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Studium an der Saar-Universität immer attraktiver

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Alt 14.09.2007, 12:00
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Studium an der Saar-Universität immer attraktiver

Verstärkte Betreuung, mehr Bücher, Verbesserung der technischen Ausstattung, Hilfestellung beim Übergang vom Studium in den Beruf sind Aspekte der neuen Qualität des Studierens an der Universität des Saarlandes. Studiengebühren, wie sie erstmals zum kommenden Wintersemester erhoben werden (jeweils 300 Euro für die ersten beiden Semester, danach 500 Euro pro Semester), haben die neue Ära verbesserter Studienbedingungen möglich gemacht. Über drei Millionen Euro stehen zusätzlich zur Verfügung.





Aus der Fülle der Maßnahmen, die mit den zusätzlichen Mitteln speziell für die Verbesserung der Lehre an der Universität des Saarlandes schon im kommenden Semester finanziert werden, einige Beispiele:


Da sich der Übergang von der Schule ins akademische Umfeld erfahrungsgemäß schwierig gestalten kann, werden den Erstsemestern Mentorinnen und Mentoren zur Seite gestellt. An sie können sich die Neulinge mit allen Fragen rund ums Studium wenden. Die Mentoren, in der Regel fortgeschrittene Studierende, beraten jeweils eine kleine Gruppe von Studierenden, initiieren Kontakte und Arbeitsgruppen unter ihnen, treten aber auch im Falle etwaiger Probleme beim Lehrangebot mit den Verantwortlichen eines Studiengangs in Kontakt. Hinzu kommt die verstärkte Einstellung von Tutoren, die grundlegende Lehrveranstaltungen unterstützend begleiten und auf Prüfungen vorbereiten. Über den Auf- und Ausbau des Mentoren- und Tutoriensystems fließt ein Teil der Studiengebühren wieder an die Studierenden zurück.


Eine ebenso großer Bedeutung wie der Schnittfläche von Schule und Universität kommt der von Universität und Berufswelt zu.
Um Studierende frühzeitig auf berufliche Anforderungen und Chancen der persönlichen Karriere vorzubereiten, richtet die Universität einen eigenen Career-Service ein.


Kein Studium ohne Literatur und im Bereich von Naturwissenschaft und Technik auch kein Studium ohne Praktika: Weitere wichtige Maßnahmen zur Optimierung der Studienbedingungen sind deshalb die Erhöhung der Buchbestände in den Freihandbibliotheken (hier sind Standardwerke sofort ausleihbar) sowie die Verbesserung der Praktikums-Ausstattung über den Basisbedarf hinaus.


30 Prozent der Studiengebühren werden für fachübergreifende Projekte aufgewandt, 70 Prozent für die Verbesserung der Studienbedingungen in den einzelnen Fächern. Sowohl im Präsidium, das die zentralen Projekte verantwortet, als auch in den Dekanaten, den Spitzen der Fakultäten und ihren Fächern, fällt die Entscheidung über die Mittelverwendung unter Beteiligung der Studierenden. - Eine Übersicht der aus Studiengebühren finanzierten Maßnahmen zur Verbesserung des Studiums findet sich unter
<www.uni-saarland.de/studiengebuehren>


Universitätspräsident Professor Dr. Volker Linneweber betont: "Was zukünftige Studierende bei ihrer Studienortentscheidung berücksichtigen sollten: Die Universität des Saarlandes ist die einzige Universität in der Region, die dank Studiengebühren systematisch die Studienbedingungen verbessern kann. Mögen andere weiterhin ein kostenloses Studium anbieten - wir setzen im zunehmenden Wettbewerb zwischen den Hochschulen auf Qualitätssteigerung!"


Quelle: idw
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