Dies ist eine Diskussion zu "Wieviel Macht verträgt die Vielfalt - Möglichkeiten und Grenzen von Medienfusionen" innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| "Wieviel Macht verträgt die Vielfalt - Möglichkeiten und Grenzen von Medienfusionen" "Wieviel Macht verträgt die Vielfalt - Möglichkeiten und Grenzen von Medienfusionen" lautet das Thema des Mediensymposions, zu dem die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Fachhochschule Köln im Rahmen des 18. medienforums nrw am Dienstag, 23. Mai 2006, um 14.00 Uhr in die Kölner Südstadt einlädt (Claudiusstr. 1, 50678 Köln). Ein brandaktuelles Thema mit Blick auf die immer weiter fortschreitenden Konzentrationsprozesse in der Medienlandschaft und nicht zuletzt durch die erst kürzlichen Entscheidungen des Bundeskartellamtes zur geplanten Übernahme der ProSiebenSAT1 Media AG durch die Axel Springer AG. Die erst in diesem Jahr gegründete Kölner Forschungsstelle für Medienrecht unter Leitung von Prof. Dr. Rolf Schwartmann konnte hochkarätige Experten als Referenten und Podiumsdiskutanten für das Symposion gewinnen: o Dr. Ulf Böge, Präsident Bundeskartellamt o Prof. Dr. Dieter Dörr, Direktor Mainzer Medieninstitut und Vorsitzender der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK), o Klaus Paetow, Direktor des Bundeskartellamtes, o Jürgen Doetz, Präsident Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation, sowie als weitere Teilnehmer an der Podiumsdiskussion o Hans-Jürgen Jakobs, Ressortleiter Medien der Süddeutschen Zeitung und o Prof. Dr.- Norbert Schneider, Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen. Stehen Medienmacht und Meinungsvielfalt in einem unauflöslichen Widerspruch zueinander? Ist also ein plurales Medienangebot und damit eine vielfältige Information nur möglich, wenn Marktmacht begrenzt und vorherrschende Meinungsmacht verhindert wird? Diese Fragen stellen sich angesichts fortschreitender Konzentrationsprozesse in der Medienlandschaft in drängender Weise. Unbestritten sind freie und unabhängige Massenmedien unabdingbare Voraussetzung einer demokratisch verfassten Gesellschaft. Zudem stellen Rundfunk und Presse bedeutsame Faktoren in einer sich verändernden Marktwirtschaft dar, die sich zunehmend von einer Industrie- in eine Informationsgesellschaft wandelt. Daher wird darüber diskutiert, wie viel publizistische und wirtschaftliche Macht Medienunternehmen in einer Gesellschaft ausüben dürfen, ohne dass der Wettbewerb und die Meinungsvielfalt gefährdet werden. Dies ist auch Gegenstand der kürzlich ergangenen Entscheidungen des Bundeskartellamtes und der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich zur geplanten Übernahme der ProSiebenSat.1 Media AG durch die Axel Springer AG. In beiden Entscheidungen werden über den konkreten Fall hinaus Grenzen für Markt- und Meinungsmacht aufgezeigt, die auf ein kontroverses Echo gestoßen sind. Darüber soll am 23. Mai 2006 in Köln gesprochen und diskutiert werden. Weitere Informationen Fachhochschule Köln, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Kölner Forschungsstelle für Medienrecht Tel.: 0221 / 8275 3446; E-Mail:medienrecht@fh-koeln.de Weitere Informationen: - http://www.medienrecht.fh-koeln.de - http://www.medienforum.nrw.de Quelle: idw |
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