Dies ist eine Diskussion zu Prof. Clemens Schmitt erhält Richtenzhain Preis für Krebsforschung innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Prof. Clemens Schmitt erhält Richtenzhain Preis für Krebsforschung Prof. Schmitt erforscht ein Sicherungssystem des Körpers, die Seneszenz. Er konnte zum ersten Mal zeigen, dass dieses Zellschutzprogramm die Teilung von Vorläufern bösartiger Zellen stoppt. Im Gegensatz zur Apoptose, einem weiteren Schutzprogramm, sterben bei der Seneszenz die Tumorvorläuferzellen nicht ab, sondern fallen in eine Art permanenten Schlaf und verlieren die Fähigkeit sich zu teilen. Sie können somit den Körper nicht mehr durch ungebremstes Zellwachstum bedrohen. Erst kürzlich hatte Prof. Schmitt für Untersuchungen zum Seneszenzprogramm in der Entstehung von Lymphdrüsenkrebs den Curt-Meyer-Gedächtnispreis der Berliner Krebsgesellschaft erhalten. Prof. Schmitt leitet am MDC eine Forschungsgruppe und ist an der Charité als Hämatologe und Onkologe tätig. Dr. Martin-Villalba erforscht die Apoptose im zentralen Nervensystem und entdeckte, dass die Blockade eines bestimmten Gens, das diesen programmierten Zelltod auslöst, die Regeneration des Rückenmarks nach Querschnittslähmungen fördert und die Folgen eines Schlaganfalls vermindert. Dr. Kießling ist Radiologe und entwickelte ein spezielles bildgebendes Verfahren, die "volumetrische Computertomographie" zur Darstellung haarfeiner Blutgefäße. Diese Informationen sind für Ärzte entscheidend, um den Erfolg von Therapien zu beurteilen. Den Richtzenhain-Preis, der durch die Stiftung des Neurologen Walther Richtzenhain und seiner Frau Christine über das DKFZ verliehen wird, erhalten im Jahresrhythmus abwechselnd Doktoranden in Heidelberger Forschungsinstituten und Wissenschaftler aus der gesamten Bundesrepublik für Arbeiten auf dem Gebiet der "translationalen" (Übertragung von Forschungsergebnissen in die Klinik) Krebsforschung. Barbara Bachtler Pressestelle Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch Robert-Rössle-Straße 10 13125 Berlin Tel.: +49 (0) 30 94 06 - 38 96 Fax: +49 (0) 30 94 06 - 38 33 e-mail: presse@mdc-berlin.de <http://www.mdc-berlin.de/ueber_das_mdc/presse/index.htm> Weitere Informationen: - http://<http://www.mdc-berlin.de/ueb...2006/pm50.htm> - <http://www.dkfz.de/pressemitteilungen> Quelle: idw |
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