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| "Schmuckstück" generalüberholt: Tonstudio der Hochschule der Medien mit neuer Technik Studenten der Audiovisuellen Medien können an der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) ab Sommersemester 2008 ein rund erneuertes digitales Tonstudio nutzen: In den drei Regieräumen wurden Mischpulte, Aufzeichnungs- und Bearbeitungssysteme im Wert von rund 400.000 Euro ausgetauscht. Die wichtigsten Neuerungen sind ein Studer Vista 7-Mischpult und Pro Tools HD-Systeme, die den Studierenden komfortable Möglichkeiten in der Aufnahme und Postproduktion bieten. Das generalüberholte "Schmuckstück" wird am 19. März 2008 um 18 Uhr eingeweiht. Auf dem Programm stehen unter anderem Präsentationen klassischer Orchester- oder Jazz-Aufnahmen sowie Pop-Produktionen und Filme. Sie wurden von HdM-Studenten im Rahmen ihres Studiums produziert. Beginn ist um 18.30 Uhr, 19.30 Uhr und um 20.30 Uhr. "Das Studio bietet den Studierenden im Audiobereich hervorragende technische Voraussetzungen", findet Professor Oliver Curdt, der die Tonproduktionen im Studiengang Audiovisuelle Medien betreut. "Durch die neue Technik stehen nun mehr Spuren zur Verfügung. Zahlreiche Effekte mehr können umgesetzt werden", berichtet Curdt. Auch Audioproduktionen in HD-Qualität seien möglich. Die Finanzierung der Runderneuerung war unter anderem mithilfe von Studiengebühren möglich. "Ein Drittel der Summe konnten wir so aufbringen. Wir freuen uns sehr, dass wir den Studierenden dafür nun ein weiteres Stück Studienqualität mehr bieten können", erklärt HdM-Rektor Professor Dr. Alexander W. Roos. In dem rund 150 Quadratmeter großen Studio, das im Januar 2001 eingeweiht wurde, arbeiten Studierende unter professionellen Bedingungen an Audioprodukten. Sie erstellen Reportagen, Magazine oder Live-Produktionen, Werbespots, Musikproduktionen und Konzert-Mitschnitte, Hörspiele oder bildsynchrone Vertonungen. Sie nutzen für ihre Arbeiten insgesamt drei Tonregien: Zwei davon stehen für Surround-Produktionen zur Verfügung. Die erste ermöglicht bis zu 48-kanalige Aufnahmen und Nachbearbeitungen. In der zweiten können 24-kanalige Aufnahmen und Nachbearbeitungen gemacht werden, während die dritte Regie für Schnitt, Musikproduktionen und -kompositionen genutzt wird. Darüber hinaus arbeiten die Studierenden in einem 50 Quadratmeter großen Aufnahmestudio. Für Sprecher steht ein kleineres Studio bereit. Alle Studioräume sind miteinander vernetzt. Die Tontechnik zählt zu den wesentlichen Studiengrundlagen für Ingenieure der Audiovisuellen Medien. In den letzten Semestern wurden im Tonstudio zahlreiche Musik-DVDs mit Live-Aufzeichnungen von Jazz- oder Big Band-Konzerten in Kooperation mit der Stuttgarter Musikhochschule produziert. Auch das Sounddesign für die Kurz- und Dokumentarfilme oder Computeranimationen im Studiengang Audiovisuelle Medien entsteht im Tonstudio. Leitungsverbindungen zu anderen Studioräumen der HdM ermöglichen Aufnahmen und Steuerungen von Live-Aufführungen und Vertonungen. Sechs Studenten der Hochschule hatten das Studio gemeinsam mit Profis in knapp zehn Wochen neu eingerichtet. Pünktlich zum Start des Sommersemesters am 10. März sind die letzten Nachinstallationen abgeschlossen. Kontakt: Prof. Oliver Curdt, Studiengang Audiovisuelle Medien Telefon: 0711 8923 2251 E-Mail: curdt@hdm-stuttgart.de Jörg Bauer, Studiengang Audiovisuelle Medien Telefon: 0711 8923 2213 E-Mail: bauer@hdm-stuttgart.de Weitere Informationen: - http://Studiengang Audiovisuelle Med...tuttgart.de/am Quelle: idw |
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