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Wissenschaft im Wettbewerb: Transatlantische Konkurrenz und Kooperation

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Alt 02.09.2005, 12:00
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Wissenschaft im Wettbewerb: Transatlantische Konkurrenz und Kooperation

Nach der positiven Resonanz auf die großen Treffen der vergangenen Jahre kommen junge deutsche Wissenschaftler, die in den USA arbeiten, diesmal an der US-Westküste zusammen. Vom 09. bis 11. September lädt die German Scholars Organization (GSO) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) auf den Campus der University of California nach San Diego ein. Rund 150 Nachwuchswissenschaftler, darunter viele Stipendiaten der deutschen Wissenschaftsorganisationen, kommen in Kalifornien zusammen und diskutieren mit hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft und Politik über aktuelle Entwicklungen im transatlantischen Standortwettbewerb. Die Veranstaltung findet vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte über den so genannten Brain Drain, also der Abwanderung von Top-Wissenschaftlern ins Ausland statt. Durch bessere Vernetzung mit den mobilen Wissenschaftlern wollen die Wissenschaftsorganisationen kluge Köpfe als Kooperationspartner in Amerika gewinnen, aber auch fuer eine Rückkehr nach Europa motivieren.


Die Karriereperspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs werden daher erneut eine prominente Rolle bei der Veranstaltung spielen. Die Teilnehmer erhalten durch Vorträge, Podiumsdiskussionen und Arbeitsgruppen Gelegenheit, die Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Deutschland und die dortigen Berufsaussichten vergleichend zu beraten. In San Diego werden u.a. Professor Max Huber, Vizepräsident des DAAD, Professor Ernst-Ludwig Winnacker, Präsident der DFG und Vizepräsident der AvH, Professor Peter Gaehtgens, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz und Professor Eicke Weber, Präsident der GSO, Vorträge halten. Auf dem Tagungsprogramm stehen darüber hinaus Präsentationen der außeruniversitären Forschung in Deutschland. Deutsche Unternehmen stellen auf einer Jobbörse konkrete berufliche Angebote in Deutschland vor.


Die in Amerika forschenden Deutschen können beim langfristigen Aufbau transatlantischer Netzwerke und bei der Forschungskooperation zwischen Europa und den USA eine zentrale Rolle übernehmen. Nach Tagungen in Berkeley (2002), Palo Alto (2003) und Boston (2004) ist die Veranstaltung in San Diego bereits das vierte Treffen dieser Art.


Die deutschen Förderorganisationen DAAD, DFG und AvH arbeiten zur besseren Betreuung und Vernetzung der in den USA arbeitenden deutschen Forscherinnen und Forscher in der gemeinsamen Initiative GAIN (German Academic International Network) mit den jungen Wissenschaftlern zusammen. Neben den großen Jahrestreffen führt GAIN auch kleinere örtliche Veranstaltungen zu den Reformentwicklungen an den deutschen Hochschulen durch, veröffentlicht einen elektronischen Newsletter mit aktuellen Informationen und betreibt ein Online-Wissenschaftlerverzeichnis. Die Geschäftsführung von GAIN liegt bei der Außenstelle New York des DAAD.


Das aktuelle Tagungsprogramm und weitere Informationen können unter www.gain-network.org abgerufen werden.


Journalisten sind herzlich zur Teilnahme in San Diego eingeladen. Bitte richten Sie Interviewwünsche an Dr. Katja Simons beim DAAD in New York, am besten unter der Email-Adresse: simons@daad.org.
Frau Dr. Simons steht auch vor Ort für Hintergrundgespräche zur Verfügung.


Quelle: idw
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