drogen, McDonalds, RTL und MTV bleibt es zwar friedlich. Doch Opium für's Volk kann eine anständige Politik nicht auf Dauer ersetzen.
Noch geht es auch den Armen zu gut. Sobald wir richtig pleite sind, und die Sätze für ALG2 und co. soweit gesenkt werden, dass die Ersten hungern müssen. Dann geht's los und dann werden Manche erfahren, dass mit 'Mehrheit' nicht die Mehrheit des Geldes gemeint war!

Zitat:
Zitat von 2much Beitrag anzeigen
Die Politik der Regierung ist ein Armutszeugnis für die Demokratie und gefährdet diese. Dessen sollte sich die Politik einmal bewusst werden.
Richtig! Zumal die Chancen, welche in den aktuellen Krisen (Wirtschaft + Klimawandel) stecken völlig missachtet werden!
Man sollte allerdings auch nicht übersehen, dass die aktuelle Regierung bereits einen gigantischen Schuldenberg übernommen hat. Man hätte schon vor Jahrzehnten reagieren müssen. Aber leider herrscht bei unseren Politikern zu sehr die 'nach mir die Sintflut'-Einstellung gepaart mit an Korruption grenzendem Lobbyismus.

lg
Carsten
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PS: wer sChreipfehler vindet , darff sie pehalten!

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Alt 13.06.2010, 20:45
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AW: Gedanken zur Demo

http://www.sueddeutsche.de/geld/das-...-flop-1.957819
Was bleibt den Politikern noch übrig ?
Die ganzen jahre wurden Steuergeschenke verteilt und jetzt ist keine Kohle mehr da um das zu finanzieren.
Auch die nächsten Regierungen werden "Sparpakete" schnüren und / oder Steuern erhöhen.
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  #4 (permalink)  
Alt 13.06.2010, 21:42
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AW: Gedanken zur Demo

Zitat:
Zitat von gärtner73 Beitrag anzeigen
Man sollte allerdings auch nicht übersehen, dass die aktuelle Regierung bereits einen gigantischen Schuldenberg übernommen hat.
Das läuft doch schon immer so und nie tun die was dran. Ob CDU oder SPD, eine von beiden Parteien war immer an der Regierung beteiligt. Grüne und FDP haben sich da auch nicht so rühmlich hervorgetan.

Es ist natürlich problematisch, dass fast alle westlichen Industrienationen auf Pump - also über ihre Verhältnisse - leben und dabei auch noch dem Rest der Welt die Ressourcen wegfressen! Das kann doch nur in einem großen Knall enden!

Zitat:
Zitat von gärtner73 Beitrag anzeigen
Man hätte schon vor Jahrzehnten reagieren müssen. Aber leider herrscht bei unseren Politikern zu sehr die 'nach mir die Sintflut'-Einstellung gepaart mit an Korruption grenzendem Lobbyismus.
Was Rüttgers und die FDP anbieten (bzw anbieteten) ist in meinen Augen schon unverhohlene, offene Korruption. Warum nennt man diese Typen eigentlich noch Volksvertreter?

Zitat:
Zitat von Tourix Beitrag anzeigen
http://www.sueddeutsche.de/geld/das-...-flop-1.957819
Was bleibt den Politikern noch übrig ?
Die ganzen jahre wurden Steuergeschenke verteilt und jetzt ist keine Kohle mehr da um das zu finanzieren.
Auch die nächsten Regierungen werden "Sparpakete" schnüren und / oder Steuern erhöhen.
Na das letzte Steuergeschenk ist ja noch gar nicht so lange her: die Hoteliers freuen sich über 7 % ermäßigten Mehrwertsteuersatz. Dafür will man nun den ermäßigten Steuersatz auf Lebensmittel und Bücher abschaffen! Tolle Wurst! Ach, und war da nicht was mit einer Spende an die FDP?

Leider gibt es nicht viel, wo man sparen kann: Bildung ist absolut tabu, da muss eher mehr Geld, vor allem aber mehr Verstand rein.
Arbeit und Soziales? Da kann man noch ein wenig quetschen, aber viel ist da nicht drin, halte ich jedenfalls nicht für gesund. Allerdings könnte man mit Sinn und Verstand die Effizienz der Arbeitsvermittlung deutlich verbessern. Bislang ist der Laden ja völlig ineffektiv.
Bei der Bundeswehr kann man noch was machen. Eine Berufsarmee halte ich ohnehin für besser, ist wohl auch billiger.
Im Gesundheitsressort besteht sowieso seit Jahren Handlungsbedarf, nur gehen die Anstrengungen meist nicht in die richtige Richtung. Viel billiger wird es aber wohl kaum. Man sollte die Krankenkassen mal ordentlich zusammenfegen, so dass nur ein paar übrig bleiben. Dann gibt es noch einmal einen Glaspalast und dann haben die gefälligst da drin zu bleiben. Übrigens ist mein Eindruck, dass die Angestellten der KK ziemlich viel verdienen. Ist ja schön, aber bitte nicht auf unsere Kosten, wo wir doch alle den Gürtel enger schnallen wollten.
Das waren nun die größten Posten bei den Ausgaben, der Rest ist Killefitz.

Kann man noch die Wirtschaft durch verschiedene Maßnahmen ein wenig ankurbeln und dafür sorgen, dass die Bürger wieder etwas mehr Geld in der Tasche haben. Da muss man wohl schon an vielen kleinen Schräubchen drehen. Man könnte z.B. mal den IHK-Zwang abschaffen. Und natürlich sollte man mal die Reichen zur Kasse bitten. Denn die geben ihr Geld nicht mal aus, so wie es die Armen machen würden. Es kurbelt also die Wirtschaft an, wenn die Leute auch was in den Taschen haben.
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  #5 (permalink)  
Alt 15.06.2010, 08:33
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AW: Gedanken zur Demo

Es war klar: die Politiker schreien schon wieder nach Gesetzesverschärfungen, um die Täter dingfest zu machen. Am Sparpaket wird aber festgehalten, obwohl das Deutsche Institut für Wirtschaftsförderung diesem bescheinigte, die Kluft zwischen Arm und Reich zu vergrößern.

Zitat:
„Auf der einen Seite steigt die Zahl der Menschen, die im Luxus leben, und auf der anderen Seite die Zahl derjenigen, die mit niedrigem Einkommen auskommen müssen oder sogar arm sind“, schreiben die DIW-Forscher über die Entwicklung zwischen 2000 und 2009. Dieser Trend löse bei der Mittelschicht starke Ängste aus; es entstehe eine „Statuspanik“ derjenigen, die fürchten, aus der Mittel- in die Unterschicht abzusteigen.

Der Trend werde durch die Bundesregierung verschärft, die mit ihrem Sparpaket hohe Einkommen verschone und niedrige Einkommen belaste, kritisieren die Ökonomen.
Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/articl...ellschaft.html

Müssen erst Gebäude brennen und die Bevölkerung durch die Bundeswehr im Innern in Schach gehalten werden?
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  #6 (permalink)  
Alt 15.06.2010, 22:08
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AW: Gedanken zur Demo

Nicht die Mittelschicht, bzw. ehemalige Mittelschicht wird Häuser anzünden,
sondern überwiegend die, die nur Geld kassieren.

Man darf eines nicht aus den Augen verlieren:
Die kritisierten Menschen sind die die geben.
Diejenigen, die Steine schmeisen, sind die die nehmen.

Und uns allen gemeinsam ist, dass wir für relativ wenig Arbeit uns relativ viel leisten können.
Das betrifft die Menschen aus allen Gesellschaftsschichten.

Es geht hier somit vor allem um Besitzstandswahrung.
Und das um jeden Preis.

Aber genau das geht eben nicht mehr.
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  #7 (permalink)  
Alt 16.06.2010, 18:35
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AW: Gedanken zur Demo

Hier hat einer die Studie auseinandergenommen:
http://blog.beck.de/2010/06/16/broec...aos-und-gewalt
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  #8 (permalink)  
Alt 16.06.2010, 21:46
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AW: Gedanken zur Demo

Naja, was heißt auseinandergenommen:
Zitat:
Was ist dran an der Behauptung, ungleiche Verteilung führe zu Gewalt?
Dies ist in der Tat in der weltweit vergleichenden Kriminologie ein beobachtbarer Zusammenhang: Tendenziell führt eine ungleiche Verteilung, ein eklatanter Abstand zwischen arm und reich, auch zur vermehrten Gewalttätigkeit, Südafrika (GINI: 65) Brasilien (GINI: 56) sind Beispiele, auch USA (GINI:45) und Russland (GINI:42) haben ein sehr viel höheres Maß an Gewalt zu verkraften als Nord- und Westeuropa.

Aber es kommt dabei nicht nur auf "gerechte" Einkommensverteilung an, sondern auch auf Bildungs- und Aufstiegschancen. Wer in einer Wohlstandsgesellschaft einen größeren Anteil der Bevölkerung quasi vom Wohlstand ausschließt und auch für die Kinder kaum Chancen bereithält, der darf sich tatsächlich nicht über steigende Gewalt wundern. Insofern ist es für Deutschland besorgniserregend, dass eine große Zahl von Familien dauerhaft und über mehrere Generationen auf soziale Ausgleichszahlungen angewiesen sind und dass der Zugang zur höheren Schulbildung relativ stark von der sozio-ökonomischen Lage der Herkunftsfamilie abhängt.

Also richtig: Der Abstand zwischen arm und reich ist auch ein wichtiger Faktor für Gewalttendenzen in einer Gesellschaft.
Es ist erschreckend, dass auf zunehmende Gewalt durch zunehmende Ungerechtigkeit mit schärferen Gesetzen reagiert wird. Man kann sich ausmalen, wo das enden kann.
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  #9 (permalink)  
Alt 17.06.2010, 21:48
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AW: Gedanken zur Demo

Das Hauptproblem ist und bleibt, dass der Sozialstaat im derzeitigen Ausmaß auch bei massiver Mehrbesteuerung der Reichen nicht mehr zu halten ist.
Daran ist nunmal nichts zu rütteln.

Was mich an dem Sparpaket stört, ist dass man nichts darüber erfährt.
Aber auch die Kritiker lassen keine Infos raus.
Oder haben die Kritiker keine Infos und reden blos von Mutmaßungen ?
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  #10 (permalink)  
Alt 17.06.2010, 22:42
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AW: Gedanken zur Demo

Zitat:
Zitat von Tourix Beitrag anzeigen
Das Hauptproblem ist und bleibt, dass der Sozialstaat im derzeitigen Ausmaß auch bei massiver Mehrbesteuerung der Reichen nicht mehr zu halten ist.
Daran ist nunmal nichts zu rütteln.
Oft gehört, aber kann man so nicht stehen lassen. Im Grunde genommen halte ich diese Aussage für komplett falsch. Keine Frage, alle westlichen Industrienationen leben über ihre Verhältnisse - auf Pump. Das ist schon der erste Fehler, der seit Jahrzehnten regelrecht zelebriert wird. Im Gesundheitswesen könnte man so einiges optimieren, ebenso im Bereich Soziales. Aber nicht durch Kürzungen, sondern durch Verbesserung der Effizienz! Jahrzehntelang hat sich keiner drum gekümmert, mit der Folge, dass wir heute einen riesigen Wasserkopf (x Krankenkassen) haben. Mit gutverdienenden Angestellten und Glaspalästen noch und nöcher. Die Arbeitsagenturen und Argen arbeiten völlig ineffektiv, auch hier enormes Verbesserungspotenzial. Zum Thema Renten etc muss ich doch jetzt nicht auch noch was sagen, oder? Unsere Politiker haben jahrzehntelang nicht gehandelt! Unser politisches System ist das Problem, nicht der Sozialstaat!

Zitat:
Zitat von Tourix Beitrag anzeigen
Was mich an dem Sparpaket stört, ist dass man nichts darüber erfährt.
Aber auch die Kritiker lassen keine Infos raus.
Oder haben die Kritiker keine Infos und reden blos von Mutmaßungen ?
Ich habe es am Rande mitgekriegt: Spitzensteuersatz wird nicht angetastet, keine Vermögenssteuer o.ä., die Transaktionssteuer ist im übrigen ein Witz, dafür - wer hätte das gedacht? - drastische Einschnitte im sozialen Bereich.

Angesichts solcher Meldungen ...

http://www.welt.de/die-welt/politik/...ohlhabend.html
http://www.vorwaerts.de/artikel/spar...scher-richtung

... ist klar, dass der Unmut in den unteren Einkommensschichten steigt. Das fördert m.E. einerseits die Gewaltbereitschaft, zum anderen ist dies auch schlecht für die Konjunktur. Wenn die Wohlhabenden in diesem Staat sich die Taschen vollstopfen, die Ärmeren aber immer nur zur hören kriegen "wir müssen alle den Gürtel enger schnallen!", dann kriegt man schon Mordgelüste. Denn das bedeutet nichts weiter als: "IHR müsst den Gürtel enger schnallen und für weniger Geld mehr arbeiten, damit WIR uns noch fetter fressen und noch mehr Geld für Nutten usw ausgeben können!".

Überhaupt würde ich mal behaupten, dass der langfristig verursachte Schaden durch soziale Ungerechtigkeiten und vor allem auch durch Sklaventreiberei auf dem Arbeitsmarkt noch gar nicht zu beziffern ist. Die Krankheitstage sind anfangs zwar gesunken, dies ist aber nur darauf zurückzuführen, dass die Menschen Angst um ihren Job haben. Psychische Erkrankungen haben zum Beispiel zugenommen. Und nicht nur bei Arbeitnehmern, auch bei Studenten.

Man darf nicht vergessen: wir, die Menschen sind das Kapital dieses Staates! Unsere Arbeitskraft, unsere Bildung. Leider hat der Staat (die jeweiligen Regierungen) das alles verzockt. Ich hätte sogar Verständnis dafür, wenn die jüngere Generation aus uns Älteren und vor allem den Alten einmal Hackfleisch macht.

Eins geht jedenfalls nicht: den Sozialstaat mal so eben als zu teuer abzustempeln. Wo doch für so vieles Geld im Überfluss da ist. Nur in die falschen Taschen fließt es.

Um noch mal den von dir verlinkten Professor zu zitieren:
Zitat:
Aber es kommt dabei nicht nur auf "gerechte" Einkommensverteilung an, sondern auch auf Bildungs- und Aufstiegschancen. Wer in einer Wohlstandsgesellschaft einen größeren Anteil der Bevölkerung quasi vom Wohlstand ausschließt und auch für die Kinder kaum Chancen bereithält, der darf sich tatsächlich nicht über steigende Gewalt wundern.
Tja, in Deutschland werden eine Menge Menschen quasi vom Wohlstand ausgeschlossen. Soziale und/oder geographische Herkunft führt schon mal zu einer Nichteinstellung, Studiengebühren halten ärmere Schichten vom Studium ab, befristet Angestellte können kaum planen. Wir verschenken ja auch Potenzial: wer sagt denn, dass die reicheren Schichten auch die klügsten Köpfe hat?

Zitat:
Insofern ist es für Deutschland besorgniserregend, dass eine große Zahl von Familien dauerhaft und über mehrere Generationen auf soziale Ausgleichszahlungen angewiesen sind und dass der Zugang zur höheren Schulbildung relativ stark von der sozio-ökonomischen Lage der Herkunftsfamilie abhängt.
Man bedenke auch die demographische Entwicklung: die paar Männeken, denen wir heute Zugang zu Bildung und Arbeit verwehren, die müssen morgen die ganze Last tragen! Das werden sie aber nicht können, schon gar nicht mit schlechter Schulbildung und ohne gute Ausbildung. Die haben dann schlichtweg verkackt! Und wir auch, weil wir dann alt sind!
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