Dies ist eine Diskussion zu Tag der offenen Tür im Max-Planck-Institut Dortmund innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Tag der offenen Tür im Max-Planck-Institut Dortmund Wissenschaftler mit Hochdruck daran, Antworten auf wichtige Fragestellungen der Biomedizin zu finden. Und sie tun dies nicht im vielzitierten Elfenbeinturm, sondern fordern die interessierte Öffentlichkeit ausdrücklich auf, ihnen bei ihrer Forschung über die Schulter zu schauen. Im Rahmen eines bunten und spannenden Programms wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts ihre Forschungsprojekte in verständlicher Form präsentieren und natürlich auch Fragen zu ihrer Arbeit beantworten. In Experimenten und Laborführungen werden aktuelle Entwicklungen und moderne Methoden aus den Bereichen der Molekularbiologie, der Chemischen Biologie, der Zellbiologie, sowie der AIDS - und Krebsforschung vorgestellt. Die Besucher können hautnah erleben, wie Antikörper Zellstrukturen im Mikroskop sichtbar machen, dass man Bakterien mit Hilfe der Gentechnik dazu bringen kann, bestimmte Proteine zu produzieren und was passiert, wenn Zellen "unter Strom stehen". Wie ist es überhaupt möglich Vorgänge zu untersuchen, die sich in der Zelle auf Ebene der Atome und Moleküle abspielen? Auch diese Frage wollen die Wissenschaftler beantworten indem Sie den Besuchern Methoden wie die Proteinkristallographie und die Kernresonanzspektroskopie vorstellen. Ergänzt werden die Vorführungen durch eine Vortragsreihe im Halbstunden-Takt ab 11 Uhr im Instituts-Hörsaal. Hier kann man erfahren wie Röntgenstrahlen Atome sichtbar machen, wie Zellen auf Medikamente und Giftstoffe reagieren, aber auch neue Strategien zur Bekämpfung von AIDS kennenlernen. Über den aktuellen Forschungsstand zum Thema Prionenerkrankungen (BSE) wird ebenso berichtet wie über eine innovative Methode zur Früherkennung von Darmkrebs. Das Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie betreibt in Dortmund biomedizinische Grundlagenforschung auf höchstem Niveau. Viele Forschungsprojekte, die hier bearbeitet werden, haben einen medizinischen Bezug und tragen dazu bei, Ursachen und Entwicklung von gefährlichen Erkrankungen - wie AIDS und Krebs - auf der Ebene von Zellen und Molekülen zu verstehen.Langfristiges Ziel der Wissenschaftler ist es, potentielle Ansätze zur Frühdiagnostik und Bekämpfung dieser Krankheiten auf den Weg zu bringen. Sonntag, 20. November, 10.30 bis 16 Uhr: Lebenswissenschaften "live" im Dortmunder Max-Planck-Institut. Ansprechpartner: Dr. Peter Herter MPI für molekulare Physiologie Otto-Hahn-Str. 11 44227 Dortmund Tel.: 0231 / 133 2500 e-mail: peter.herter@mpi-dortmund.mpg.de Weitere Informationen: - http://www.mpi-dortmund.mpg.de Quelle: idw |
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