Dies ist eine Diskussion zu Zwei von acht EU-Forschungsprojekten an der Universität Kassel: Qualität von Öko-Produkten dauerhaft sichern innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Zwei von acht EU-Forschungsprojekten an der Universität Kassel: Qualität von Öko-Produkten dauerhaft sichern Mit der großen Nachfrage nach Öko-Lebensmitteln und der erforderlichen schnellen Produktionssteigerung wächst die Gefahr, dass die Qualität des Angebots sinkt. Beide Projekte unter deutscher Koordination stellen sich diesem Problem: Das Projekt "Farmer Consumer Partnerships" unter Leitung von Prof. Dr. Ulrich Hamm (Fachgebiet Agrar- und Lebensmittelmarketing) hat das Ziel, in verschiedenen Ländern Kommunikationsargumente zu identifizieren, die geeignet sind, bei den Konsumenten eine höhere Zahlungsbereitschaft für unter besonderen Standards erzeugten Lebensmitteln zu erreichen. Wenn Landwirte die Einhaltung sozialer, ökologischer oder ethischer Standards honoriert bekommen, so der dahinter liegende Grundgedanke, sind sie nicht mehr gezwungen, ihre Produktionsstandards zu senken, um im weltweiten Preiswettbewerb bestehen zu können. Insgesamt sechs Universitäten bzw. Forschungsinstitutionen in fünf europäischen Ländern werden die Erfolgaussichten verschiedener Kommunikationsargumente und die Zahlungsbereitschaft von Verbrauchern für unter besonderen Bedingungen erzeugte Öko-Lebensmittel testen. Im Projekt "Quality analysis of critical control points within the whole food chain and their impact on food quality, safety and health" (QACCP) entwickeln 22 Partner aus Wissenschaft, Verbänden und Unternehmen in acht Ländern Optimierungsstrategien, um die Qualität von Öko-Lebensmitteln zu sichern und weiter zu verbessern. Das Gesamtprojekt steht unter der Führung von Privatdozent Dr. Johannes Kahl vom Fachgebiet Ökologische Lebensmittelqualität und Ernährungskultur (Leitung: Prof. Dr. Angelika Ploeger). Am Beispiel der Möhren wird über die gesamte Produktionskette hinweg nach Ansatzpunkten gesucht, Öko-Lebensmittel noch schmackhafter und gesünder zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei die Verarbeitung zu Babykost. Die Untersuchungen werden sowohl an wissenschaftlichen Modellprojekten als auch in praktizierenden Unternehmen durchgeführt. Zwei Fotos können abgerufen werden unter http://www.uni-kassel.de/presse/pm/bilder/Core_FCP.jpg http://www.uni-kassel.de/presse/pm/bilder/Core_QACCP.jpg p 2.621 Zeichen Info Universität Kassel Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaft Prof. Dr. Ulrich Hamm tel (05542) 981285 e-mail hamm@uni-kasssel.de Privatdozent Dr. Johannes Kahl tel (05542) 981715 e-mail kahl@uni-kassel.de Quelle: idw |
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