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Verflüssigungen oder Wieviel Leben (v)erträgt die Kunst

Dies ist eine Diskussion zu Verflüssigungen oder Wieviel Leben (v)erträgt die Kunst innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft

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Alt 09.11.2007, 11:00
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Verflüssigungen oder Wieviel Leben (v)erträgt die Kunst

Lecture-Performance von Professor Hanne Seitz am 15. November im Schaufenster der FH Potsdam





Im Rahmen der Ausstellung "Water_please", die das Atelierhaus Panzerhalle e.V. in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam derzeit im "Schaufenster" in der Friedrich-Ebert-Straße veranstaltet, finden auch zahlreiche Vorträge, Lesungen und Konzerte statt.


Am Donnerstag, dem 15. November 2007 um 18.00 Uhr, wird Professor Dr. Hanne Seitz über die Verflüssigungen in der Kunst sprechen. Der Titel ihrer Lecture-Performance in 7 Gängen und 54 Minuten lautet "Verflüssigungen oder Wieviel Leben (v)erträgt die Kunst"


Der Vortrag windet sich formal entlang dem Labyrinth - einem auf Daedalus beruhenden Raumkonzept, dem die Fibonacci-Reihe als Zeitverfahren übertragen ist. Inmitten der sieben Gänge werden die Kunst und die Schönheit, das Zählen und Erzählen, aber auch Steinhaufen und Paradigmenwechsel verhandelt. Es geht um die Verflüssigung und Entgrenzung der künstlerischen Autonomie, um die Verzeitlichung und Prozessbezogenheit der künstlerischen Verfahren und zuletzt um die Frage, wie viel Leben Kunst (v)erträgt. Und da wir begreifen, was uns ergreift und anspricht, wird hier nicht einfach nur gesprochen, sondern aufgeführt und dabei so manches gegriffen und verhandelt werden.
Und wer, wenn nicht Hermes, der Götterbote, gleichermaßen mit den Wegerechten wie mit der Redekunst vertraut, könnte uns flink und kenntnisreich auf beflügelten Sohlen und mit scharfem Verstand begleiten und in den labyrinthischen Kehrtwenden zu unverhofften Einsichten bringen - weniger in Form eines hermeneutischen Zirkels als vielmehr eines labyrinthischen Hin und Her, das uns zuletzt (ganz jenseits der Hermeneutik) auch das Nichtverstehen nahe bringt.


Zur Person:
Hanne Seitz, Dr. phil, geb. 1952; Studium der Kunstwissenschaft, Kunstpädagogik, Psychologie, Erziehungswissenschaft und Architektur in Frankfurt a. M., Marburg und Darmstadt; freiberufliche Tätigkeit im Kulturbereich, in der Kunstvermittlung, in der Aus- und Fortbildung; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstpädagogik der Universität Frankfurt am Main; seit 1994 Professorin an der Fachhochschule Potsdam im Bereich Ästhetische Praxis/Ästhetische Bildung. Lehrschwerpunkte: Theorie und Praxis Ästhetischer Bildung (Theater, Tanz, Performance); Forschungsschwerpunkte: Kunst im sozialen Interesse, Ästhetische Interventionen.


Veranstaltungstermin und -ort:
Donnerstag, 15.11.2007, 18:00 Uhr
Schaufenster der Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 6 (Am Alten Markt), 14467 Potsdam.


Ansprechpartnerin für weitere Informationen ist Heike Daßdorf von der Hochschulbibliothek der FH Potsdam (Tel: 0331 580-2222 bzw. dassdorf@fh-potsdam.de)


Medieninformationen und Veranstaltungshinweise der FH Potsdam können Sie
auch im Internet abrufen: <http://www.fh-potsdam.de/aktuelles.html>


Quelle: idw
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