Dies ist eine Diskussion zu Neueinstellungen und Neubau am Fraunhofer LBF - starke Nachfrage nach Zuverlässigkeitskonzepten innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Neueinstellungen und Neubau am Fraunhofer LBF - starke Nachfrage nach Zuverlässigkeitskonzepten "Wir haben die Chance genutzt, das Institut inhaltlich und wissenschaftlich neu auszurichten und am Forschungsmarkt neu zu etablieren. Auch in Zeiten gesunkener Forschungs- und Entwicklungsbudgets liegen wir auf Wachstumskurs", resümiert Prof. Holger Hanselka, nach fünf Jahren intensiver Arbeit als Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF. Eindrucksvolle Meilensteine unterstreichen die erfolgreiche Bilanz in der anwendungsorientierten Forschung in Darmstadt: - Das Institut ist federführend bei mehreren großen europäischen Projekten im Bereich der Lärmverringerung durch aktive Strukturen und Systeme (INMAR)sowie bei sicheren und zuverlässigen Verkehrstechnologiekonzepten (WIDEM, HIPERWHEEL,) vertreten und hat sich damit in der deutschen und europäischen Forschung etabliert. - Der Fraunhofer Themenverbund Adaptronik, in dem elf Fraunhofer-Institute unter der Führung des LBF zusammenarbeiten, stellt die größte Forschergruppe in dieser Disziplin in Europa dar - diese Schlüsseltechnologie ist eine der zwölf Fraunhofer Perspektiven für Zukunftsmärkte, - Die Mitarbeiterzahl ist von 75 im Jahr 2001 auf mehr als 160 gestiegen. Zusätzlich werden auch viele studentischen Hilfskräfte eingebunden, deren Arbeit, dem Fraunhofer Models folgend, ausschließlich projekt- und industriefinanziert ist. - An der Technische Universität Darmstadt wurde von Prof. Hanselka das Fachgebiet "Systemzuverlässigkeit und Maschinenakustik" neu gegründet - dort sind heute über 20 wissenschaftliche Mitarbeiter beschäftigt. - Der Haushalt konnte von knapp 6 Mio. Euro im Jahr 2001 auf 10,5 Mio. Euro gesteigert werden - zusätzliche Investitionen sind geplant. Der Grund für die positive Entwicklung: Immer mehr Produktbereiche des Maschinenbaus werden durch die Integration von Sensorik, Aktuatorik, Elektronik und Regelungstechnik, also durch mechatronisch-adaptronische Ansätze geprägt. Bei der Frage nach der Sicherheit und Garantie solcher Produkte spielt die Systemzuverlässigkeit eine bedeutende Rolle. Hierfür entwickelt das Fraunhofer LBF neue Methoden, numerisch wie experimentell, zur Bewertung von Systemen und deren Zuverlässigkeit. Als eines von vier Fraunhofer-Instituten in Hessen trägt damit das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF mit seiner Arbeit maßgeblich zur Sicherung und zur Reputation der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei. Quelle: idw |
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