Dies ist eine Diskussion zu Sommerakademie Gesundheitsökonomie 2007 innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Sommerakademie Gesundheitsökonomie 2007 Die international zunehmende Akzeptanz und Anwendung gesundheitsökonomischer Evaluationen steht im Zentrum der diesjährigen Sommerakademie, welche das gemeinnützige Institut für Innovation & Evaluation im Gesundheitswesen (InnoVal-HC) in Kooperation mit dem Mannheimer Institut für Public Health an der Universität Heidelberg im September 2007 veranstaltet. Das in seiner thematischen Breite über Deutschland hinaus einzigartige Programm wendet sich an sowohl an Wissenschaftler aus dem Public Health-Umfeld als auch an Führungskräfte und Entscheider aus dem Gesundheitswesen, vorrangig aus den Bereichen Heilberufe und Kostenträger. Als Dozenten konnten herausragende Vertreter der wichtigsten ökonomischen Denkschulen mit eigener Erfahrung in der Anwendung der Methodik im Rahmen von Health Technology Assessments gewonnen werden. Das Verzeichnis der Fakultätsmitglieder der Sommerakademie liest sich denn auch wie ein "Who Is Who" der aktuellen Diskussion. Die Teilnehmer der Sommerakademie werden in kleiner Runde im Studio der Heidelberger Villa Bosch nicht nur Referate hören, sondern in direkten Meinungs- und Erfahrungsaustausch eintreten können mit ausgewiesenen Persönlichkeiten wie dem Mitbegründer der australischen Gesundheitsökonomie Prof. Jeff Richardson aus Melbourne (Monash University), der Vorsitzenden des ökonomischen Komitees des australischen Pharmaceutical Benefits Advisory Committee (PBAC), Prof. Rosalie Viney (University of Technology, Sydney), Prof. Andreas Laupacis (University of Toronto), Prof. Martin J. Buxton (Brunel University, London), Prof. Sören Holm (University of Cardiff, Wales), Prof. Panos Kanavos (London School of Economics)), Dr. Ulf Persson (Leiter des Swedish Institute of Health Economics, Lund), Prof. Friedrich Breyer (Universität Konstanz) und dem Leiter des Gesundheitsressorts des deutschen IQWiG, Dr. Peter Kolominsky-Rabas (Köln) und weiteren international renommierten Experten. Geleitet wird die Sommerakademie von dem in Heidelberg und Ludwigshafen lehrenden Gesundheitsökonomen Prof. Michael Schlander (Vorsitzender und wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Innovation & Evaluation im Gesundheitswesen). Die Themenliste reicht von den normativen Grundlagen ökonomischer Evaluationen bis zu den in der praktischen Umsetzung gewonnen Erfahrungen in Australien, Kanada, England und Schweden. Während in Deutschland Kosten-Nutzen-Evaluationen gerade erst eingeführt werden, wird in England bereits der nächste Schritt diskutiert: ihre Anwendung als Instrument der Preisregulierung für innovative Arzneimittel ("Value-Based Pricing"). Aber ist der vom englischen Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) gewählte Ansatz überhaupt tragfähig? Widerspricht er der ökonomischen Theorie (Friedrich Breyer) und der medizinischen Ethik (Sören Holm)? (Wie) Kann ökonomisches Denken neu interpretiert werden, um die widersprüchlichen Welten der Medizin und der Wirtschaftswissenschaften miteinander zu versöhnen (Jeff Richardson)? Was erhoffen sich die Krankenkassen von dem neuen Instrument in Deutschland (Wolfgang Kaesbach)? Was befürchtet die pharmazeutische Industrie (Koen Torfs)? Werden teure Innovationen für seltene Erkrankungen überhaupt noch einen Platz im System finden (Panos Kanavos)? Bleiben die Patienten auf der Strecke, wenn sich die ökonomische Theorie durchsetzt (Christine Lavery)? Wie wird es weitergehen (Michael Schlander)? Auf diese und weitere Fragen werden den Teilnehmern fundierte Antworten aus erster Hand geboten werden. Für Interessenten, die noch nicht oder nicht mehr mit den Grundlagen vertraut sind, wird überdies ein eineinhalbtägiger Crash-Kurs angeboten, der einen aktuellen Überblick verschafft über die internationalen Gesundheitssysteme und -reformen, die Prinzipien von Health Technology Assessments (HTAs), praktische und theoretische Aspekte von Kosten-Effektivitäts- und Kosten-Nutzen-Analysen, Methoden der Messung gesundheitsbezogener Lebensqualität und der Bestimmung von "Quality-Adjusted Life Years" (QALYs), ökonomische Entscheidungsregeln und Modelle sowie aktuelle internationale Guidelines. Weitere Informationen unter: http://academy.innoval-hc.com Ansprechpartnerin: Sigrid Steinebach Tel. 06196-7766-410 sigrid.steinebach@innoval-hc.com Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an: Dr. Michael Schwarz Pressesprecher der Universität Heidelberg michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de Irene Thewalt presse@rektorat.uni-heidelberg.de Quelle: idw |
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