Dies ist eine Diskussion zu Wasser als Ware: Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG für den Augsburger Rechtswissenschaftler Lorenzmeier innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Wasser als Ware: Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG für den Augsburger Rechtswissenschaftler Lorenzmeier "Frischwasser als handelbarer Gegenstand im Rahmen von GATT, NAFTA, EG-Vertrag und der deutschen Rechtsordnung unter Berücksichtigung der Beschränkungsmöglichkeiten des Frischwasserhandels" lautet der volle Titel der Dissertation, mit der Lorenzmeier sich unter den insgesamt zehn Wissenschaftlern aller bayerischen Universitäten findet, die in den Augen der Jury die beste Promotion an ihrer jeweiligen Universität vorgelegt haben. Frischwasser - ein handelbarer Gegenstand? In Zeiten des Klimawandels und der fortschreitenden Globalisierung gehört der Handel mit der Ressource Frischwasser zu den aktuellen und drängenden Problemen auf internationaler, europäischer und deutscher Ebene. Die Ressource Frischwasser wird vermehrt zum Gegenstand juristischer Streitigkeiten. Lorenzmeier geht in seiner Studie der Frage auf den Grund, inwieweit Frischwasser als ein handelbarer Gegenstand im Sinne handelsrechtlicher Übereinkommen angesehen werden kann und ob und wie der Handel staatlicherseits eingeschränkt werden kann. In diesem Zusammenhang versucht er eine Harmonisierung von (welt)handelsrechtlichen Regelungen und wasserrechtlichen Verteilungsregeln herzustellen. Damit weist er weit und innovativ in den sehr umstrittenen Bereich der Herstellung einer Kohärenz zwischen Handels- und Umweltnormen hinein. In seiner Studie gelinge es dem Augsburger Völkerrechtler, so E.ON, vor dem Hintergrund einer auf internationaler Ebene fehlenden einheitlichen Rechtsordnung "einen Ausgleich zwischen Welthandelsrecht und anderen völkerrechtlichen Normen herzustellen und in seiner Theorie einheitliche Rahmenbedingungen zu beschreiben." Stefan Lorenzmeier hat an den Universitäten Bielefeld und Leiden (Niederlande) Rechtswissenschaft studiert und seine Referendarausbildung im OLG-Bezirk München absolviert. Seit 2000 lehrt und forscht er an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg an der er im vorigen Jahr promoviert hat. Neben dem Internationalen Wasserrecht liegen die Schwerpunkte seiner Arbeit im Völker-, Europa und im Internationalen Wirtschaftsrecht. Lorenzmeier ist Ko-Autor der Bände "Europarecht" (3. Auflage 2004) und "Völkerrecht" (2002) in der Reihe "Recht - schnell erfasst" sowie Verfasser verschiedener Aufsätze insbesondere zu den Themen Föderalismus, Welthandelsrecht und Menschenrechtsschutz. Der Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG Neben den besten Promotionen aller bayerischen Universitäten erhalten den jährlich ausgelobten Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG Künstler aus Mittelfranken, Niederbayern, Oberbayern, Oberfranken, der Oberpfalz, Schwaben und Unterfranken sowie die besten Diplomanden von 17 staatlichen Fachhochschulen und die herausragendsten Absolventen der fünf Kunsthochschulen im Freistaat. Die mit insgesamt 170.000 Euro dotierten Ehrungen wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst heuer zum dritten Mal verliehen. Mit dieser Auszeichnung will der Energieversorger E.ON Bayern einen Impuls zum Erhalt der kulturellen Vielfalt geben und zugleich eine Bühne für Kunst und Wissenschaft in der Region bieten. Kontakt und weitere Informationen: Dr. Stefan Lorenzmeier Juristische Fakultät Universität Augsburg 86135 Augsburg Telefon 0821/598-4574 stefan.lorenzmeier@jura.uni-augsburg.de http://www.jura.uni-augsburg.de/de/prof/vedder/mitarbeiter/stefan_lorenzmeier/ Peter Wendler E.ON Bayern AG Unternehmenskommunikation Oberbayern Arnulfstraße 203 80634 München Rückfragen bitte an Telefon 089/5208-3115 peter.wendler@eon-bayern.com http://www.eon-bayern.com Quelle: idw |
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