Dies ist eine Diskussion zu Studie befasst sich mit "Herstellung und Vertrieb von Kinderpornografie über das Internet" innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Studie befasst sich mit "Herstellung und Vertrieb von Kinderpornografie über das Internet" Gibt es einen internetbasierten kommerziellen Markt für Kinderpornografie? Oder handelt es sich bei dem im Internet vertriebenen Material um Produkte aus dem familiären Umfeld, die von Einzelpersonen aus Profilierungssucht in Umlauf gebracht werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer Studie, die jetzt am Institut für Kriminalwissenschaften an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover gestartet ist. Die Software AG, Fujitsu und die BITKOM fördern das Projekt "Herstellung und Vertrieb von Kinderpornografie über das Internet" mit 40.000 Euro. Das Forschungsvorhaben ist Teil von "White IT". Unter diesem Namen haben sich auf Initiative des Niedersächsischen Innenministeriums jüngst zahlreiche gesellschaftliche Gruppen zu einem Bündnis gegen Kinderpornografie zusammengeschlossen. Neben den bereits genannten Unternehmen sind auch Microsoft, IBM, eco, die FSM und der Deutsche Kinderschutzbund an dem Verbund beteiligt. Ziel des Forschungsprojektes ist, zu klären, woher das Material stammt und wie es verbreitet wird. Dafür wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kriminalwissenschaftlichen Instituts eng mit Polizei und Justiz zusammenarbeiten. Zunächst ist geplant, Erkenntnisse, die bereits bei den Landeskriminalämtern, beim Bundeskriminalamt und bei den Zentralstellen der Länder zur Bekämpfung gewaltverherrlichender, pornografischer und sonstiger jugendgefährdender Schriften vorliegen, zusammenzutragen und dann erstmals zusammen auszuwerten. Die so gewonnenen Erkenntnisse könnten als Grundlage für neu zu entwickelnde Präventivmaßnahmen dienen. Erste Ergebnisse wollen der Leiter des Kriminalwissenschaftlichen Instituts, Prof. Bernd-Dieter Meier, und Ass. jur. Arnd Hüneke zur CeBIT 2010 vorlegen. Hinweis an die Redaktion: Für weitere Informationen steht Ihnen Ass. jur. Arnd Hüneke vom Kriminalwissenschaftlichen Institut unter Telefon +49 511 762 8262 oder per E-Mail unter hueneke@jura.uni-hannover.de gern zur Verfügung. Quelle: idw |
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