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MZES: Lorenz-von-Stein-Preis an zwei herausragende junge Sozialwissenschaftler verliehen

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Alt 04.07.2007, 11:00
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MZES: Lorenz-von-Stein-Preis an zwei herausragende junge Sozialwissenschaftler verliehen

Dr. Dirk Leuffen für die beste Dissertation und Tobias Stark für die beste Abschlussarbeit der Mannheimer Sozialwissenschaften ausgezeichnet





Der Politikwissenschaftler Dr. Dirk Leuffen und der Diplomsoziologe Tobias Stark sind die diesjährigen Träger des Preises der Lorenz-von-Stein-Gesellschaft e.V. Die Fördergesellschaft des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES) prämiert seit 1999 jährlich die beste Dissertation und die beste Abschlussarbeit der Fakultät für Sozialwissenschaften.


Leuffen schrieb seine Doktorarbeit am MZES über das Thema "Cohabitation und Europapolitik. Politische Entscheidungsprozesse im Mehrebenensystem". Tobias Stark schloss sein Studium der Soziologie mit der Diplomarbeit "Determinanten von Fehlern in Proxyangaben in sozialwissenschaftlichen Interviews" ab. Der Vorstandsvorsitzende der Lorenz-von-Stein-Gesellschaft, Professor Dr. Jan W. van Deth zeigte sich erfreut über die hohe Qualität der für den Preis vorgeschlagenen Werke: "Wir konnten wieder aus einer ganzen Reihe hervorragender sozialwissenschaftlicher Arbeiten auswählen. Die beiden Preisträger haben sowohl methodisch als auch inhaltlich etwas wirklich Besonderes geleistet", so der Politikwissenschaftler.


Die Arbeit von Dirk Leuffen verschaffe wichtige Einblicke in die Funktionsweise der französischen Politik: "In Frankreich ist von außen betrachtet der Staatspräsident das Zentrum der Macht. Im Falle einer Cohabitation aber - also wenn Präsident und Premierminister unterschiedlichen Parteien angehören - verändert sich das Machtgefüge deutlich. Dann erlangen die einzelnen Minister zum Beispiel großen Einfluss auf die Europapolitik", erklärt van Deth.


Preisträger Tobias Stark habe sich mit einem klassischen Phänomen der Umfrageforschung befasst, so van Deth. "Ein häufiges Problem bei Umfragen ist, dass die Menschen sich auch bei scheinbar einfachen Fragen irren oder verschätzen. Das Verfahren von Tobias Stark prüft die Zuverlässigkeit der Antworten und erhöht somit die Aussagekraft der gesamten Umfrage", fasst der Vorsitzende der Lorenz-von-Stein-Gesellschaft zusammen.


Der Lorenz-von-Stein-Preis wird für herausragende Arbeiten in den Fächern Politische Wissenschaft, Sozialpsychologie und Soziologie vergeben. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro für den Dissertationspreis und 500 Euro für die Abschlussarbeit. Der Preis wurde im Rahmen der Absolventenfeier der Fakultät für Sozialwissenschaften am Freitag, den 29. Juni, überreicht.


Weitere Informationen/Kontakt:


Prof. Dr. Jan W. van Deth
Vorstandsvorsitzender der Lorenz-von-Stein-Gesellschaft e.V.
Universität Mannheim
Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES)
Tel.: 0621 / 181 2098
jvdeth@uni-mannheim.de


Nikolaus Hollermeier
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES)
Tel: +49-621-181-2839
Fax: +49-621-181-2866
Nikolaus.Hollermeier@mzes.uni-mannheim.de


03.07.2007


Quelle: idw
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