Dienstag, 1. September 2009, 10:00

Login:

( Angemeldet bleiben?)

Jetzt hier registrieren

Vierter MEDIA.TALK mit fast 600 Gästen - Studentisches Projekt an der FHM Bielefeld

Dies ist eine Diskussion zu Vierter MEDIA.TALK mit fast 600 Gästen - Studentisches Projekt an der FHM Bielefeld innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht

  #1 (permalink)  
Alt 28.11.2005, 13:00
idw idw ist offline
Der Anbieter distanziert sich ausdrücklich von den u.g. Inhalten.
 
Registriert seit: Jun 2005
Beiträge: 112.430
Keine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
Vierter MEDIA.TALK mit fast 600 Gästen - Studentisches Projekt an der FHM Bielefeld

Bielefeld, 28. November 2005 - Das Thema "Sind wir Marionetten der Medien?!" stand im Mittelpunkt des diesjährigen MEDIA.TALK der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld. Ein mit Michael Wulf, geschäftsführender Chefredakteur von RTL, Hans-Jörg Vehlewald, Chefreporter der Politik-Redaktion der BILD, Paul Sahner, Chefredakteur der BUNTE, Wolfram Winter, Geschäftsführer der Universal Studio Networks Deutschland, Gudrun Kopp, Wettbewerbsexpertin der FDP-Bundestagsfraktion, und Dr. Dirk Dünnwald, Anwalt für Medienrecht bei der Kanzlei Prinz o Neidhardt o Engelschall, hochkarätig besetztes Podium hat fast 600 Gäste aus Medien, Politik Wirtschaft und Wissenschaft in die Ravensberger Spinnerei nach Bielefeld gelockt. Die Anwesenden wurden nicht enttäuscht: Die von Prof. Dr. Jo Groebel, Generaldirektor des Europäischen Medieninstituts, moderierte Diskussion zur Manipulierbarkeit der Medien und Manipulation durch die Medien hatte Tiefgang, Brisanz und Unterhaltungswert.


Was macht uns zu Marionetten der Medien oder sind wir gar keine? Können wir noch frei entscheiden oder übernehmen das die Medien für uns? Bevor die Diskussion der Podiumsgäste zu rechtlichen, wirtschaftlichen, politischen und moralisch-ethischen Aspekten von Medienberichterstattung begann, wurden die Gäste von einem der lokalen Medienmacher begrüßt: Dr. Uwe Zimmer, Chefredakteur der Neuen Westfälischen, stimmte das Publikum auf das Thema ein.


Bereits bei der ersten Frage zu einem persönlichen Erlebnis, bei dem eine Manipulation durch die Medien eine Rolle gespielt habe, wurde deutlich, dass die Talkgäste sehr unterschiedliche Positionen beziehen. Darauf, wo die Grenze des guten Geschmacks liege, konnten sich die Vertreter erwartungsgemäß nicht einigen. "Es muss noch Raum für Satire sein", so BUNTE-Chefredakteur Paul Sahner, der dieses Motto in seinen Statements selbst umsetzte. Wolfram Winter, Geschäftsführer NBC Universal Deutschland, vertrat die Meinung, dass viele Prominente die Medien häufig für ihre Interessen einsetzen und daher auch eine nicht beeinflusste Berichterstattung in Kauf nehmen müssen. Anders sah das der Medienrechtler Dr. Dirk Dünnwald von der Kanzlei Prinz o Neidhardt o Engelschall aus Hamburg, die sich auf die Vertretung von Prominenten spezialisiert hat und in Medienkreisen berüchtigt ist. Hans-Jörg Vehlewald, Chefreporter der Politik-Redaktion der BILD und ehemaliger Mitarbeiter des SPIEGEL, begegnete kritischen Kommentaren offen. "Was man nicht belegen kann, darf man nicht schreiben", so Vehlewalds journalistische Überzeugung.


Für die FDP-Politikerin Gudrun Kopp war der Aspekt der Meinungsvielfalt besonders wichtig. Kopp kritisierte die häufig enge und einheitliche Schwerpunktsetzung in den Nachrichten. Zur Sicherung der Qualität in den Medien forderte Michael Wulf, Chefredakteur von RTL, mehr in die Ausbildung von Nachwuchsjournalisten zu investieren. Eine erhöhte Mobilität und das Internet als Recherchemöglichkeit verändern das Berufsbild von Journalisten. Den klassischen Redakteur werde es in Zukunft nicht mehr geben, so Wulf.


Die Studierenden der FHM Bielefeld hatten den MEDIA.TALK 05 als bereits vierte Veranstaltung dieser Art in Eigenregie organisiert. "Der MEDIA.TALK wird von den Studierenden des Fachbereichs Medien geplant, organisiert und durchgeführt. Als Fachhochschule des Mittelstands unterstützen wir die Initiative und das Engagement der Studenten und freuen uns, dass hochkarätige Medienexperten gemeinsam mit uns aktuelle und brisante Themen diskutieren", so Prof. Dr. Anne Dreier, Dekanin des Fachbereich Medien an der FHM Bielefeld. Auch Moderator Groebel verteilte Lob und bescheinigte den Studentinnen und Studenten eine hohe Professionalität bei der Konzeption und Umsetzung der Veranstaltung. Die Studentin der Medienwirtschaft Kristina Johanning lud die Gäste als Vertreterin des Organisationsteams noch zu der anschließend stattfindenden MEDIA.NIGHT ein.


Über die FHM:
Seit ihrer Gründung im Mai 2000 hat sich die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) zu einer festen Größe in der Hochschullandschaft entwickelt. Die FHM hat sich das Ziel gesetzt, Führungsnachwuchskräfte speziell für die mittelständische Wirtschaft zu qualifizieren. Das Studienkonzept beinhaltet eine kurze Studiendauer, eine hohe Praxisorientierung, kleine Studiengruppen und eine individuelle Betreuung. Das aktuelle Studienangebot umfasst die Bachelor- und Diplomstudiengänge Betriebswirtschaft, Gesundheitswirtschaft, Handwerksmanagement, Informatikmanagement, Medienwirtschaft und Medienkommunikation & Journalismus sowie zahlreiche Master-Studiengänge. Weitere Schwerpunkte setzt die FHM mit ihren Instituten in den Bereichen Wissenschaftliche Weiterbildung, Existenzgründung und Unternehmensnachfolge im In- und Ausland.


Weitere Informationen:
- http://www.fhm-mittelstand.de
- http://www.mediatalk.tv

Quelle: idw
Mit Zitat antworten


Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Forum Letzter Beitrag
Hochkarätiges studentisches Projekt erhält Stipendium Nachrichten: Wissenschaft 23.12.2008 12:00
Studentisches Projekt "Campus TV" an der FHM Bielefeld - Studierende stellen vierte Ausgabe zum Thema "Medienberufe" vor Nachrichten: Wissenschaft 11.08.2008 18:00
Presseeinladung zum MEDIA.TALK 2007 am 28. November - FHM-Studierende organisieren spannende Diskussionsrunde: "sportMACHTkommerz... und die Medien spielen mit?" Nachrichten: Wissenschaft 23.11.2007 18:00
Studierende der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) organisieren hochkarätigen MEDIA.TALK Nachrichten: Wissenschaft 15.11.2006 13:00
Studierende der FHM organisieren hochkarätigen MEDIA.TALK Nachrichten: Wissenschaft 21.11.2005 16:00





Lexikon

Gesetze

Newsletter

JuraForum.de bietet Ihnen einen kostenlosen juristischen Newsletter:


© 2003-2011 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.

Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum


Suche: Rechtsanwalt | Steuerberater | Übersetzer

Rechtsanwalt Berlin | Rechtsanwalt Hamburg | Rechtsanwalt München | Rechtsanwalt Köln | Rechtsanwalt Frankfurt


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch), Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
"Wiki" powered by VaultWiki v2.5.7, © 2008-2012, Cracked Egg Studios

ANZEIGEN