Dienstag, 1. September 2009, 10:00

Login:

( Angemeldet bleiben?)

Jetzt hier registrieren

Terrorismusexperten zu Gast in Tübingen

Dies ist eine Diskussion zu Terrorismusexperten zu Gast in Tübingen innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht

  #1 (permalink)  
Alt 17.06.2008, 10:00
idw idw ist offline
Der Anbieter distanziert sich ausdrücklich von den u.g. Inhalten.
 
Registriert seit: Jun 2005
Beiträge: 112.430
Keine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
Terrorismusexperten zu Gast in Tübingen

Gastvorträge zum Thema islamistischer Terrorismus am 24. Juni und 1. Juli 2008


Zwei führende Wissenschaftsexperten aus dem Bereich Islamkunde werden am 24. Juni und am 1. Juli 2008 jeweils um 18.00 Uhr einen Gastvortrag zum Thema islamistischer Terrorismus halten. Die beiden Gastvorträge werden vom Orientalischen Seminar der Universität Tübingen organisiert und finden jeweils im Hörsaal 14 in der Neuen Aula statt.


Am Dienstag, den 24. Juni 2008, wird Gilles Kepel, Professor für Politische Studien vom Institut d'Etudes Politiques in Paris über "The idea of Martyrdom in Islamic Terrorism" referieren. Kepel ist einer der weltweit führenden Kenner des islamistischen Terrorismus, den er seit den frühen 1980er Jahren untersucht.
Seit dem 11. September 2001 bestimmt vor allem der amerikanische Krieg gegen den Terror die gegenwärtigen Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Beide Seiten, die Amerikaner und die jihadistischen Kämpfer, beanspruchen dabei für sich moralische Höherwertigkeit - ungeachtet der Bilder von verstümmelten Opfern von Selbstmordattentaten oder der Folteropfer von Abu Ghuraib. Paradoxerweise haben beide Seiten durch ihren Konflikt ihren gemeinsamen Feind, den schiitischen Iran, gestärkt. Alte Konfliktlinien zwischen Persen und Arabern, Schiiten und Sunniten reißen erneut auf und erlangen zusätzliche Bedeutung durch die schiitische Hizbollah und deren Kampf gegen Israel. Wie soll der Kreislauf der Gewalt durchbrochen werden? Gilles Kepel plädiert für eine verstärkte Rolle Europas, das nach dem 11. September 2001 zunächst politisch an den Rand gedrängt wurde. Das Ziel soll dabei eine Neuordnung der Region vom Persischen Golf bis über das Mittelmeer sein, um so einen adäquaten Rahmen für eine friedliche Zukunft zu schaffen.


Dr. Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik aus Berlin hält am 1. Juli 2008 einen Vortrag zum Thema "Jihad im Sauerland: al-Qaida, Islamische Jihad-Union und islamistischer Terrorismus in Deutschland". Der Vorderorientexperte Guido Steinberg, ehemaliger Referent im Referat Internationaler Terrorismus im Bundeskanzleramt, berichtet über die "Sauerlandbomber", die im Herbst 2007 in Deutschland kurz vor der Durchführung des vermutlich größten Terroranschlags in der deutschen Nachkriegsgeschichte verhaftet wurden. Die "Sauerlandbomber" wurden von der islamischen Jihad-Union in Pakistan ausgebildet; diese Organisation stammt aus Usbekistan, hat aber in ihrem Heimatland bislang kaum Einfluss. Vielmehr strebt die islamische Jihad-Union danach, ihren Kampf zu internationalisieren. In diesem Zusammenhang gelang es der Organisation, gezielt eine Gruppe von Türken und Deutschen zu rekrutieren. Sollte sich dieser Trend verfestigen, würde sich der internationale islamistische Terrorismus verändern, der bislang vornehmlich von Arabern getragen wurde. Dies würde die Bedrohungslage in Deutschland erheblich verschärfen.


Die Vertreter der Medien und die interessierte Öffentlichkeit sind zu beiden Gastvorträgen herzlich eingeladen.


Weitere Informationen:
Dr. Thomas Eich
Orientalisches Seminar der Universität Tübingen
Islamkunde
Wilhelmstraße 113, 72074 Tübingen
Tel: (07071) 29-73979
E-Mail: thomas.eich@uni-tuebingen.de


Quelle: idw
Mit Zitat antworten


Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Forum Letzter Beitrag
7. Tübinger Mediendozentur: Alice Schwarzer zu Gast in Tübingen Nachrichten: Wissenschaft 20.04.2010 11:00
Honorarprofessor Klaus Töpfer zu Gast in Tübingen Nachrichten: Wissenschaft 24.06.2008 11:00
Konzept "Tübingen in Evolution, Evolution in Tübingen" im Wettbewerb siegreich Nachrichten: Wissenschaft 23.04.2008 14:00
Ministerin Annette Schavan zu Gast in Tübingen Nachrichten: Wissenschaft 03.07.2006 10:00
Hochschulen der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim streben Zusammenführung der Studentenwerke Tübingen und Hohenheim an Nachrichten: Wissenschaft 25.01.2006 12:00





Lexikon

Gesetze

Newsletter

JuraForum.de bietet Ihnen einen kostenlosen juristischen Newsletter:


© 2003-2011 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.

Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum


Suche: Rechtsanwalt | Steuerberater | Übersetzer

Rechtsanwalt Berlin | Rechtsanwalt Hamburg | Rechtsanwalt München | Rechtsanwalt Köln | Rechtsanwalt Frankfurt


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch), Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
"Wiki" powered by VaultWiki v2.5.7, © 2008-2012, Cracked Egg Studios

ANZEIGEN