Dies ist eine Diskussion zu Ruhrpilot: Weniger Staus in Europas größtem Ballungsraum innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Ruhrpilot: Weniger Staus in Europas größtem Ballungsraum Der so genannte Ruhrpilot wird Routenempfehlungen geben und die Verkehrsteilnehmer über die aktuelle Lage auf den Straßen informieren. Dabei wählt er - je nach Verkehr - nicht die kürzeste, sondern die schnellste Route. Abrufen können die Nutzer die Informationen via Internet, Handy oder über ihr Navigationssystem im Auto. Zur Fußballweltmeisterschaft im Juni 2006 stehen erste Dienste wie Verkehrsinformationen oder Routenplaner für den Kern des Ruhrgebiets kostenlos zu Verfügung. Ein Jahr später soll das System flächendeckend im Einsatz sein. Der Ruhrpilot sammelt die Daten von mehreren tausend Sensoren, die im Straßenbelag und an Brücken oder Masten installiert sind. Sie liefern Informationen über Verkehrsdichte, -richtung und -geschwindigkeit. Alle Daten laufen in einem Zentralrechner zusammen, der die aktuelle Verkehrslage ermittelt. Von den regionalen Verkehrsunternehmen erhält das System die aktuellen Fahrtzeiten und Standorte von Bussen und Bahnen. Die Belegung von Parkhäusern wird ebenso erfasst wie Wetter, Straßenzustand, Baustellen, Unfälle und die Daten der Deutschen Bahn. Auch Messen, Sportereignisse oder Stadtfeste können kurzfristig berücksichtigt werden. Übers Internet lässt sich die optimale Reiseroute abfragen: Dabei kann der Nutzer angeben, mit welchem Verkehrsmittel er anreisen und zu welchem Zeitpunkt er sein Ziel erreichen will. Innerhalb weniger Sekunden berechnet ihm der Ruhrpilot den schnellsten Weg und das bestmögliche Verkehrsmittel. So wird der Nutzer mit dem Auto zu einem freien Parkplatz geleitet, um dort in den Bus oder die S-Bahn umzusteigen. Das lastet die Straßen und Schienen besser aus und schont dadurch die Umwelt. Auch die Verkehrsdurchsagen im Radio werden genauer. Bekommt man heute eine Stauwarnung, hat sich die Störung oftmals schon aufgelöst. Der Ruhrpilot dagegen kann Verkehrsentwicklungen mit Hilfe von Simulationsberechnungen bis zu 60 Minuten im Voraus prognostizieren und für die kommenden 14 Tage einen generellen Überblick geben. Kommunen können vorhersagen, ob, wann und wo die Feinstaubbelastung wächst und frühzeitig gegensteuern. Foto: http://www.siemens.com/is-bild/sois200502 Weitere Informationen: - http://www.siemens.de/innovationnews - http://www.siemens.de/pof - http://www.siemens.de/traffic Quelle: idw |
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