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Operationstechnik der neuen Generation

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Alt 29.01.2007, 12:00
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Operationstechnik der neuen Generation

Urologische Universitätsklinik Heidelberg führte erste minimal-invasive, computer-assistierte Entfernung von Blase und Prostata in Deutschland durch





In der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg ist erstmals in Deutschland eine radikale Entfernung von Harnblase und Prostata mit Hilfe der computerassistierten minimal invasiven Technik (so genannte " Da Vinci Laparoskopie") erfolgreich durchgeführt worden. Der Patient litt an einem Blasenkrebs. Während der Operation wurde eine Ersatzblase aus Darm gebildet und an die Harnröhre angeschlossen, so dass er auf normalem Wege Wasser lassen kann.


Die sehr komplexe Operation, bei der Blase, Prostata, die Samenblasen sowie Lymphknoten entfernt werden, wird üblicherweise über einen großen Bauchschnitt durchgeführt, der den Patienten erheblich belastet. Die minimal-invasive Technik ist deutlich schonender, da der Patient nach der Operation praktisch schmerzfrei und weniger geschwächt ist und früher nach Hause entlassen werden kann.


Erfolgreicher Einsatz auch bei bösartigen Prostata-Tumoren


Bei dem Computerassistenten Da-Vinci- Operationssystem handelt es sich um eine neue, hoch entwickelte Medizintechnik, die sehr präzise, aber wenig belastende minimal-invasive Operationen erlaubt. An der Heidelberger Klinik wird dieses System schon länger erfolgreich bei der Operation von bösartigen Prostatatumoren eingesetzt.


"Ein Vorteil gegenüber der herkömmlichen Laparaskopie ohne Computerassistenz ist die hohe Beweglichkeit der Instrumente mit sechs Freiheitsgraden", erklärt Dr. Christian Gilfrich, Geschäftsführender Oberarzt der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg. Zudem können die Bewegungsabläufe der Operationsinstrumente auf Bruchteile von Millimetern genau durchgeführt werden. Der Chirurg hat optimalen Einblick in das OP-Feld durch eine variable optische Vergrößerung und eine dreidimensionale Abbildungstechnik. Dadurch ist ein sehr präzises Operieren möglich und das Blutungsrisiko während der Operation ist verringert.


"In den USA gehört diese Methode schon zum OP-Alltag vieler bekannter Krankenhäuser," erklärt Professor Hohenfellner, Ärztlicher Direktor der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg. Dort werden dort nahezu ein Drittel aller radikalen Prostataoperationen mit dem Da-Vinci-System ausgeführt. In Europa und Deutschland gibt es bislang nur wenige urologisch genutzte Systeme. Hier nimmt die Urologische Universitätsklinik Heidelberg eine Vorreiterrolle ein.


Kontakt:
Professor Dr. Markus Hohenfellner
Ärztlicher Direktor der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 110
69120 Heidelberg
Tel: 06221 / 56 63 21 (Sekretariat)


Weitere Information im Internet:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Urologie-und-Poliklinik.1013.0.html
www.prostatacentrum-heidelberg.de


Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de


Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse


Weitere Informationen:
- http://www.klinikum.uni-heidelberg.d...ik.1013.0.html
- http://www.prostatacentrum-heidelberg.de

Quelle: idw
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