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| Prof. Martina Havenith-Newen: Neues Mitglied der Leopoldina Bochum, 01.06.2007 Nr. 189 Prof. Martina Havenith-Newen: Neues Mitglied der Leopoldina Hohe Auszeichnung unter Naturwissenschaftlern Terahertz und Infrarot: Ein neuer Blick auf die komplexe Welt der Moleküle Für ihre herausragende wissenschaftliche Leistung auf dem Gebiet der Infrarot- und Terahertz-Technologie und -Spektroskopie wurde Prof. Dr. Martina Havenith-Newen (Lehrstuhl für Physikalische Chemie II - Laserspektroskopie und Biophotonik) in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt. Die Wahl gilt für Naturwissenschaftler in Deutschland als eine besondere Auszeichnung ihrer Arbeiten. Neben ihr sind mit Prof. Dr. Hermann-Josef Wagner, Rektor Prof. Dr. Elmar Weiler, Prof Dr. Jürgen Krämer und Prof. Dr. Onur Güntürkün derzeit noch vier weitere aktive Wissenschaftler der RUB in der Leopoldina vertreten. Älteste Akademie Die Leopoldina wurde 1652 gegründet und ist damit die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft Deutschlands und die älteste dauerhaft existierende weltweit. Die Akademie organisiert Vorträge und wissenschaftliche Veranstaltungen, setzt interdisziplinäre Ad-hoc-Kommissionen zu aktuellen Fragen ein und berät national und international Parlamente und Behörden mit wissenschaftlichem Know-how. Ihre Mitglieder wählen auf geheimen Vorschlag jedes Jahr rund 50 neue herausragende Gelehrte zur Aufnahme in die Akademie aus. Etwa drei Viertel der Mitglieder stammen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, ein Viertel aus 27 weiteren Ländern weltweit. Mit 44 Jahren gehört Martina Havenith-Newen zu den jüngsten Mitgliedern der Akademie: Das Durchschnittsalter neu gewählter Mitglieder liegt bei 55 Jahren. Vita Prof. Havenith-Newen Martina Havenith-Newen, geboren 1963 in Mechernich, studierte zwischen 1981 und 1987 Physik (bis zum Vordiplom ebenfalls Mathematik) in Bonn. Dort wurde sie im Jahre 1990 nach Forschungsaufenthalten in Berkeley (U.S.A.)und Nijmegen (Niederlande) promoviert. Anschließend war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Angewandte Physik der Uni Bonn tätig, bevor sie 1998 nach Bochum berufen wurde. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören die höchstauflösende Spektroskopie mit modernen Lasermethoden, Chemie an Grenzflächen, Terahertz-Untersuchungen an Biomolekülen und Proteinen zur Untersuchung von Solvatationsdynamik, Infrarot Nahfeld-Mikroskopie und Biophotonik. Weitere Informationen: - http://www.leopoldina-halle.de/ Quelle: idw |
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