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Nachhaltige Energiesysteme: Neues Studienangebot der FH Osnabrück

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Alt 29.05.2008, 16:00
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Nachhaltige Energiesysteme: Neues Studienangebot der FH Osnabrück

Mit der Fachrichtung "Nachhaltige Energiesysteme", die zum kommenden Wintersemester startet, reagiert die Fachhochschule Osnabrück auf steigende Nachfrage nach entsprechenden Spezialisten. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.Ab dem Wintersemester 2008/09 kann man an der Fachhochschule Osnabrück "Nachhaltige Energiesysteme" studieren. Mit dieser neuen Fachrichtung des Bachelor-Studiengangs "Verfahrenstechnik" reagiert die Hochschule auf die immer weiter steigende Nachfrage nach Fachleuten in diesem Bereich. Entsprechend attraktiv sind spätere Berufsperspektiven für Absolventinnen und Absolventen.








In der Fachrichtung "Nachhaltige Energiesysteme" spezialisieren sich Studierende auf Anlagen, die auf erneuerbare Energien ausgerichtet sind. Es geht dabei vor allem um Biogas-, Windkraft- und Solarenergie-Anlagen sowie die Herstellung und Verwendung von Ersatzbrennstoffen wie z. B. Biokraftstoffe.


"Die wachsenden Erdgas- und Erdölpreise, der geplante Ausstieg aus der Atomenergie und das politische Ziel, Deutschland unabhängiger von Energielieferungen aus dem Ausland zu machen - all diese Faktoren erklären, warum die erneubaren Energien heute so wichtig sind", sagt der Studiendekan Prof. Dr. Frank P. Helmus. "Und als unangefochtener Vorreiter auf diesem Gebiet braucht Deutschland besonders viele Spezialisten - dieser Bedarf ist heute noch bei Weitem nicht gedeckt."


Wer sich jedoch nicht auf einen speziellen Bereich festlegen möchte, studiert die Fachrichtung "Allgemeine Verfahrenstechnik". Solchen Absolventinnen und Absolventen bietet sich nach dem Studienabschluss eine sehr breite Auswahl an möglichen Tätigkeiten. Denn Verfahrenstechnik ist eine der vielseitigsten Ingenieurdisziplinen. Überall dort, wo Rohstoffe aufbereitet werden, kommt sie zum Tragen: Zum Beispiel bei der Herstellung von Baustoffen, in der Nahrungsmittelindustrie, in der Chemie, Energietechnik und besonders stark in der Umwelttechnik.


Zum das Wintersemester 2009/10 ist zudem - in Kooperation mit der Universität Osnabrück - eine dritte Fachrichtung geplant: Aquakultur. Im Mittelpunkt stehen dabei Gewässer und aquatische Lebewesen zur Lebensmittelgewinnung, insbesondere Fische. Die Aquakultur-Spezialisten entwickeln und betreiben landgestützte Anlagen, die auf der so genannten "Kreislauftechnik" basieren. Dank dieser Technik kann der Wasserverbrauch drastisch reduziert und Nährstoffe weiterverwendet werden - zum Beispiel zur Algen- und Muschelzucht oder zur Biogasgewinnung. Führende Firmen bekunden bereits heute großes Interesse an den Absolventen.


Ganz gleich, in welcher Branche Verfahrenstechniker später arbeiten - ein breites Grundwissen ist für sie unerlässlich. Deshalb stehen zunächst Fächer wie Mathematik, Physik, Chemie, aber auch Statik, Festigkeitslehre und Thermodynamik auf dem Stundenplan. Später erlernen Studierende vertieft mechanische, chemische, thermische oder biologische Verfahrenstechnik und andere Spezialdisziplinen. Projektmanagement, Betriebswirtschaftslehre oder technische Kommunikation auf Englisch runden das breite Fächerangebot ab. Besonders wichtig: Projektarbeit, auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen, steht beim Studium der Verfahrenstechnik hoch im Kurs.


Für besonders gute Studierende bietet sich nach Abschluss des Bachelors die Möglichkeit, sich im Masterstudiengang "Angewandte Werkstoffwissenschaften" an der FH Osnabrück weiter zu qualifizieren. Weitere Informationen sind erhältlich unter <www.ecs.fh-osnabrueck.de> - Studium oder Tel.: 0541/969-2934 oder -3635.


Quelle: idw
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