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Neues Forum für "Recht, Politik und Soziales" oder gar "Recht kritisch"?

Dies ist eine Diskussion zu Neues Forum für "Recht, Politik und Soziales" oder gar "Recht kritisch"? innerhalb des Forums News, Kritik und Anregungen zum Juraforum.de

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  #1 (permalink)  
Alt 30.04.2007, 10:40
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Neues Forum für "Recht, Politik und Soziales" oder gar "Recht kritisch"?

Hallo,

ich habe schön länger einen gewissen Diskussionsbedarf unabhängig von abstrakten Rechtsfragen und allg. jur. Sachverhalten hier festgestellt. Es ist dabei sehr unschön, wenn ein neues Mitglied durch eine komplett vom Sachverhalt abgekoppelte Diskussion "überrascht" wird. Man könnte diese Diskussionen, die zumindest oft auch jur.-politische Hintergründe haben, teilweise auch als eine Bereicherung ansehen. Nur passen diese nicht in jeden Thread rein und zerstören oft sachliche juristische Fragestellungen. Daher der Gedanke, ein eigenes neues von der Themenvorgabe relativ offenes Forum dafür zu eröffnen. Das neue Forum macht aber nur Sinn, wenn sich alle daran halten und solche Diskussionen dann auch wirklich nur noch dort geführt werden. Sollte ein allg. Sachverhalt oder eine abstrakte Frage für ein Thema, das dem neuen Forum zugeordnet werden könnte, einen Anstoß geben, so sollte die Diskussion nur im neuen Forum stattfinden. Dabei könnte man ja auch auf den Stein des Anstoßes per Link verweisen. Woanders will ich dann aber sowas nicht mehr lesen.

Wir können auch gern über den Namen des Forums reden. Etwas allgemeiner wäre es gehalten, wenn man es z.B. "Recht, Politik & Soziales" nennen würde. Etwas provokant, aber u.U. nicht minder interessant wäre auch ein Titel wie "Recht kritisch". Kritik heißt aber auch hier nicht Schmähkritik! Anfeindungen haben nirgends etwas zu suchen. Wer dann in diesen Foren diskutiert, weiß auf welche Art Diskussion(-sstil) er sich ggf. dann auch einläßt!

Ich zähl auf Eure Meinungen!

Sebastian
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  #2 (permalink)  
Alt 30.04.2007, 10:47
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AW: Neues Forum für "Recht, Politik und Soziales" oder gar "Recht kritisch"?

Auch wenn ich nicht recht dran glaube, dass sich alle daran halten werden, einen Versuch ist es wert.

Malti
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Menschen die im Leben immer alles verstehen leben unter ihrem Niveau.
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  #3 (permalink)  
Alt 30.04.2007, 10:56
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AW: Neues Forum für "Recht, Politik und Soziales" oder gar "Recht kritisch"?

Ich kenne das sinngemäß aus einem anderen Forum unter dem Begriff Rechtspolitik. Es ist nicht ganz einfach, in einem solchen Subforum die Disziplin zu halten, aber auf einen Versuch als Bereicherung für das Forum sollte man es auf jeden Fall ankommen lassen.
__________________
Gruß
13
Don´t worry, eat Chappi.

War der Beitrag hilfreich, darf man ihn gerne oben rechts bewerten (Gelber Punkt rechts neben dem "Permalink"). DANKE!

==> Bitte keine Sachfragen über pN - nutze das Forum zum Vorteil aller! <==
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  #4 (permalink)  
Alt 30.04.2007, 11:45
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AW: Neues Forum für "Recht, Politik und Soziales" oder gar "Recht kritisch"?

... erinnert mich etwas an "Rettet die Bausubstanz", welches 1/2-jährlich neu diskutiert wird, da sich immer wieder neu ernannte Experten zum Klimawandel einfinden werden, ungeachtet der üblichen und allgegenwärtigen Wetter- und Klimaschwankungsbreiten, Hitzeperioden und Sturmtiefs.

Der womöglich gewünschte Isolationseffekt zwischen der wahren Wahrheit und der Streitfähigkeit unter "Experten" zu einem Thema (Threat) wird kaum die Filtrierung, schon gar nicht Sympatie und Antipathie zulassen, bzw. ausschließen können.

Befürchte allerdings, dass es lediglich ein Auslagern,bzw. ein Gulag für bestimmten Personenkreis werden sollte / könnte.

Auch Jura ist Wissenschaft, welche sich dem Wandel, der Kritik, der Auseinandersetzung, wie auch dem Streit stellen muss, um Kraft und Erneuerung schöpfen zu können.

Insgesamt gesehen bin ich für den Versuch, das Ergebnis wird es zeigen!?


Lg. aus München
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Gott soll all die mit Blindheit beschlagen, welche meine Meinung ernst nehmen. oder mich gar positiv bewerten >freu
Ceterum censeo Carthaginem esse delendam.

Kritik oder Beschimpfungen werden sinngemäß abgearbeitet
http://www.youtube.com/watch?v=e2Qpmie5Gd0&NR=1
oder
http://www.youtube.com/watch?v=XkiqvPsaKAQ&NR=1
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  #5 (permalink)  
Alt 30.04.2007, 11:48
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AW: Neues Forum für "Recht, Politik und Soziales" oder gar "Recht kritisch"?

Hallo!


Ich finde wir müssen das einfach probieren. Es ist wichtiger bei dem Versuch zu "scheitern" als es unversucht zu lassen und so ggf. die Qualität "unseres" Forums zu schmälern.

Stehe 1000% dahinter!


Gruß,


Peter

Edit 250% auf 1000% revidiert.
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Geändert von Pete76 (30.04.2007 um 15:00 Uhr).
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  #6 (permalink)  
Alt 02.05.2007, 09:45
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AW: Neues Forum für "Recht, Politik und Soziales" oder gar "Recht kritisch"?

Hallo,

wenn es wirklich, gut die Garantie hat man nicht, Diskussionen die nichts in einem Thread zu suchen haben, jedoch interessant sind, aus diesem zu "verbannen", dann ist es auch ein Versuch wert solch ein Forum zu eröffnen. Nur ist dann ebenso die Disziplin eines jeden gefragt, und wenn jeder dem folgt, dann frage ich mich, warum nicht auch jetzt. Jeder von uns hat sich schon zu solch einer Diskussion, die nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, eingelassen. Ich versuche in letzter Zeit mich aus solchen Diskussionen fern zu halten und mich eben auf das Wesentliche zu beschränken. Funktioniert leider nicht immer, aber es ist die Arbeit eines jeden ansich selbst.

Also in der Hoffnung das es besser wird, bin ich natürlich auch dafür.

Gruß

Pro
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  #7 (permalink)  
Alt 02.05.2007, 14:36
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AW: Neues Forum für "Recht, Politik und Soziales" oder gar "Recht kritisch"?

Das große Problem, welches ich sehe, ist alleine schon die Definition von: "Zum Thema gehörig"
Wie man vor allem an Goldbarts letzten "Gefechten" sehen kann, ist er der festen Überzeugung, dass alle seine Postings zum Thema passen.
Warum also sollte er dann, wenn jemand wieder so eine wunderschöne Steilvorlage liefert wie: "Macht sich ein Anwalt bei Falschberatung strafbar?", in ein anderes Forum ausweichen?
Ich bin der Meinung, daß er weiter seine Verschwörungstheorien dort verbreitet, wo sie absolut nichts zu suchen haben und dass er sich seine bissigen Kommentare zu Juristen, Ärzten, etc. nicht verkneifen kann, wenn sie sich anbieten. Und dann wird es auch immer wieder welche geben, die das Geschriebene so nicht unkommentiert stehen lassen können, einschließlich meiner selbst, denn wie ich andernorts schon schrieb: Im Grunde ist es mir egal, was ein Goldbart hier so von sich gibt, wenn aber juristisch unerfahrene Fragesteller hier ver..... werden, dann sollte man das schon richtigstellen.
Also, man kann dennoch ein solches Forum versuchen und manche Diskussion wird sich vielleicht auch dorthin verlagern, aber solange schon die Grundfrage, was gehört zum Thema, unterschiedlich gesehen wird, wird man es kaum unterbinden können, dass Diskussionen abgleiten.
Ach und noch etwas, was in einem Forum "Recht kritisch" funktionieren muss: Ein Thema kritisch zu sehen, bedeutet, das Für und Wider abzuwägen und nicht es pauschal schlechtzumachen und abzuurteilen, auf Teufel komm raus. Ansonsten erübrigt sich jede Diskussion. Aber genau da lag ja in der Vergangenheit der Hund begraben.
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  #8 (permalink)  
Alt 02.05.2007, 14:40
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AW: Neues Forum für "Recht, Politik und Soziales" oder gar "Recht kritisch"?

Zitat:
Zitat von Micronaut
...genau da lag ja in der Vergangenheit der Hund begraben.
*KLÄFF* ... äh ... wollte sagen: SEHR schön gesagt UND wirklich wirklich wahr.
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  #9 (permalink)  
Alt 02.05.2007, 15:23
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AW: Neues Forum für "Recht, Politik und Soziales" oder gar "Recht kritisch"?

Ich will die von Micronaut und den anderen Vorredner gebrachten Argumente nicht wiederholen, halte ein neues Unterforum allerdings mit genau diesen Argumenten für weniger sinnvoll. Warum soll man die aus einer Sachfrage resultierende Diskussion von dieser Frage lösen? Die Torsen dürften einiges an Substanz verlieren. And by the way... was soll eigentlich der Unterschied zum Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" sein? Diese Kategorie erschien mir bisher so unkonkret, dass ich alles, was ihr jetzt in "Recht kritisch" (oder wie auch immer) packen wollt, da reingeordnet hätte. Gibts da eine Abgrenzung, die ich bisher verpasst hab?
Gruß
Marcus
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  #10 (permalink)  
Alt 02.05.2007, 15:45
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AW: Neues Forum für "Recht, Politik und Soziales" oder gar "Recht kritisch"?

Naja... da ist schon was dran, Marcus. Aber der Unterschied ist/sollte sein, daß in "allgemeine JURISTISCHE Diskussionen" auch juristische Dinge behandelt werden. Es ist die "stiefmütterliche" Kategorie, in die alle Posten, die keinen Plan haben, wohin ihre Frage soll - was ich persönlich auch sehr gut finde. Ein neuer Bereich könnte sich dahingehend abgrenzen, daß dort dann die Themen landen, die eher politisch bzw. "unjuristisch" sind - sozusagen "the soup of the day" - Schrank ausfegen und alles was nicht in jur. Bereiche passt kommt hier herein. "Recht, Politik und Soziales" ist ansich schon ein guter Themenvorschlag. Ich würde den Namen evtl. noch weiter vom Recht wegbringen. Das hier ist ein Juraforum und ich denke, alle die schon einmal mit Kollegen, Freunden etc. diese Seite angeschaut haben, werden im Anbetracht mancher Diskussionen gefragt, was das eine oder andere noch mit Rechtswissenschaften zutun hat. Davon sollten wir wegkommen. Micronaut hat es noch einmal wiederholt was die meisten schon einmal angebracht haben: Gewisse Dinge können wir und DÜRFEN wir in einem Juraforum nicht einfach unkommentiert stehen lassen. Mit einem Forum, in dem solche Dinge wie die allzeit beliebten "Elfenbeintürme" diskutiert werden, ist das Problem vllt. evtl. und uU. Geschichte. Dieses neue Forum soll eben den Charakter einer "ungezwungen-unjuristischen" Diskussionsrunde haben. Da müssen sich die einen oder anderen dann auch nicht mehr einklinken, um Dinge zu dementieren oder richtig zustellen. Mir ist es lieber, wenn da jemand Stammtischpolemik gg Ärzte und Juristen betreibt, als in einem Forum wie "Staatsrecht" oder "Strafrecht" - weil es dort einfach nicht (mal ansatzweise) hingehört. Ich möchte es eigentlich auch nicht unbedingt, daß wir jetzt hier über die Beiträge aus der goldbartschen Wunderkiste sprechen. Denn es geht nicht um ihn, sondern um alle User, die sich gerne einfach mal "auslassen" möchten. Sollen sie doch. Aber eben nicht in den "normalen" Foren, wo dann die Suche nach einem Thema nur einen Treffer bringt und der umfasst 30 Seiten und nur auf einer finde ich 20% der Anwort meiner Frage. SOWAS soll eben vermieden werden und das könnte man - wenn es denn klappt - damit erreichen.


Gruß,


Peter


EDIT: Eines wollte ich dann doch noch einmal los werden: Wir führen hier eine Diskussion, die es unter anderen Umständen nicht gegen würde und das hängt eben auch von den Usern ab, die das JF als Sprungbrett für Schlammschlachten wollen. Ich finde es zeichnet dieses Forum insgesamt schon aus, daß man sich dieser User nicht einfach "entledigt", sondern auf diese Weise eine Lösung sucht. Allein deshalb sollte man den Versuch unternehmen. Wenn es nicht klappt, hat man eine Erfahrung mehr und ein paar User weniger.
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